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Bürgermeister Oktober 2006

Die Septembersitzung des Gemeinderates hatte es wirklich in sich. Nicht nur die Anzahl der Tagesordnungspunkte war enorm, auch die Themen versprachen eine kurzweilige Sitzung.

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf!

“Nur wer für den Augenblick lebt,
lebt für die Zukunft.” Heinrich von Kleist

Von besonderem Interesse war natürlich die Entscheidung über die Einstellung der Eigenmittel für die Investition am Schloss Gersdorf.

In monatelanger Vorbereitung, vielen Vor-Ort-Terminen und vor allem mit dem Studium der momentanen Haushaltslage haben sich die Gemeinderäte eine Meinung zu diesem Thema gebildet.

Wir haben uns mit großer Mehrheit entschieden, die Baumaßnahmen am Schloss Gersdorf durchzuführen und die Eigenmittel im Haushalt abzusichern.

Nun müssen wir nur noch die in Aussicht gestellten Förderbescheide und eine positive gemeindewirtschaftliche Stellungnahme von der Kommunalaufsicht erhalten, dann können die Ausschreibungen vorbereitet werden und der Bau beginnen. Ich werde dann aktuell darüber berichten.

An dieser Stelle möchte ich einen Dank an die Gemeinderäte, die Ortsvorsteher und die einbezogenen Ingenieure und Planer richten, welche sich allesamt, auch außerhalb der offiziellen Sitzungen, mit dem Vorhaben beschäftigt und dann eine doch recht eindeutige Entscheidung getroffen haben und diese ist nicht jedem leicht gefallen.

Neben dieser Entscheidung kam die Vorstellung der Vorbereitung des Brandschutzbedarfsplanes der Gemeinde fast ins Hintertreffen.
Der von Silvio Renger, in Absprache mit dem Gemeindefeuerwehrausschuss, sehr gut vorbereitete Vortrag brachte aber die Bedeutung und die Notwendigkeit des Erhalts der bestehenden Ortswehren auf den Punkt.

Die Auswertung der großflächigen Lage unserer Gemeinde, die Entfernung der einzelnen Ortsteile und die Darstellung der Schwerpunktobjekte werden uns in der mittelfristigen Planung noch ein Weilchen beschäftigen. Eine kurzfristige Umsetzung des realistischen und notwendigen Wunschzettels wird aber kaum möglich sein.

Die Gemeinderäte stimmten aber dem Vortrag einhellig zu und gaben den Feuerwehrkameraden so die Grundlage weiter an dem Bedarfsplan zu arbeiten und zu präzisieren.

Nun ein paar aktuelle Informationen aus dem Gemeindegebiet.
Beim Schulhausumbau läuft alles nach Plan und die Verantwortlichen der Bauüberwachung drücken ganz schön aufs Tempo.

Die Tatsache, dass die Baufirmen eine relativ gute Auftragslage haben, wird etwas getrübt durch den Umstand, dass die Bereitstellung der Materialien und Baustoffe sehr schleppend verläuft. Zurzeit liegen wir aber voll im Zeit- und im Finanzplan.

Bedauerlich ist, dass einige Leute die Baustelle mit einem Baumarkt oder einem Ausleihstützpunkt verwechseln und leider vergessen, dass unrechtmäßig Mitgenommene wieder zurückzubringen. Aus diesem Grund wurde der Aufwand der Sicherung der Baustelle erhöht. Wenn aber sogar die Bauzäune wegkommen, treibt das die Kosten für die Firmen und auch für uns unnötig in die Höhe.

Ein erfreulicher Anblick ist der Bagger auf dem Gewerbegebiet Friedersdorf. Die erste Halle der Firma Buckles-Schnallenproduktion soll bis zum 15. Dezember 2006 mit geschlossenem Dach fertig sein. Die Inbetriebnahme erfolgt 2007.

Am 18.09.2006 wurde der neue Bürgermeister der Partnergemeinde Erligheim in sein Amt eingesetzt. Höchstwahrscheinlich wird er schon im Dezember einen ersten Besuch in Markersdorf machen und somit zeigen, welchen Stellenwert die Gemeindepartnerschaft für ihn einnimmt.

In Absprache mit den drei Partnergemeinden werden wir unser nächstes Gemeindefest höchstwahrscheinlich vom 17.-19.08.2007 durchführen. Hauptthema wird die Einweihung der neuen Schule sein. Also bitte bei den Planungen in den Vereinen und bei der Urlaubsplanung diesen Termin freihalten.

Unser Neujahrsempfang bleibt am dritten Freitag im Januar. Ort wird diesmal der Schöpstaler Maschinenbau am Mühlberg sein. Als Geschenk muss ich mir etwas anderes einfallen lassen, denn durch die Einhaltung der notwendigen Genehmigungen und Absprachen lässt sich die Realisierung der neuen Zufahrt vom Winklerberg bis zum Eichlerberg erst 2007 realisieren. Ich denke mir aber, dass die Klärung aller Umstände im Vorfeld ebenso wichtig ist wie der Straßenbau selbst.

Zum Abschluss möchte ich noch auf unsere neue Internetseite hinweisen, die von BeierMedia aus Holtendorf im Zusammenwirken mit der Gemeinde und dem Heimatverlag ständig aktualisiert wird.

Für Anregungen und Meinungen wären wir sehr dankbar, denn diese Seite soll unsere Gemeinde im Ganzen darstellen und bekannt machen. Und wir haben schon eine ganze Menge, worüber es sich lohnt zu informieren.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

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