Die Planung für den Ersatzneubau der Hochspannungsleitung zwischen Horka und Hagenwerder wird weiter vorangetrieben. Vorgesehen ist, auf einer rund 35 Kilometer langen Trasse etwa 120 Hochspannungsmasten zu erneuern und den derzeit entstehenden Netzknoten Horka einzubinden. Das Vorhaben soll die Stromversorgung in der Region langfristig sichern und leistungsfähiger machen.
Erster Planungsabschnitt: Anbindung des Netzknotens Horka
Mit der Anbindung des Netzknotens Horka startet der erste von voraussichtlich sechs Planungs- und Bauabschnitten. SachsenNetze hat die Planungsleistungen an die SPIE SAG GmbH vergeben.
Vermessungen und Bodenuntersuchungen
In den kommenden Wochen beginnt der Planungspartner mit der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und mit ersten Vermessungsarbeiten entlang der geplanten Anbindung. Im weiteren Verlauf folgen bodenkundliche Untersuchungen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die Planung und die konkrete Festlegung der neuen Maststandorte. Vor Ort können dabei beispielsweise Markierungen gesetzt werden.
SachsenNetze und SPIE SAG stimmen die Arbeiten mit den Genehmigungsbehörden sowie den betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern ab. Diese werden gesondert angeschrieben.
Aktuelle Informationen zum Projekt
Auf der Projektseite der SachsenNetze werden der aktuelle Stand, häufige Fragen und weitere Informationen veröffentlicht.
Zur Projektseite „Horka bis Hagenwerder“ bei SachsenNetze
Ausblick
Eine weitere Kreiskonferenz ist nach derzeitiger Planung im vierten Quartal 2026 vorgesehen. Der genaue Termin richtet sich nach dem Planungsfortschritt und wird rechtzeitig bekanntgegeben. Der Baubeginn für das Gesamtvorhaben ist nach Angaben im Projektflyer voraussichtlich ab 2028 vorgesehen.
Der vollständige Projektflyer enthält weitere Informationen zum Bauablauf, zur Trasse und zu Grundstücksfragen.
Projektflyer „Erneuerung der Hochspannungsfreileitung Horka – Hagenwerder“ herunterladen (PDF)
SachsenNetze HS.HD GmbH, Mitteilung vom 25. August 2026
