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Partnerschaft

Auf Initiative Erligheims

Kontakte zwischen Markersdorf und Erligheim bestehen seit 1990. Den Anstoß gab damals der Landrat von Ludwigsburg, Dr. Hartmann, dem Erligheimer Bürgermeister Albert Leiboldt. Im November 1990 fuhr dieser in den für ihn unbekannten Osten. Mit unserem Bürgermeister Gerhard Neumann kam es schnell zur Kontaktaufnahme. Wertvolle Anregungen über den Aufbau der kommunalen Infrastruktur konnten vermittelt werden, die in den ersten Jahren nach der Wende sehr willkommen waren.

Sehr bald entwickelte sich ein intensiver Gedanken- und Besucheraustausch zwischen den Gemeinden. Im Jahr 2001 konnte eine Gemeindepartnerschaft beurkundet werden. Beide Kommunen verpflichteten sich, intensive Begegnungen zwischen allen Interessengruppen, Vereinen und Verbänden zu fördern, vor allem in den Bereichen Bildung, Schule, Kultur, Sport, Umweltschutz, Wirtschaft, Soziales, Kirche und auf kommunaler Ebene, geprägt von gegenseitiger Achtung und Toleranz.

Erligheim - kurz zusammengefasst

Erligheim liegt im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg) auf halber Strecke zwischen Heilbronn und Ludwigsburg, der früheren Residenzstadt.
Partnergemeinde Erligheim (altes Rathaus und Kirche), Foto: Gemeinde Erligheim
Partnergemeinde Erligheim (altes Rathaus und Kirche), Foto: Gemeinde Erligheim
Östlich des Ortes fließt die Enz, ein Nebenfluss des Neckar, im Westen befinden sich die Hügel des Stromberges, Namensgeber bekannter Rotweine. Die Region gehört zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Auf einer Fläche von 6,19 Quadratkilometern leben ca. 2.750 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt 431 Einwohner je Quadratkilometer (Markersdorf: 62,4 Quadratkilometer, 4.013 Einwohner, 64 Einwohnerje Quadratkilometer).

Erligheim ist eine selbstständige Gemeinde, hat keine Ortsteile. Die Gemeinde wird von 12 Gemeinderäten vertreten, die parteiungebunden sind. Bürgermeister ist seit 2006 Rainer Schäuffele, vorher bekleidete dieses Amt Albert Leiboldt über 32 Jahre.

Die Geschichte reicht bis in die Zeit Karl des Großen zurück. Die Ersterwähnung datiert auf das Jahr 793, nicht zu vergleichen mit dem Alter unserer Ortschaften.

Zu den geschichtlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten wird in den folgenden Ausgaben zu berichten sein. Nur so viel sei zunächst erwähnt, dass bisher die Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielte, vor allem der Wein- und Obstanbau. In den vergangenen Jahren hat sich der Charakter des Ortes stark verändert, es entstanden größere Wohnsiedlungen, verbunden mit einer Reihe von leistungsfähigen mittelständischen Betrieben.

Das kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Leben wird stark durch Vereine, Schule, Kindergarten, Kirche und Feuerwehr geprägt. Herzliche Gastlichkeit und Fröhlichkeit locken jährlich viele Besucher zu den Weintagen, dem Straßen- und Kirschblütenfest. Zahlreiche Markersdorfer werden das in großer Dankbarkeit bestätigen können.

Quelle: Gemeinde Erligheim

Hans-Jürgen Rothe

Nach einem Beitrag im Schöpsboten, Ausgabe Januar 2014