Das Umland der Gemeinde Markersdorf ist geprägt durch eine enorme landschaftliche Vielfalt und die gut erhaltenen historischen Städte der Oberlausitz und Niederschlesiens.

Die Landschaften:


Markersdorf zieht sich mit seinen Ortsteilen westlich der Landeskrone in einem Halbkreis um diese 419m hohe basaltische Quellkuppe und ehemalige Slawenfestung, die heute einen Aussichtsturm und ein Burghotel trägt.

Im Süden grenzt Markersdorf unmittelbar an der Berzdorfer See, ein entstehendes Naherholungsgebiet, das zukünftig Baden und Bootsfahrten erlauben wird.

Etwa 7km nördlich von Markersdorf beginnen die Königshainer Berge, ein seit langem stillgelegtes Granitabbaugebiet (heute Museum), das mit romantischen ehemaligen Steinbrüche, die teils im Sommer zum Baden genutzt werden, und einsamen Wanderwegen durch unberührte Natur einlädt.

Noch weiter nördlich erstreckt sich in etwa 25km Entfernung das UNESCO-Biosphärenreservat der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Im flachen, wenig besiedelten Land wechseln sich einsame Fischteiche mit endlosen Wäldern ab.

Südöstlich von Markersdorf beginnt in ebenfalls etwa 25km Entfernung das Oberlausitzer Bergland mit seinen markanten Umgebindehäusern, an das sich im Süden das wildromatische Zittauer Gebirge anschließt.

Östlich von Markersdorf, gleich hinter der Grenze zu Polen, liegt die früher so genannte Görlitzer Heide, an die sich das Hirschberger Tal mit seinen Schlössern und das Riesengebirge mit der Schneekoppe (1.612m über N.N.) anschließen.

Die Städte:

Bedeutsamste Stadt im Umfeld von Markersdorf ist die Europastadt Görlitz-Zgorzelec - berühmt durch die von der Görlitzer Renaissance geprägte historische Altstadt und die Gründerzeitviertel. Görlitz-Zgorzelec als deutsch-polnische Doppelstadt bietet ein weit überdurchschnittliches Kulturangebot: Das komplett renovierte Theater, die Kulturbrauerei, das jährliche Straßentheater-Festival, das Altstadtfest, das Kulturhaus (Dom Kultury, ehemals Oberlausitzer Gedenkhalle), der idyllisch gelegene Naturschutz-Tierpark, Bootsfahrten auf der Neiße, gemütliche Kneipen auf der deutschen und der polnischen Seite.

Nächstgelegene Stadt hingegen ist Reichenbach, ein liebenswertes Ackerbürgerstädtchen. Andere Kleinstädte im 20km-Radius um Markersdorf sind Weißenberg (Pfefferkuchenmuseum), Bernstadt (hier ragt die Erdachse aus dem Marktbrunnen) und Herrnhut mit der Brüdergemeine. Die Kreisstadt Niesky, bekannt durch die Schrotholzhäuser und die planmäßige Anlage durch die Herrnhuter Brüdergemeine, ist etwa 25km entfernt.

Einen Abstecher wert sind die hervorragend erhaltenen Städte des mittelalterlichen oberlausitzer Sechsstädtebundes. Neben Görlitz zählen dazu Bautzen, Kamenz, Lauban (heute Luban/Polen), Löbau und Zittau.

Beispiele für Ausflugs-Ziele:

Unvergessliche Eindrücke für Kinder und Erwachsene bietet der "grüngeringelte Freizeitpark" der Kulturinsel Einsiedel, ca. 25km von Markersdorf entfernt an der Neiße gelegen.

Nicht weit entfernt von der Kulturinsel ist der Kinderspielpark Kaltwasser. Der nahe gelegene Inselsee bietet Badespaß inmitten der Natur.

Badespaß bietet auch das moderne Reichenbacher Freibad, das etwa 5 km von Markersdorf ist.

In den Königshainer Bergen lädt des Granitabbau-Museum zur Erkundung ein.

In Görlitz locken das Schlesische Museum, das Naturkunde-Museum, die Städtsichen Kunstsammlungen und der Naturschutz-Tierpark - nur eine Auswahl aus dem vielfältigen Angebot der Stadt.

Bis zum Saurierpark Kleinwelka muss man etwa 45km kalkulieren, wird aber mit den unterschiedlichsten vorzeitlichen Ungetümen und einem famosen Irrgarten belohnt.

Etwas näher (30km) und über gut ausgebaute Radwege zu erreichen ist der Erlichthof in Rietschen. Alte Blockhäuser wurden nach hier umgesetzt und mit Leben - u.a. Töpferei und Gaststätte - erfüllt.