Manche gähnten, einige hatten den vorzeitig beendeten Schlaf noch in den Augen, trotzdem begannen wir ausgelassen unsere Fahrt nach Berlin. Als wir uns auf der Autobahn befanden, lachte uns schon die Sonne entgegen.

Nun fuhren wir zügig unserem Ziel entgegen, denn um 10 Uhr wartete das Schiff auf uns. Nachdem die Plätze auf dem Schiff eingenommen wurden, bewegten wir uns auf der Spree rund um das Regierungsviertel.
Die Spree, wie sie die Bundeskanzlerin von ihrem Amt aus sieht.
Die Spree, wie sie die Bundeskanzlerin von ihrem Amt aus sieht.
Es ist schon erstaunlich, was in den Jahren nach der Wiedervereinigung alles entstanden ist. Ein Regierungsgebäude nach dem anderen reihte sich ein. Hotels wurden aus dem Boden gestampft. Der neue Hauptbahnhof blickte uns mit seinen verglasten Wänden entgegen.
Der Berliner Hauptbahnhof.
Der Berliner Hauptbahnhof.
Das Berliner Schloss ist im Rohbau mit seiner vorderen alten Fassade schon weit vorangeschritten. Das Museum ist eingerüstet und wird sicherlich in einem Jahr in neuem Glanz erstrahlen. Eines ist aus der vergangenen DDR-Zeit geblieben und ragt über alles hinaus: der Berliner Fernsehturm.
Blick vom Reichstag auf den Ostteil Berlins.
Blick vom Reichstag auf den Ostteil Berlins.
Natürlich hatten wir auch Hunger, und so wurde uns ein appetitliches Mittagessen auf dem Schiff serviert. Danach ging es natürlich, bei allerschönstem Sonnenschein, sofort wieder an das Oberdeck des Schiffes, um auch alles mitzubekommen. Nach der dreistündigern Schiffffahrt fuhren wir mit dem Bus bis zum Brandenburger Tor, um uns individuell noch umzuschauen.
Einige der Markersdorfer Berlin-Ausflügler vor dem Brandenburger Tor.
Einige der Markersdorfer Berlin-Ausflügler vor dem Brandenburger Tor.
Leider bekamen wir bei dieser Gelegenheit nicht alle fünfzig Mitreisenden auf die Aufnahme vor dem Brandenburger Tor.

Dabei waren viele Senioren über die bunten Vögel (Transvestiten) erstaunt, welche sich zu einem Treffen eingefunden hatten. Sie sahen schon lustig aus. Berlin ist eben anders. Hier trifft sich alles, was es woanders nur selten gibt.

Nun sollte aber die Fahrt Richtung Heimat gehen, denn wir hatten noch eine weite Strecke vor uns. Dabei konnten wir noch viele Blicke von Berlin erhaschen.

In Krauschwitz schließlich ließen wir uns das Abendbrot schmecken, um danach die Weiterfahrt nach Hause anzutreten. Bei wunderbarem Septemberwetter, Senioren verdienen das einfach, endete dieser Tag für uns.

Ihr Vorstand
Dieter Deutschmann