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Bürgermeister Dezember 2007

Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder stellen wir in den vielen gemeinsamen Gesprächen fest, dass es wieder einmal viel zu schnell vergangen ist. Durch die Schnelllebigkeit der Zeit wiederholen sich auch die ständig wiederkehrenden Ereignisse immer schneller. Oftmals haben wir einen Höhepunkt noch nicht einmal richtig ausgewertet, da müssen wir schon den nächsten vorbereiten. Haben wir überhaupt eine realistische Chance diesem rasanten Tempo etwas entgegenzusetzen? Sind wir überhaupt gewillt, aktiv etwas anders zu machen, damit wieder etwas Ruhe einkehrt?

“Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden,
wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet.
Dazu sollte jeder von uns
an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten
und sich dessen bewusst werden,
dass er die persönliche Verantwortung für alles trägt,
was in dieser Welt geschieht,
und dass es die direkte Pflicht eines jeden ist,
sich dort nützlich zu machen,
wo er sich am nützlichsten machen kann.”

Marie Curie (1867 – 1934)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf!

Viele Aufgaben stehen vor den Verantwortlichen in den Verwaltungen, Vereinen und in den Betrieben, die schnell entschieden und auch zeitnah umgesetzt werden müssen. Einmal, um die zu erwartenden Effekte schnellstmöglich anwenden zu können und zum anderen um Voraussetzungen für weitere Verbesserungen zu schaffen.

Aber wie bemühen wir uns neben der notwendigen Hektik, auch einmal über das harmonische Miteinander zu sprechen? Wie viel Zeit nehmen wir uns, die Argumente der anderen zu verstehen und sie auch eventuell in unsere eigenen Überlegungen einfließen zu lassen? Wie viel Zeit nehmen wir uns überhaupt, anderen zuzuhören? Wie groß ist unsere Bereitschaft, unbequeme Argumente zu akzeptieren? Oftmals habe ich den Eindruck, dass wir uns schon etwas hinter dieser Hektik verstecken und mit ihr Entscheidungen und auch
Nichtentscheidungen entschuldigen, die uns unangenehm sind.

Alle tragen in ihren Bereichen, für ihr Tun und Handeln selbst die Verantwortung. Jeder, der sich nicht einbringt in die täglichen Entscheidungen, ist nicht unbedingt frei von der Verantwortung. Meistens treten diejenigen öffentlich auf, die etwas durchsetzen wollen, oft gegen eine vorherrschende Meinung. In solch einer Situation ist eine Gruppe von 10 bis 15 Bürgern schon recht ansehnlich und kann auch recht überzeugend auftreten.

Wo ist aber die Masse der Bürger, welche sich nicht zu Wort meldet? Wie oft haben die Gemeinde- und die Ortschaftsräte um die Meinung der Bürger gebeten. Und wie wichtig wäre es manchmal, auch eine Bestätigung für das Erreichte zu hören. Ich denke, wir haben eine Chance, etwas zu verändern. Einfach, indem wir mehr miteinander reden. Dazu brauchen wir nichts Neues zu erfinden. Wir sollten die vorhandenen Termine in den
Ratssitzungen, in den Angeboten der Vereine und in den Pausenzeiten der Betriebe dafür nutzen, über Tagesprobleme gemeinsam zu reden. Und dann sollten wir das Ergebnis einer solchen Diskussion auswerten und weitergeben, damit man in der Lage ist, etwas zu erreichen.

Gerade die Weihnachtszeit, als Zeit der Besinnung, des Friedens und der Harmonie, sollte uns Anlass genug sein, mal über uns selbst und über unsere Gemeinschaft nachzudenken. Ich werde auch weiterhin offen für jede Anregung sein. Aber Weihnachten sollte auch Anlass sein, mal den ganzen Stress und den Ärger beiseite zu legen. Im Kreise der Familien, der Freunde und Bekannten wollen wir vor allem keine Hektik aufkommen lassen.
Nutzen wir die Weihnachtszeit, um mal die “Akkus” aufzuladen, eventuelle Streitigkeiten zu schlichten und dann mit neuem Elan das Jahr 2008 gemeinsam anzugehen. Hektisch wird es dann mit Sicherheit wieder von ganz alleine. Vielleicht erinnern wir uns gerade in den schwierigen Situationen an die Harmonie in der Weihnachtszeit und bemühen uns gemeinsam, den Stress so gering wie möglich zu halten.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ihr Bürgermeister Thomas Knack

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