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Bürgermeister September 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf! Immer öfter werden unsere Kinder als wichtigste Quelle des gemeinschaftlichen Lebens bezeichnet.Und ich glaube, es gibt auch niemanden, der sich dagegen äußern möchte. Ohne Kinder würde die Motivation für Entwicklungen stark reduziert werden und ohne die Kinder würde auch der Blick in die Zukunft nur sehr schwer möglich sein. Wenn man Projekte vorstellt, wird man immer den Bezug zu den Kindern und Jugendlichen darstellen, denn dadurch erhöhen sich die Förderfähigkeit und auch die Akzeptanz enorm. Sogar die gute Seniorenarbeit erfährt einen positiven Effekt, wenn Kinder mit Ihren Programmen die Veranstaltungen bereichern. Wenn uns die Kinder so wichtig sind warum nutzen wir sie dann nicht etwas mehr, um von ihnen zu lernen?

In der Jugend studiert man Erwachsene,
um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man Kinder,
um glücklich zu werden.

Peter Rosegger

Wem ist es nicht schon passiert, dass Wörter aus dem Kindermund zur enormen Erheiterung geführt haben, obwohl man eigentlich den warnenden Finger heben müsste? Kinder können noch spontan sein, sie treffen noch Aussagen, die nicht durch unzählige Instanzen einer Prüfung unterzogen werden. Kinder gehören dem Sprichwort nach noch zu den zwei Menschengruppen, die immer die Wahrheit sagen. Zumal sich die zweite Gruppe in dem benannten Zustand auch wieder sehr den kindlichen Charaktereigenschaften annähert.

Oft haben wir darüber gesprochen, dass gerade in der schnelllebigen Zeit Wert auf Entschleunigung gelegt werden muss.

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, den wir unbedingt von unseren Kindern, in meinem Alter vielleicht schon besser von den Enkeln, übernehmen sollten: Vereinfachung – als Fremdwort “Entkomplizierung”, das wäre etwas, was mit geringem Aufwand eine hohe Effektivität bringen könnte.

Stelle man sich mal vor, man müsste nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage legen, um zu verhindern, dass nicht irgendjemand des Gesagte anders versteht, manchmal auch verstehen will, als es gemeint war. Kinder können das noch.

Weil ich auch gerne dazulerne, möchte ich mich heute in meinem Artikel bei Anna C. Jennewein entschuldigen. Anna (neun Jahre) hat mir im Oktober 2014 einen Brief geschrieben und sich über die schlechte Internetverbindung beschwert. Leider habe ich es versäumt, Anna zu antworten und möchte es gerne über diesen Weg nachholen.

Die von uns in Auftrag gegebene Studie soll noch im dritten Quartal vorliegen, sodass wir dann mitteilen können, welcher Ort in den nächsten Monaten wie versorgt wird. Wir werden im Oktober darüber informieren. Das schnelle Internet ist eine Grundversorgung für die Bevölkerung und wir werden uns bemühen, mit den verantwortlichen Firmen schnellstmöglich die Defizite zu
beseitigen.

Lassen Sie mich noch einen Gedanken zu dem Artikel im Juni einflechten. Es ist erstaunlich, wie viel Diskussion ein Artikel entfachen kann. Und ehrlich gesagt hat mich die Resonanz auch etwas gefreut. Da in dem Artikel jedoch keine falschen Aussagen standen, habe ich auch keine Veranlassung, etwas zu revidieren.
Richtigstellen möchte ich nur, dass die Zahlen der Verdienste in den Kindereinrichtungen Vollbeschäftigung und höchste Eingruppierung voraussetzen. Unsere Erzieher haben alle verkürzte Arbeitszeiten und um allen erneuten Diskussionen aus dem Weg zu gehen: Ich denke, dass unsere Erzieher zwar nicht schlecht bezahlt werden, sie aber durch ihre hervorragende Arbeit auch jeden Euro verdienen. Dafür müssen sie sich vor niemandem rechtfertigen.

Traurig ist für mich, dass leider von den vielen guten Forderungen nicht viel übrig geblieben ist und es momentan wieder nur um Lohnerhöhungen geht. Wir sind in Sachsen am Ende des Betreuungsschlüssels, darüber wird jedoch nicht geredet. Auch wie sich die Bedingungen für die Erzieher verbessern könnten, steht überhaupt nicht mehr als Thema. Leider!

Zum Abschluss noch einen positiven Gedanken zum Bauhof. Ich denke, dass viele die neue Handschrift unseres Bauhofleiters erkennen konnten. Seit dem 1. Juli 2015 leitet Matthias Meyer die Geschicke des Bauhofes und bemüht sich, System und Struktur in die Arbeiten zu bringen.

Herr Meyer hat mich gebeten, an dieser Stelle den Mitarbeitern des Bauhofes und vor allem aber auch den Arbeitern der Maßnahme über den Landschaftspflegeverband ein ganz großes Dankeschön auszusprechen. Dem schließe ich mich natürlich sehr gerne an und freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

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