Leider unterstützt Markersdorf.de die veraltete Version des Internet Explorers nicht mehr und es kommt zu ungewollten Darstellungsproblemen.

Bitte besuchen Sie uns daher mit dem aktuellem Edge Browser von Microsoft oder greifen Sie auf kostenlose Alternativen, wie bspw. Google Chrome oder Firefox zurück.

Vielen Dank für Ihr Verständniss.

Bürgermeister Juli 2006

Der Juli wird oft als Hauptmonat der Urlaubszeit bezeichnet und da die Ferien dieses Jahr sehr spät beginnen, wird dem im Großen und Ganzen auch so sein. Natürlich wird bei vielen Familienvätern der Urlaub nach der aufreibenden Fußballweltmeisterschaft besonders notwendig sein, aber denkt dran, Männer, es gibt noch einige andere schöne Dinge im Leben.

“Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.”
Ludwig Feuerbach

Die Kinder werden bestimmt den letzten Schultag sehnsüchtig herbei wünschen und das ist auch voll berechtigt, denn sie haben sich die schulfreie Zeit redlich verdient.

Mich begleitet mit dem Gedanken an die nächsten Ferien auch etwas Wehmut. Immerhin sind es für die Mittelschule Markersdorf die letzten Klingelzeichen, welche die letzten Schulstunden beenden. Die Schließung der Mittelschule war schon ein mächtiger Verlust und keiner hat die Entscheidungen gerne getroffen.

Wir haben uns aber bemüht, aus der Not eine Tugend zu machen und eröffnen bis zum Schuljahresbeginn 2007 eine tolle zweizügige Grundschule und werden somit die Trauer etwas abschwächen können.
Ich möchte mich erst einmal auf diesem Weg bei dem gesamten Lehrerkollektiv mit der Direktorin Regina Heise ganz herzlich für die langjährige Arbeit an der Mittelschule Markersdorf bedanken.

Vor allem bei den Lehrern, die sich nie mit dem Klingelzeichen von den Schülern verabschiedet haben, sondern in Arbeits- und Sportgemeinschaften, im Schulförderverein und bei der Vorbereitung und Durchführung des legendären Weihnachtssingens bereit waren, auch etwas Freizeit zu opfern, möchte ich mich ganz besonders bedanken.

Wir werden bestrebt sein, die vielen guten Traditionen auch aufrecht zu erhalten. Dazu brauchen wir aber auch weiterhin die Unterstützung unserer scheidenden Pädagogen.

Einen guten Schritt haben dabei schon die Eltern und Lehrer der Grundschule Friedersdorf getan. Mit der Gründung des Schulfördervereins ist der Übergang des Vermögens des alten Vereines gesichert und mit den Initiativen der ersten Ganztagesangebote in Friedersdorf werden die Grundsteine für die Zukunft gesetzt.

Damit dies dann an der neuen Schule nahtlos weitergeführt werden kann, werden wir uns bemühen, das Bauvorhaben zügig voranzutreiben.
Der Schulhausumbau läuft mit der Sanierung der Turnhalle auf Hochtouren.
Der Bauablauf liegt voll im Plan und die Finanzierung ist vollständig gesichert. Warum in dieser Frage andere Meldungen in der Gemeinde kursieren, ist mir nicht verständlich, denn eigentlich kann sich momentan jeder von den Leistungen der Baufirmen vor Ort überzeugen.
Ein anderes sehr bewegendes Thema in unserer Gemeinde ist gegenwärtig die Sperrmüllentsorgung.

Oder besser gesagt, wir haben kein Problem mit der Entsorgung von Sperrmüll, sondern mit der verschiedenen Auslegung einiger Bürger und der Entsorgungsgesellschaft, was denn alles zum Sperrmüll zählt. Wenn wir nicht riskieren wollen, dass eine zentrale Entsorgung durch persönlich angemeldete und damit auch abrechenbare Entsorgung ersetzt wird, sollten wir uns schon nochmals mit dem blau-gelben Entsorgungskalender beschäftigen. Dort steht nämlich recht eindeutig drin, was, wie, wann und durch wen entsorgt wird.
Ich appelliere hiermit noch einmal eindringlich an alle Bürger, den Müll ordnungsgemäß zu trennen und zur Entsorgung bereitzustellen. Wenn dann etwas, aus welchem Grund auch immer, nicht mitgenommen wurde, sollte man wenigstens bei seinem eigenen Müll nicht so tun, als ob sich die Eigentumsverhältnisse schon geändert hätten und der herausgestellte Müll nun der Allgemeinheit gehört.

Es ist immerhin unsere Gemeinde, die ordentlich und sauber für unsere Bürger und unsere Gäste erscheinen soll. Den Gästen aus unseren Nachbarländern könnte man übrigens durch eine sach- und zeitgemäße Ablagerung das Sortieren und damit Zerwühlen etwas erschweren.

Da ich weiß, dass viele Bürger glücklich sind, wenn es um das eigene Haus und in der Gemeinde sauber aussieht, sollten wir uns bemühen, dass die anderen auch glücklich werden. Wir sollten einfach gegenseitig etwas mehr auf uns aufpassen und dann natürlich miteinander reden.

Nun aber zurück zur Urlaubzeit. Ich wünsche allen Schülern tolle Ferien, allen Eltern zufriedene Kinder und allen Kindern ausgeglichene Eltern. Besonders wünsche ich aber allen Bürgern unserer Gemeinde Erholung und Entspannung, denn der alltägliche Stress kommt dann schon von ganz alleine wieder.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

Verknüpfungen Bürgermeister Juli 2006

Bürgermeistermehr aus diesem Themenbereich