Gemeinsam in den Tod
Gemeinsam in den Tod
Nicht schlecht staunte Kurt Klare, als er im Herbst einen toten Fisch aus dem Schlossteich Deutsch-Paulsdorf fischte. Die Todesursache des stattlichen 90 Zentimeter großen Hechtes war schnell klar: In seinem Maul steckte ein Graskarpfen.

Selbst als erfahrener Pächter und Angelfreund hat er so etwas noch nicht gesehen. Immerhin ist Kurt Klare bereits seit einigen Jahren Pächter des Schlossteiches.
Der Graskarpfen, der es auf eine Länge von 60 Zentimetern brachte, war eine viel zu große Mahlzeit für den verfressenen Räuber
Der Graskarpfen, der es auf eine Länge von 60 Zentimetern brachte, war eine viel zu große Mahlzeit für den verfressenen Räuber
Schon seit über 15 Jahren umsorgt Kurt Klare die Schwäne auf dem Teich und hat zudem den Park gepflegt. Er ist mit den Örtlichkeiten gut vertraut und hat sich ein umfangreiches Wissen über die gefiederten Tiere angeeignet.

Zurück zum Hecht: Und was ist die Moral von der Geschicht'? Wer's Maul nicht voll genug bekommen kann, hat es irgendwann zu voll!

Nach einem Bericht von Katrin Linke, erschienen im Schöpsboten vom Januar 2019.