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Bürgermeister November 2018

Gewerbegebiet Markersdorf
Gewerbegebiet Markersdorf

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf! Ich denke, dass sich die Verantwortlichen in der Gemeinde Markersdorf schon um die Bedeutung der ortsansässigen Unternehmen im Klaren sind. Fast in jeder Gemeinderatssitzung, in denen es um Auftragsvergaben geht, spielt das Thema eine Rolle. Unsere Unternehmen, die breite Handwerkerschaft und Dienstleister, bilden die Basis für unseren Gemeindehaushalt. Die momentan sehr gute Auftragslage kommt natürlich auch der Gemeinde zugute, denn die Steuereinnahmen bilden einen großen Anteil in der Finanzausstattung einer Kommune.



"Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf,
den man totschlagen müsse; andere meinen,
ersei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne;
nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht."

Winston Spencer Churchill (1874 - 1965), brit. Staatsmann,
von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 55 Premier,
1953 Nobelpreis für Literatur

Als Kommune muss man aber auch etwas wirtschaftlich denken und so bemühen wir uns für die meisten Maßnahmen und Investitionen Fördermittel zu erhalten. Wer aber Geld zur Verfügung stellt, der legt auch die Bedingungen fest und die Vergabevorschriften sind oftmals die Grundlage für die Auftragsvergaben. Begriffe wie "wirtschaftlichstes Angebot", "Formfehler" und neuerdings auch "Binnenmarktrelevanz" spielen dabei meist größere Rollen als Ortsverbundenheit und Bürgernähe. Das ist nicht immer schön und oft auch nicht nachvollziehbar, aber eben Realität.

Aber trotzdem können wir behaupten, dass wir ein gutes Verhältnis zur Unternehmerschaft pflegen. Die gleichwertige Mitgliedschaft der Gemeinde im Unternehmerverband Markersdorf zeigt uns, dass auch von Seiten der Wirtschaft Interesse an einer guten Zusammenarbeit besteht. Vielleicht können wir diese noch durch mehr Präsenz der Unternehmer im Gemeinderat nach der Kommunalwahl im Mai 2019 verdeutlichen.

Kleinbus für die Gemeinde Markersdorf

Dass die Zusammenarbeit nicht nur Gerede ist, zeigt ein gegenwärtiges Beispiel. Seit ca. einem Jahr bemüht sich die Fa. ProMobil, ein Fahrzeug für den gemeinnützigen Gebrauch, vor allem im Ehrenamt, zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage an den Unternehmerverband wurde wohlwollend begleitet und so können wir seit Oktober unser neues Fahrzeug präsentieren.
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Mit diesem Fahrzeug, einem Neunsitzer, sind wir in der Lage Fahrten der Gemeinde, Sozialdienste, Kurierdienste, Servicefahrten, allgemeine Personenbeförderung und Transporte jeglicher Art abzusichern. Das Fahrzeug, welches der Gemeinde zu mehr Mobilität verhilft, trägt Werbebotschaften.

Wir möchten auf diesem Wege allen Sponsoren, die durch den Abschluss langfristiger Verträge mit der Werbefirma die Bereitstellung ermöglicht haben, unseren herzlichsten Dank aussprechen. Die bereitgestellten Urkunden dafür möchten wir gerne in einem würdigen Rahmen übergeben und dazu bietet sich der geplante Neujahrsempfang der Gemeinde am 18. Januar 2019 an.


Danken möchten wir folgenden Sponsoren:
  • Linden-Apotheke Görlitz
  • Autohaus Arndt
  • LTG Lothar Tschierschke GmbH
  • Schulz GaLa Gestaltung
  • Häusliche Krankenpflege Romanek
  • Baugeschäft Peter Voigt GmbH
  • BF Bestattungshaus Fieber
  • Kretschmer GmbH Fachunternehmen W/A
  • Gunnebo Markersdorf GmbH
  • Malermeister Kohn
  • Spedition Beyer
  • Metallbau Schubert GmbH
  • AZV "Weißer Schöps"
  • Malerservice Zimmer
  • Schöpstal Maschinenbau GmbH
  • Reichel GbR Steinmetz-Meisterbetrieb
  • Physio-Ergo-Praxis Zücker
  • Autoservice Ludewig GmbH
  • Abfall & Wertstoffrecycling Zachmann
Das Fahrzeug haben wir im Oktober 2018 der Ofw Jauernick-Buschbach übergeben. Die Kameraden haben sich bereiterklärt, die Pflege und Wartung zu übernehmen und sind auch Ansprechpartner für die Vermietung (Kontakt über das Rathaus).

Vermietet wird das Fahrzeug gegen einen Unkostenbeitrag von fünf Euro pro Tag an gemeinnützige Vereine (vorrangig Jugendarbeit), Feuerwehren, an beteiligte Sponsoren für Firmenfeste/Betriebsausflüge u. ä., an Bürger der Gemeinde für Personentransport und Serviceleistungen. Das Fahrzeug wird vollgetankt übernommen und muss ebenso zurückgegeben werden.

Da mich immer öfter Fragen erreichen, warum nicht alle Firmen angefragt wurden, möchte ich erklären, dass wir darauf keinen Einfluss hatten. Falls sich andere Unternehmen auch an gemeinnützigen Projekte beteiligen möchten, finden sich bestimmt auch weiterhin gemeinsame Aktivitäten, die das Ehrenamt in der Gemeinde unterstützen können. Auch für diese Firmen steht das Fahrzeug im Rahmen der Kapazität zur Verfügung.

Tiefbauarbeiten

Gestatten Sie mir noch einen kleinen Hinweis auf die vielen Baumaßnahmen im Gemeindegebiet. Die meisten Tiefbauarbeiten stehen in enger Verbindung mit dem angestrebten Breitbandausbau und die Schaffung der Bedingungen dafür. Die Gemeinde ist dafür nicht der Auftraggeber und ist nur im Rahmen der verkehrsrechtlichen Anordnungen einbezogen.

Wir sind bemüht, alle Maßnahmen zu koordinieren und die Einschränkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Auch legen wir, in Absprache mit den Ortschaftsräten sehr viel Wert darauf, dass der Zustand nach Abschluss der Maßnahmen ordentlich ist. Falls Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, bitten wir auch um Information aus der Bevölkerung. Geschätzt sind momentan ca. 50 Öffnungen im Gemeindegebiet, alle kann unser Rathausmitarbeiter nicht kontrollieren.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack