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Bürgermeister November 2012

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf! So, nun haben wir die Entscheidung der Landesregierung zu den Hochwasserereignissen vom Juli 2012. Die Schäden vom 05. bis 08.07.2012 werden nicht als Elementarschäden anerkannt.

“Der Staatsdienst muss zum Nutzen
derer geführt werden, die ihm anvertraut werden,
nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.”

Marcus Tullius Cicero

Damit sind die vereinfachten Richtlinien und der erhöhte Fördersatz in weite Ferne gerückt. Vor allem sind aber über vier Monate untätig vertane Zeit verstrichen, die wir dringend gebraucht hätten, um wenigstens die wichtigsten Schadstellen zu beseitigen. Bleibt uns nun nur zu hoffen, dass die Anträge über die Fachförderung schnellstmöglich bearbeitet werden.

Was wurde bisher in die Wege geleitet?

Die Fußgängerbrücke an den Ärztehäusern wurde notdürftig repariert und hält vielleicht ein halbes Jahr.

Die Zufahrt nach Deutsch-Paulsdorf wurde sehr schnell wieder hergestellt. Die Umleitung über das Vorwerk und die Seestraße konnte nicht aufrechterhalten werden. Rich-Brücke in Holtendorf

Rich-Brücke in Holtendorf
Ebenso ist die Umleitung durch die gesperrte Rich-Brücke ein Nadelöhr. Die Zufahrt über den Schlesischen Weg zum Sonnenhang wird auch über den Winter der einzige Ausweg bleiben. Wir haben in Absprache mit den Anwohnern Ausweichmöglichkeiten geschaffen und durch Rückschnitt von Bäumen und der Hecke bessere Sichtverhältnisse geschaffen.

Die Fahrweise einiger Bürger können wir dadurch leider nicht beeinflussen. Da können wir nur ebenso an die Vernunft appellieren, wie bei dem demonstrativen Parken auf der sowieso schon viel zu schmalen Straße.
Nach dem Hochwasser in Gersdorf.

Nach dem Hochwasser in Gersdorf.
Viel zu schmal ist auch die Straße in Gersdorf Niederdorf durch die Hochwasserschäden geworden und auch hier gibt es leider einige Unbelehrbare.

Die Durchfahrt ist normalerweise gesperrt. Wir drücken momentan beide Augen zu, damit die Anwohner zu ihren Grundstücken kommen.

Leider werden wir spätestens zum Beginn des Winterdienstes eine Vollsperrung veranlassen müssen, wenn wir die Zustände nicht noch vorher verändern können.
Wir haben die Aufträge zur Untersuchung des Baugrundes herausgegeben und können damit Entscheidungen treffen, ob einige Bankettarbeiten in Auftrag gegeben werden können, ohne einen grundhaften Ausbau durchzuführen.

Baugrunduntersuchungen und Vermessungsleistungen sind auch bei den eingeleiteten Maßnahmen an dem Durchlass Feldstraße eingeleitet. Im Ergebnis daraus werden wir kurzfristig entscheiden, wie es dort weitergeht. Auf jeden Fall wird die Zufahrt (wenn vielleicht auch provisorisch) vor dem Wintereinbruch hergestellt.

Der Bereich Schöps von der Brücke Heidelberger bis Winklerberg wurde als Sofortmaßnahme beantragt. Hier werde ich voraussichtlich am 25.10.2012 (Anm. d. Red.: nach Redaktionsschluss) eine Entscheidung aus der Landesdirektion bekommen, wie die Auftragserteilung erfolgen kann.

Für alle anderen Bereiche habe ich momentan auch noch keine Lösung. Es sind Gesamtmaßnahmen in Höhe von fast einer halben Milionen Euro als sofort notwendige Maßnahmen angegeben. Die gesamte Schadensbeseitigung mit den notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen wird noch einmal ca. 2 Mio. Euro in Anspruch nehmen. Dabei sind aber auch einige mittel- und langfristige Maßnahmen verankert.

