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Bürgermeister März 2011

Foto: Baier/Jantke
Foto: Baier/Jantke

Das Thema Feuerwehren beschäftigt uns schon viele Jahre und es bleibt doch immer wieder auch ein aktuelles Thema. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich auf diesem Weg im Namen des gesamten Gemeinderates bei den Kameraden der sieben Ortsfeuerwehren für ihre Einsatzbereitschaft im Ehrenamt bedanken.

“Keine Kommune schafft die Feuerwehr ab,
weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat.”

Eckart Werthebach, dt. Jurist

In den Monaten Februar und März werden in allen Feuerwehren die Jahreshauptversammlungen durchgeführt. Hier legen die Kameraden Rechenschaft über das Erreichte ab und äußern auch die Bedenken und Notwendigkeiten zur Absicherung der ehrenamtlichen Arbeit in den Wehren.

Vonseiten der Gemeinde bemühen wir uns an allen Versammlungen teilzunehmen, um den Kameraden zu zeigen, dass wir uns der Bedeutung der Feuerwehren im Gemeindegebiet bewusst sind. In Absprache zwischen dem Gemeindewehrleiter, den Ortsvorstehern und mir werden die zukünftigen Investitionen und Maßnahmen geplant, sodass die Kameraden umfassend informiert werden können.

Erfreulich ist, dass sich in vielen Wehren ein Generationswechsel vollzieht. Die ausgebildeten Führungskräfte bringen sich toll in die Strukturen der Wehren ein. Sie werden von den Kameraden akzeptiert und übernehmen somit auch immer mehr Verantwortung. Durch diese Entwicklung braucht uns in den nächsten Jahren um die Feuerwehren nicht bange zu sein. Aber gerade der Ausbildungsstand ist für die weitere Arbeit ungeheuer wichtig und wird somit in der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes der Gemeinde Markersdorf einen wichtigen Platz einnehmen müssen.

Leider steht die Forderung der Landes- und Bundesebene nach mehr Kompetenz und fachlicher Eignung in den Freiwilligen Wehren im krassen Gegensatz zu den Ausbildungsangeboten an der Feuerwehrschule. Zum Glück haben wir da auch wieder engagierte Kameraden in unseren eigenen Reihen, welche die Ausbildung auf Kreisebene absichern können.

Längst hat sich herausgestellt, dass die einzelnen Ortswehren große Probleme mit der Absicherung der Tageseinsatzbereitschaft haben. Aus diesem Grund kommt der Gründung der Gemeindefeuerwehr 2004 und vor allem auch der Schaffung der Tageseinsatzgruppe 2002 eine immer größer werdende Bedeutung zu. Wenn einige auch behaupten, dass wir ja genau genommen acht Feuerwehren zu unterhalten haben, kann ich nur entgegnen: “Na und?” Dadurch sind wir aber auch in der Lage, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Einsatzbereitschaft abzusichern. Den sehr guten Zusammenhalt demonstrieren unsere ca. 160 aktiven Kameraden, die Jugendfeuerwehren und die Frauenmannschaften bei den alljährlichen Wettkämpfen um den Gemeindepokal. Foto: Renger

Den sehr guten Zusammenhalt demonstrieren unsere ca. 160 aktiven Kameraden, die Jugendfeuerwehren und die Frauenmannschaften bei den alljährlichen Wettkämpfen um den Gemeindepokal. Foto: Renger
Den Kameraden der Tageseinsatztruppe (TET) gilt mein besonderer Dank, denn sie benötigen bei weitem mehr Zeit, um die zusätzlichen Ausbildungen und die Einsätze (die TET wird immer mit alarmiert) abzusichern. Da sich die Tageseinsatztruppe vor allem aus im Gemeindegebiet Beschäftigten zusammensetzt, möchte ich mich auch bei unseren ortsansässigen Unternehmen und Handwerkern bedanken. Zwar nicht immer ohne Murren, aber doch komplikationslos werden die Kameraden zum Einsatz freigestellt. Ob dadurch nun fast eine ganze Schicht gefährdet wird oder bei kleinen Handwerksbetrieben die komplette Firma ausrückt, ist dabei im ersten Moment unrelevant. Erst wird gelöscht, gesichert und geholfen.

Die Einsatzleiter und Führungskräfte sind dann jedoch sehr schnell in der Lage, den notwendigen Kräftebedarf zu ermitteln und Maßnahmen einzuleiten, um die Produktionsbeeinträchtigung in unseren Firmen so gering wie möglich zu halten.

Neben den mangelnden Ausbildungsmöglichkeiten haben wir natürlich auch einen hohen Bedarf an Investitionen und Beschaffung von neuer Technik. Nachdem wir dieses Jahr den Ausbau des Gerätehauses in Pfaffendorf abschließen werden, bleibt noch der neue Feuerwehrstandort in Friedersdorf im mittelfristigen Investitionsplan. Der Außenputz in Jauernick-Buschbach ist zwar auch wichtig, jedoch kostenmäßig mit dem Neubau in Friedersdorf nicht vergleichbar.

Wenn dann die Häuser fertig sind, schreit unsere historische Technik in Deutsch-Paulsdorf, Pfaffendorf und Friedersdorf unbedingt nach Erneuerung. Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges für Gersdorf wurde noch einmal ganz deutlich, welche Bedeutung das mitgeführte Wasser für die Absicherung der Einsätze im Gemeindegebiet darstellt.

Die Arbeit in unseren Feuerwehren ist enorm wichtig und wird darum auch einen festen Platz in den Haushalten der Gemeinde behalten. Deswegen wird der überarbeitete Brandschutzbedarfsplan auch in die nächsten Jahre eingestellt werden müssen.

Ihr Bürgermeister Thomas Knack

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