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Warum in die Ferne schweifen?

Viel Interessantes haben wir vor unserer Haustür, zum Beispiel den Berzdorfer See mit der angrenzenden Neuberzdorfer Höhe. Früher haben wir dazu schlichtweg Kippe gesagt, doch die alten Abraumhalden des Tagebaus sind inzwischen zu einem schönen Waldgebiet herangewachsen.
Abbildung: Blick über das noch trockene Hafenbecken des Berzdofer Sees über die Neuberzdorfer Höhe zur Landeskrone ungefähr im Jahr 2007.

Auf unserer Wanderung des Kultur- und Heimatvereins Markersdorf e.V. am 23. Juni 2017 haben wir das Gebiet etwas näher kennengelernt, denn wir hatten mit Gerhard Eidner eine fachkundige Führung dabei. Themen wie die spezielle Aufforstung der Halden, die Bodenverhältnisse, Forstschädlinge und vieles mehr waren in den zwei Stunden unser Gesprächsstoff.

Auch am "Schneider-Stein" führte unserer Wanderweg vorbei. Dieser Gedenkstein hat allerdings nichts zu tun mit dem Märchen vom Tapferen Schneiderlein, sondern mit der Geschichte der Aufforstung, an der Manfred Schneider aus Deutsch-Paulsdorf wesentlich beteiligt war.
Nach dem interessanten Fußmarsch konnten sich alle am Rastplatz über das angenehme Wetter, das gut zubereitete Grillgut und ein kühles Getränk freuen.
Nach dem interessanten Fußmarsch konnten sich alle am Rastplatz über das angenehme Wetter, das gut zubereitete Grillgut und ein kühles Getränk freuen.
Die Stimmung war so gut, dass die Lust zum Heimweg lange auf sich warten ließ.

Das nächste Ereignis hieß "Die Olsenbande wandert aus", denn es stand am 14. Juli 2017 das Sommertheater in Bautzen auf dem Plan. Wir nahmen den Bus, gönnten uns noch ein anständiges Abendessen bevor die "Auswanderung" begann.

Aber Sommer und "Open Air" bedeuten nicht zwangsläufig warmes, trockenes Wetter. Doch wir hatten Glück, die grauen Wolken haben sich zum Abend verzogen und wir sahen die berühmten Dänen mit Egon Olsens genialem Plan bei Sonnenschein. So wurde auch der 22. Bautzener Theatersommer für uns wieder eine gelungene Vorstellung.

Einen sommerlichen August wünscht

Rosi Urban

Nach einem Beitrag im Schöpsboten vom August 2017.

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