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Ausfahrt ins Hirschberger Tal

Von einem Ausflug des Kultur- und Heimatvereins Markersdorf ins Hirschberger Tal berichtet R. Urban in der Novemberausgabe des Schöpsboten, Dorfzeitung und Amtsblatt der Gemeinde Markersdorf.
Foto: Olaf Hinke, Markersdorf

Das Hirschberger Tal liegt nur einen Katzensprung von uns entfernt, trotzdem hatten wir lieber einen Bus bestellt. Pünktlich um 8 Uhr begann unsere Fahrt, die uns direkt nach Lomnitz (%u0141omnica) führte.

Wir besichtigten das "Witwenschlösschen" und das große Schloss. Hier sahen wir neben den Ausstellungsräumen auch den alten Keller und erfuhren bei einer Filmvorführung viel Interessantes über die Geschichte und die Rekonstruktion des Schlosskomplexes nach 1992 durch die Familie von Küster. Im "Alten Stall" des Dominiums (Wirtschaftshof) gab es für uns das Mittagessen. Die meisten von uns waren nach Suppe und Hauptgericht schon richtig satt, aber auf den leckeren Nachtisch konnte man einfach nicht verzichten.

Danach konnten wir uns umsehen auf dem Hof und in den Läden, die traditionelle Waren u. a. auch Leinen anbieten. Dann ging unsere Fahrt weiter am benachbarten Schloss Schildau vorbei nach Schmiedeberg (Kowary). Im Miniaturenpark niederschlesischer Baudenkmäler besichtigten wir fast alle Schlösser, einige Kirchen und andere historische Bauten dieser Region auf kürzestem Wege. Mit erstaunlichem Detailreichtum wurden die Gebäude als Modelle im Maßstab 1:25 gebaut. Zu sehen sind auch das Rathaus Görlitz und das Schloss Bad Muskau. Bei der Spezialführung in der Werkstatt war es besonders interessant, die Arbeitsschritte von der Idee bzw. einem Foto des Bauwerkes über die Computerprojektion zu Bauplänen und einzelnen Bauteilen bis zum fertigen Gebäude zu verfolgen.

Weiter ging die Rundfahrt durch den Hirschberger Talkessel bis nach Stonsdorf (Staniszów). Das Herrenhaus wird seit 1990 als Hotel und Restaurant im Privatbesitz betrieben und für uns gab es hier nicht nur Bier, Kaffee und Kuchen, sondern auch einen "Echt Stonsdorfer" zur Probe.

Natürlich ist uns die Fahrt nicht langweilig geworden, gab es doch bei dem schönen Septemberwetter viel Interessantes zu sehen und unser Reiseleiter hatte reichlich Erklärungen und Geschichten der Region zu erzählen.

R. Urban

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