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Familie

Kinder in der Pandemie

Öfter miteinander zu spielen ist nur eine der Möglichkeiten, sich und Kindern Abwechslung zu verschaffen
Öfter miteinander zu spielen ist nur eine der Möglichkeiten, sich und Kindern Abwechslung zu verschaffen

Foto: F1 Digitals, Pixabay License

Mit Sorge blicken auch in der Großgemeinde Markersdorf Eltern und Verwandte auf die Entwicklung der Kinder unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Immerhin sind für die allermeisten Kinder – sofern sie nicht in den Genuss einer Notbetreuung kommen – von ihren drei großen Lebensbereichen

  • Familie,
  • Kita oder Schule, gegebenenfalls auch der Hort und
  • Hobbys und Freunde

zwei weggefallen.

Für eine ganze Reihe von Familien war das erst einmal ein Schock: Oh mein Gott, die Kinder den ganzen Tag lang zu Hause, wie soll das gehen? Inzwischen hat sich die Situation in vielen Familien dahingehend normalisiert, dass man viel besser mit der Tatsache, den ganzen Tag die Kinder bei sich zu haben, umgehen kann. Ältere können sich sicherlich noch gut an die Zeit erinnern, als ein Kindergartenplatz noch nicht selbstverständlich war und man mangels Fernsehgerät die Kinder nicht vor der Glotze und erst recht nicht am noch gar nicht erfundenen PC oder Smartphone parken konnte. Damals mussten die Kinder noch beschäftigt werden, wenn man sie nicht den ganzen Tag lang im Freien herumziehen lassen konnte.

Die Zeiten haben sich geändert und Ärzte berichten in der Pandemie über die Auswirkungen der reduzierten Kontakte  auf Kinder. Demnach haben sich – abgesehen von den vielen Familien, die sich mit der Situation arrangiert haben und sie sogar ein Stück weit als Chance für das Familienleben begreifen – zwei große Problembereiche ab. In Familien in, wie man so sagt, sozial schwachen Milieus gibt es besonders in den Städten Fälle, in denen Kinder nun vollends vernachlässigt werden, keinen strukturierten Tagesablauf mehr haben und regelrecht verwahrlosen. Aber auch dort, wo eher der Wohlstand zu Hause ist, gibt es solche Vernachlässigungen von Kindern, die sich weitgehend selbst überlassen werden. Berichtet wird etwa über Kinder, die nach tage- und nächtelangem Computerspielen völlig erschöpft ärztlich behandelt werden mussten.

Was Familien tun können

Nun liegt es fern, Familien Vorschriften und naseweise Vorschläge zu machen. Andererseits: Vielleicht freut sich mancher über eine Anregung? Dass das aktuelle schöne Winterwetter zum Spaziergang mit Schlitten oder auf Brettern lockt, ist selbstverständlich. Vielleicht finden sich ja in der Dachkammer noch die alten Kinderski der Eltern?

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Zeit mit gemeinsamen Spielen – möglichst nicht am Computer – zu verbringen, braucht man auch nicht zu empfehlen, denn es ist naheliegend. Allerdings werden die herkömmlichen Spiele, ob nun neu gekaufte oder die schönen alten in der Familie weitergegebenen, irgendwann langweilig. Ein Ausweg ist es dann, Spiele selbst zu entwickeln. Ganz einfach geht das mit Würfelspielen – ein Prozess, bei dem Kinder übrigens sehr viel lernen und ihre Kreativität entwickeln. Also eine Würfelstraße aufmalen und überlegen, welche Aufgaben sich hinter den einzelnen Felder verbergen könnten. Das wird dazugeschrieben oder in einer Anleitung mit weiteren Regeln erfasst. Natürlich kann das Würfelspiel mit kleinen Bildern illustriert werden. Tipp: Die Bilder separat malen und erst dann auf das Spiel aufkleben, wenn sie fertig sind – so erspart man sich viel Aufwand und Tränen, wenn es beim ersten Versuch nicht perfekt klappt. Idealerweise ist so ein Spiel zwei bis vier DIN A4-Blätter groß. Die Blätter werden auf Pappe aufgeklebt und die Pappen auf der Rückseite mit Panzerband verbunden, damit das Spiel gefaltet und verstaut werden kann. Und noch ein Tipp: Wer die Einzelblätter kopiert, kann das Spiel neu aufkleben, wenn es einmal verschlissen ist.

Andere Kinderbeschäftigungen sind das Malen und Basteln. Unter der richtigen Anleitung entwickeln Kinder Spaß daran, das sorgfältig zu machen, weil dann das Ergebnis viel schöner ist. Beim Malen sind Filzstifte und Ausmalbücher nicht unbedingt die erste Wahl, klassische Buntstifte oder spitze Pinsel beim Malen mit Wasserfarben liefern nicht nur nuancenreichere Ergebnisse, sondern unterstützen die Ausprägung der Motorik. Beim Basteln sind es – neben guten Baukästen – Naturmaterialien, Pappe und Papier oder auch Kupferdraht, mit denen sich die schönsten Sachen, nicht zuletzt Schmuck, bauen lassen. Übrigens sind manche Eltern schon zu Hobbykünstlern geworden weil sie ihren Kindern zeigen wollten, wie man es richtig macht.

Eine weitere Anregung sind Live- oder Rollenspiele, an einem Tag, einem Wochenende oder sogar eine Woche lang. Eine Markersdorfer Familie hat das Kinderbett unter einer Decke versteckt und zum Tipi gemacht: Plötzlich waren alle Indianer! Wetten, dass der Vati besonders gern mitspielt, wenn er der Häuptling sein darf? Allerdings ist ein Rollentausch nicht ausgeschlossen! Wer es perfekt mag, findet etwa unter  https://minimididesign.com/hausbetten-tipi einfallsreiche Kinderbetten wie Tipibetten sowie weitere kindgerechte Anregungen.

Solche Tipibetten erweisen sich übrigens in vielerlei  Hinsicht als besonders praktisch. Zum einen ist die flache Bauweise schon für Kleinkinder geeignet, zum anderen dienen sie als Spielort nicht nur als Indianer-Tipi, sondern können im Sommer leicht mit Fliegengaze gegen all die lästigen Insekten zugehangen werden. Mädchen lieben es besonders, wenn das Bett zum Prinzessinnenzelt wird. Wenn Jungs aber meinen, Indianerspiele seien überhaupt nicht mehr cool: Eine Höhle zum Rückzug und zum Schmökern bei Taschenlampenlicht, das gar nicht so schädlich ist wie früher oft behauptet, ist noch immer reizvoll. Auf jeden Fall sollte man wie auch bei Erwachsenen, wo man mit dem richtigen Lattenrost Rückenschmerzen entsprechend vorbeugen kann, schon bei Kinderbetten auf solide Qualität setzen.

Quintessenz

Immer, wenn im im aktuellen Lockdown eine Situation nicht so gut ist, dann darf man dennoch fragen: Was ist das Gute daran? Im Fall der Corona-Pandemie gilt: Wenn Familien über die Alltagsroutine hinaus mehr eigenen und positiven Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder nehmen können, indem sie das Zusammenleben noch bewusster gestalten und zwar so, dass alle Beteiligten Spaß daran haben, dann gehört das zu den Aspekten, die auch für die Zeit nach der Pandemie bewahrt werden sollten.

Quelle: PR/Ost!

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