"Der Samstagfrüh begann mit einer Schrecksekunde. Das Gewitter der Nacht war nicht ganz spurlos an den aufgebauten Zelten vorübergegangen, so dass wir erst mal Schadenbeseitigung machten und das betroffene Zelt dank vieler Hände aber schnell wieder aufgebaut war", beginnt der Bericht von Jan Walter im Schöpsboten vom September 2017. Hier der ganze Artikel.

Kurz nach dem Mittag hieß es dann auf zum Endspurt, da in einer reichlichen Stunde die Gäste erwartet wurden. Mittlerweile war auch absehbar, dass die Wetterprognosen vom Wochenanfang wohl doch nicht eintreffen werden - uns sollte ein schöner Tag bevorstehen.

Gegen 14:30 Uhr war es dann soweit, die ersten Gäste rückten an. So konnten wir Kameraden aus allen anderen sechs Ortsteilen willkommen heißen, selbst wenn sie keine Mannschaft stellen konnten. Leider sollten aber die Gäste aus den Partnergemeinden in Polen und Tschechien ausbleiben. Am Ende starteten sechs Männermannschaften, zwei Frauenmannschaften und drei Mannschaften der Jugendfeuerwehr, die um den jeweiligen Wanderpokal kämpften.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung der Kampfrichter, Zeitnehmer und Starter ging es dann endlich los. Zuerst sollten die drei Mannschaften der Jugendwehren ihr Können beweisen. So gingen zwei Mannschaften aus Jauernick und eine aus Pfaffendorf an den Start. Nach dem ersten Durchgang lag die Mannschaft aus Pfaffendorf in Führung. Weiter ging es mit der langen Bahn und damit den Erwachsenen. Nach dem ersten Durchgang war klar, warum in der Begrüßung vom Berglauf die Rede war. Ein Anlauf, der bergab ging, gefolgt von 81 Metern bergan bis zu den Kästen, die gefüllt werden wollten. Nachdem die letzten Starter aus Deutsch-Paulsdorf ihren ersten Lauf absolvierten, lagen die Titelverteidiger und Titelverteidigerinnen aus Jauernick mit einer Zeit von 40,78 Sekunden bei den Frauen sowie 35,05 Sekunden bei den Männern vorn.

Weiter ging es wieder mit der Jugend. Diesmal konnte sich die zweite Mannschaft aus Jauernick sogar noch verbessern, sodass am Ende der Wanderpokal der Jugend das erste Mal mit einer Zeit von 32,40 Sekunden nach Jauernick ging.
Die Wanderpokale blieben in Jauernick-Buschbach.
Die Wanderpokale blieben in Jauernick-Buschbach.
Bei den Erwachsenen sollte sich nach dem zweiten Durchgang an den Bestzeiten nichts mehr ändern. Die Wanderpokale der Frauen und Männer müssen also jeweils zum zweiten Mal hier bei uns bleiben. "Damit haben die Teilnehmer aus unserem Örtchen das Kunststück vollbracht, nicht nur in allen drei Kategorien an den Start zu gehen - sondern auch noch die Schnellsten zu sein. Meinen Glückwunsch!", resümiert Jan Walter.

Nach dem Wettstreit ging es mit Sack und Pack rüber auf den Festplatz, wo schon ein deftiges Essen aus dem Kessel, vom Grill oder aus dem Smoker auf alle wartete. Nach einer Stärkung fand die Auswertung und damit die Siegerehrung statt. Nun konnte zum geselligen Teil des Tages, dem Biwak, übergegangen werden. So wurde beim Bierchen der Tag nochmal ausgewertet. Später wurden die Gespräche ans Lagerfeuer verlegt und einige Willige lieferten sich ein kleines Volleyballmatch im Scheinwerferlicht. Später zogen sich die Dagebliebenen in die mitgebrachten Schlafunterkünfte zurück.

Gegen sieben Uhr war der Schlaf dann aber beendet, als ein leckeres Rührei von Wolfgang, frische Brötchen und Kaffee auf uns warteten. Frisch gestärkt musste dann alles wieder weggeräumt werden. Gegen halb Elf war alles so weit verstaut, dass wir Ausrichter dann geschafft aber glücklich nach Hause konnten. Zum Schluss noch ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses Event mit selbst gebackenem Kuchen, als Mitorganisator, mit Arbeiten am Verkaufstresen, mit der Bereitstellung von Equipment und Technik, der Zubereitung von Essen, als Helfer des Wettkampfes und beim Auf-/Abbau oder einfach nur als Gast zu einem gelungenen Fest gemacht haben.