Turnhalle Markersdorf: Sich rechtzeitig am demokratischen Entscheidungsprozess beteiligen

Neben diesem doch sehr heiklen Thema gab es im Oktobergemeinderat auch noch ein anderes Problem. Die im September doch recht eindeutig beschlossene Gebührenordnung für die Turnhalle Markersdorf war nun zahlenmäßig bei den Vereinen angekommen. Die moderne Turnhalle der Grundschule Markersdorf, im Hintergrund die Landeskrone.<br />Fotos: BeierMedia.de”/></a><br /><figcaption>Die moderne Turnhalle der Grundschule Markersdorf, im Hintergrund die Landeskrone.<br />Fotos: BeierMedia.de</figcaption>Eine Erhöhung der Gebühren war den Vereinen im Vorfeld angekündigt. Über die Höhe musste aber erst der Gemeinderat entscheiden. Da es logisch war, dass die Wellen emotional hochschlugen, möchte ich auch hier nicht weiter auf die Details eingehen, denn der Gemeinderat hat mit seiner Entscheidung der Jugendförderung den größten Teil des Druckes weggenommen. <br />Damit trägt aber auch weiterhin die Gemeinde fast die gesamten Betriebskosten für die Markersdorfer Halle allein. Wie lange das geht, wird unter anderem auch der neue Haushalt entscheiden. </p>
<p>Was mir aber noch am Herzen liegt, ist die Bitte, dass sich Betroffene von Entscheidungen, die im Gemeinderat getroffen werden, im Vorfeld mit dem Rathaus, den Ortschaftsräten und auch mit Gemeinderäten in Verbindung setzen. Die Themen und die Beschlüsse werden im Vorfeld in den Aushängen öffentlich bekannt gegeben. Auch die SZ wird regelmäßig informiert und berichtet über die wichtigsten Themen. </p>
<p>Leider war aber im Septembergemeinderat kein Vertreter der Vereine vor Ort, um Einfluss auf die Höhe oder auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens zu nehmen. Dadurch hätten sich beide Seiten etwas Ärger ersparen können.</p>
<p><b>Dorfkern gewürdigt</b></p>
<p>Grund zur Freude gibt es aber auch. Am 14.10.2012 wurde die ILE-Maßnahme Dorfkerngestaltung vor Ort überprüft und es wurde eingeschätzt, dass etwas sehr Schönes entstanden ist.<br />Vor allem die Synergieeffekte zwischen Physiotherapie, Privatanliegern, Kirche und Gemeinde wurden als besonders gelungen herausgestellt. Das macht doch Lust auf weitere gemeinsame Projekte.</p>
<p><b>Verwaltungsgebäude wird Feuerwehrhaus</b></p>
<p>Die Bauanlaufberatung für den Umbau des Verwaltungsgebäudes in Friedersdorf zum Feuerwehrhaus mit Schulungsraum fand am 24.10.2012 statt. Die Zeitschiene und die vorbereitenden Maßnahmen wurden zwischen den Firmen, dem Ortsvorsteher und dem Ingenieurbüro abgestimmt.<br />Ich freue mich, dass dieses Vorhaben nun endlich in die Tat umgesetzt<br />wird.</p>
<p><b>Gemeinde sichert Kinderbetreuung in den Sommerferien</b></p>
<p>Als letztes Thema möchte ich die geplanten Schließzeiten in den Kindereinrichtungen für die Sommerferien 2013 ansprechen. Ich bin erschrocken über die Diskussion unter den Eltern. Ich versichere hier noch einmal, dass alle Kinder, durchgehend in einer Einrichtung der Gemeinde betreut werden. </p>
<p>Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigt, dass gerade in den Sommerferien die Auslastungen der Einrichtungen stark reduziert sind. Wir werden darauf reagieren müssen. Wir hätten auch das Recht, alle Einrichtungen gemeinsam zu schließen. Darum geht es uns aber gar nicht. Wir werden nach dem Kulturausschuss am 06.11.2012 in den Kindereinrichtungen über das Ergebnis informieren.</p>
<p>Ihr Bürgermeister<br />Thomas Knack</p>
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