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Gelungener Auftakt bei der Ortsfeuerwehr Gersdorf

"Damit uns die Zeit zwischen den üblichen Jahresendfeierlichkeiten bis zum Walpurgisfeuer nicht zu lang wird, kam uns die Idee, ein Christbaumbrennen zu veranstalten. Was anderenorts schon länger funktioniert, sollte doch auch hier gelingen", leitet Roland Pohl seinen Beitrag im Schöpsboten vom Februar 2018 ein.

Weiter ist zu lesen: Und wie es gelang! Die Organisatoren Maik Herrmann und Mario Schlage legten kurzerhand den Termin fest und holten die nötigen Genehmigungen ein. Das Einsatzfahrzeug wurde aus der Halle gefahren, diese beheizt und mit Sitzgelegenheiten bestückt. Was sich als ein sehr weiser Entschluss herausstellen sollte, blies doch am Abend des 13. Januar ein ziemlich ungemütlicher Wind.

Das tat jedoch dem Zuspruch unter den Gästen keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Man hatte irgendwie den leisen Verdacht, dass so mancher noch nicht so richtig loslassen konnte. Nein, den Baum schon, aber bei Glühwein, Bratwurst und angenehmer Musik kam so eine gewisse Weihnachtsmarktseligkeit auf, zumal die letzten Märkte ja immerhin schon seit über drei langen Wochen geschlossen waren. Wie dem auch sei, unsere umfangreichen Glühweinreserven waren rasch aufgebraucht, wurden aber umgehend durch unbürokratische Nachlieferung der Fa. PEFRI in Person von Steffen "Mc" Münzer auf ein beruhigendes Maß ergänzt.

Probleme ganz anderer Art hatten die wackeren Mannen am Grill: Daniel Posselt und Gotthard Heinrich. Denen pfiff der kalte Wind um die Ohren, ganz im Gegensatz zu den "Feuerrüpeln" Jens Mischke und Thomas Mayer. Sie hatten die Ohren nicht ganz so kalt. Ja, so ist es halt, irgendwas ist immer. Schmunzeln darüber konnte nur der Mann am Zapfhahn Jens Keßler. Er hatte es in der warmen Halle gemütlicher, aber trotzdem oder gerade deswegen gut zu tun.

Unsere Veranstaltung muss sich auch irgendwie in der Ferne herumgesprochen haben, sodass wir Gäste aus Friedersdorf und Deutsch-Paulsdorf begrüßen konnten. Irgendwann war auch der letzte Baum Asche. Ein Grund, den Rest der Party nach drinnen zu verlegen. Die Musik etwas flotter und lauter und schon zuckte hier und da mächtig das Tanzbein.

Zum Ausklang waren sich alle einig: Wiederholung nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher. Aber irgendwie ist es immer noch ziemlich lange bis zum Walpurgisfeuer. Man sollte einmal über Ostern nachdenken %u2026

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