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Bürgermeister Januar 2008

Schulanfänger im Sommer 2007<br>Foto: Th. Knack
Schulanfänger im Sommer 2007
Foto: Th. Knack

Das neue Jahr hat begonnen und vor uns steht wieder die spannende Frage, was es uns bringen wird. Bevor ich mir darüber aber etwas tiefgründiger Gedanken mache, möchte ich allen ein gesundes und glückliches Jahr 2008 wünschen. Die Wünsche möchte ich verbinden mit dem Dank an alle ehrenamtlich Aktiven, den Mitarbeitern der Verwaltung und den Mitgliedern in Vereinen und Organisationen für das Geleistete im vergangenen Jahr. Danke auch an unsere Handwerker und Unternehmer für das gute Arbeiten miteinander.

“Unsere Vorsätze sollen nie ins Allgemeine gehen,
sondern sie müssen immer auf etwas Bestimmtes
gerichtet sein und vor allem gegen das,
was uns am meisten im Weg liegt.”
Thomas a Kempis

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf!

Höhepunkt 2007 war zweifellos die Fertigstellung des Schulkomplexes in Markersdorf.

Wie jedes Jahr werfen auch für unsere Gemeinde einige herausragende Höhepunkte ihre Schatten voraus.

Im letzten Gemeinderat des Jahres 2007 wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2008 beschlossen. Damit ist die große Richtung für das Jahr vorgegeben.

Neben dem Hauptschwerpunkt, der Schlosssanierung Gersdorf, haben wir uns viele anspruchsvolle Ziele gestellt. Die Entwicklung am Berzdorfer See, die anvisierten ILE – Anträge, der Straßenbau in Jauernick-Buschbach und “Am Mühlberg” in Markersdorf sind die größten Herausforderungen. Auch der für 2008 befürwortete Beginn der zentralen Abwasserleitung in Gersdorf wird einen großen Teil der Haushaltsmittel der Gemeinde binden. Aber mit der Fortführung der disziplinierten Haushaltsführung der letzten Jahre werden wir diese Ziele umsetzen können.

Lassen Sie mich noch einmal kurz zurück gehen, zu den guten Vorsätzen für das neue Jahr.

Jedermann nimmt sich für den Jahresanfang vor, etwas anders zu machen. Die Beweggründe sind sehr unterschiedlich. Dem Einen ist beispielsweise überhaupt nichts gelungen und er möchte nun alles anders machen. Dem Anderen geht es mehr darum, sich auch einmal für andere und anderes zu interessieren. Ein Dritter glaubt, dass alles und jeder sich gegen ihn verschworen hat und möchte nun gegen alles sein.

Es gibt aber auch Leute, die fragen sich, warum ist mir wenig gelungen und haben sich alle gegen mich verschworen, weil ich nur an mich gedacht habe? Wie viele Menschen gehören zu denen, die sich fragen – WARUM? Und wenn sie bereit sind, sich dem Warum zu stellen, wie viele sind von ihnen in der Lage, sich die Frage zu beantworten? Kann man sich diese Frage überhaupt alleine beantworten?

Seit ich vor sechseinhalb Jahren das Bürgermeisteramt übernehmen durfte, hat sich in meinem Leben sehr viel verändert. Ich habe unterschiedlichste Erfahrungen machen dürfen. Gute, schöne Erfahrungen waren ebenso dabei, wie schlechte, schmerzhafte. Es gab mehrfach die Situationen, in denen ich mich nach dem Warum gefragt habe. Aber es gab keine Frage, mit der ich alleine fertig werden musste. Immer gab es Menschen, Freunde und auch Fremde, die mit Ratschlägen, Meinungen und auch Gegenwehr konstruktiv und sachlich an der Beantwortung beteiligt waren.

Ich habe aber auch gelernt, dass man nicht jedes Problem bis zum Ende ausdiskutieren kann, dass es manchmal an der Zeit ist, zu entscheiden, auch wenn nicht alle mitziehen können. Jedoch für denjenigen, der diese Entscheidung treffen muss, ist es wichtig das Dafür und das Dagegen zu kennen. Und dieser Fakt ist genau der Wunsch, den ich für uns alle und für jeden Einzelnen habe. Lasst uns gemeinsam und offen über das Warum reden.

Wie schnell ist über eine Sache oder einen Menschen geurteilt, ohne dass das Wissen für ein Urteil vorhanden ist. Wie oft passiert es, dass man mit einer kleinen unbedachten Äußerung eine Lawine von Missverständnissen lostritt. Und wie schwer ist es dann für den Verursacher und den Angesprochenen, gemeinsam aufeinander zuzugehen und ein aufklärendes Wort zu finden. Dabei gibt es im menschlichen Sprachschatz so unendlich viele Wörter, welche beiden Parteien behilflich sein können.

Mein Vorsatz für 2008 ist es, das gemeinsame Miteinander in unserer Gemeinde und in der Region noch weiter zu stärken. Mein Wunsch ist es, diesen Vorsatz aus gesundheitlicher und beruflicher Sicht noch recht lange umsetzen zu können.

Ihr Bürgermeister Thomas Knack

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