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Endlich Sommer!

Wohnen im Freien

Im Garten sitzen und es sich gutgehen lassen: die Gartenarbeit kann auch einmal warten
Im Garten sitzen und es sich gutgehen lassen: die Gartenarbeit kann auch einmal warten

Foto: Gernot Reipen, Pixabay License

Das Sommerwetter lockt, möglichst viel Zeit auf dem Grundstück im Freien zu verbringen. Häuslebauer kennen das: Erst wird eine Terrasse angelegt, dann folgt eine Überdachung, schließlich für kühle Abende eine Heizmöglichkeit. Sollte man da nicht lieber gleich auf einen Wintergarten setzen?

Wieviel Aufwand will man treiben?

Wer seine Wohnfläche etwas in Richtung Natur erweitern möchte, muss eine ganze Reihe von Überlegungen anstellen. Ganz weit oben auf der Checkliste steht inzwischen das Thema Energieverbrauch, vor allem dann, wenn es um einen sogenannten Warm-Wintergarten geht.

Klimatisierter Wintergarten

Wohl jeder mit Wintergarten-Erfahrung – immerhin kommen auch Wintergärten aus Markersdorf – wird bestätigen, dass die Klimatisierung eines Wintergartens eine Wissenschaft für sich ist. Obgleich mit ein Eintrag von Sonnenwärme in der kalten Jahreszeit und mit Verschattung im Sommer gearbeitet werden kann, muss ein ganzjährig für Wohnzwecke konzipierter Wintergarten im Winter beheizt und im Sommer gegebenenfalls klimatisiert werden. Beides ist energie- und damit kostenintensiv.

Zur Beheizung schwören viele auf Konvektionswärme, die an den kalten Fensterflächen aufsteigt und eine Art Wärmevorhang bildet. Ein bekannter Heizungshersteller schreibt auf seiner Webseite allerdings “das Glas strahlt gerade im Winter Kälte ab”, was ein peinlicher physikalischer Humbug ist. Richtig ist, dass auch Scheiben mit hohem k-Wert gegenüber Mauerwerk eine schlechte Dämmung aufweisen und außerdem keine Wärme speichern können. Glasflächen strahlen keine Wärme ab, was zu einem ungemütlichen Gefühl führt, wenn man nicht für den genannten Wärmevorhang sorgt.

Kalt-Wintergarten als Alternative

Energetisch gesehen kommt ein Kalt-Wintergarten, der vor allem dem Schutz von Pflanzen und nur dem gelegentlichen Aufenthalt dient, in der Investition und bei den Energiekosten deutlich günstiger, denn hier wird nur bei starkem Außenfrost ein wenig zugeheizt, damit die Pflanzen nicht erfrieren.

Terrasse – beschirmt oder überdacht?

Deutlich mehr “Freiluftgefühl” als im Wintergarten hat man auf einer Terasse. Als Sonnen- und Witterungsschutz bieten sich hier eine Markise oder ein großer Sonnenschirm an. Wer seine Terrasse mit transparenten Kunststoffplatten überdacht und vielleicht auch noch eine Seitenwand als Sichtschutz anbringt, sollte gegebenenfalls an Lüftungsöffnungen etwa zwischen Dach und Hauswand denken, die einen Wärmestau verhindern.

Eine besonders elegante Überdachungslösung für die Terrasse ist eine Pergola mit dreh- und verschiebbaren Lamellen. Die Lamellendrehung erlaubt es, die Verschattung zu regulieren oder das Dach regendicht zu verschließen. Wer hingegen unter freiem Himmel sein möchte, kann die Lamellen beim Pergola Lamellendach zu Seite schieben, elektrisch, versteht sich. 

Die Verschiebefunktion ist übrigens auch praktisch für Wohnmobilbesitzer, die eine solche Pergola anstelle eines Carports verwenden: Wer ein Solarmodul verwenden möchte, schiebt die Lamellen einfach zu Seite.

Öko: der Tisch unterm Baum

Das Bild hat die deutsche Romantik gezeichnet: Das Wirtshaus mit dem Tisch unter der Linde oder überhaupt der Biergarten unter Bäumen oder einem Sonnenschirm, wie man es auch von den Markersdorfer Gaststätten kennt. Doch auch privat ist das eine unaufwändige und ressourcenschonende Option, Tisch und Stühle unter einem Baum einfach ins Gras zu stellen.

Aber wächst dann nicht der Wunsch wenigstens nach einer befestigten Terrasse? Siehe ganz oben…

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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