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Bürgermeister Dezember 2010

Der Bericht für den Monat Dezember macht mich eigentlich immer besonders nachdenklich. Nicht nur, weil das Weihnachtsfest bevorsteht oder weil nach dem Dezember ein neues Jahr beginnt, kreisen die Gedanken meist schneller und Sehnsüchte, Ängste und manchmal auch Zweifel mischen sich in die Gedanken und Träume. Zum Glück bringen sich, wenn man das vergangene Jahr zurück verfolgt, auch Hoffnungen, Freude und etwas Zufriedenheit und Zuversicht mit in diese Gedanken ein. Wo finden wir unsere Geborgenheit – den Ort zum Auftanken? Was tut der, der keine Familie hat, muss er alleine stehen und zusehen, wie er damit klar kommt? Oder kann die Gemeinschaft in diesen Fällen die Familie ersetzen?

“Je härter der Konkurrenzkampf im Beruf,
desto dringlicher der Wunsch
nach Geborgenheit in der Familie.”

Gunther Schmidt

Sehen wir uns unsere Gemeinden an: Zum Einen übernehmen die kirchlichen Gemeinden einen ganz wichtigen Part als Zufluchtsort. Sie geben Raum und Zeit zur Besinnung und für all diejenigen, die ihn annehmen möchten, auch den Ort der Geborgenheit.

Gerade zum Weihnachtsfest treffen sich in unseren kirchlichen Häusern besonders viele Menschen. Sie reden und singen miteinander und teilen die Zweifel und die Hoffnungen. Katholische Kirche vom Ringweg am Berzdorfer See. Foto: Knack

Katholische Kirche vom Ringweg am Berzdorfer See. Foto: Knack
Neben den Kirchen haben wir aber auch viele andere Menschen, die sich im Ehrenamt um ihre Mitmenschen kümmern.

Allen voran seien die Senioren- und Heimatvereine genannt. Die vielen freiwilligen Helfer sorgen sich das ganze Jahr um unsere älteren Bürger. Den Höhepunkt findet die Betreuung, neben den Geburtstagsfeiern, den Hausbesuchen und den gemeinsamen Ausflügen, bei den alljährlichen Weihnachtsfeiern.

Es ist beeindruckend, mit wie viel Liebe und Hingabe die Feiern vorbereitet und durchgeführt werden – an dieser Stelle dafür unseren ganz herzlichen Dank.

Die Feuerwehren, die Sportvereine, der Unternehmerverband, die Schützenvereine, die Chöre, die Waldschule und alle, die im Ehrenamt tätig sind, bilden das Rückgrat unserer Gemeinde. Mit den vielfältigsten Aktivitäten bereichern sie das Leben in unserer Gemeinde und bieten das, was sich die Politik nicht mehr leisten kann/will, nämlich Bürgernähe und Wärme. Sie bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit, das Gefühl kennenzulernen und zu erleben, einfach ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Sie bieten die Möglichkeit, sich einzubringen und mitzugestalten.

Unsere drei Kindereinrichtungen, der Hort und die Grundschule sind schon lange nicht mehr nur öffentliche Einrichtungen, sondern sie haben sich durch die persönliche Einsatzbereitschaft der Lehrer und vor allem der Erzieher auch nach der normalen Arbeitszeit, zu einem Zufluchtsort für unsere Kinder entwickelt.

Einige werden sagen, das ist ja alles gut und schön, aber die Familie als Ort der Geborgenheit kann man durch das alles nicht ersetzen. Das will auch keiner, denn die Bedeutung der eigenen Familie ist unstrittig. Wichtig für uns ist es, dass wir in unserer Gemeinde ein so breit gefächertes Angebot für unsere Menschen haben und dieses auch erhalten.

Wir als Gemeinde und auch ich persönlich als deren Bürgermeister sind sehr stolz auf unsere ehrenamtlich tätigen Mitmenschen. Ohne sie wäre das Leben in unserer Gemeinde bei weitem nicht so lebenswert. Das ist den Gemeinde- und Ortschaftsräten bewusst und noch einmal auf diesem Wege, vielen Dank dafür.

Bleibt mir nur noch allen Einwohnern unserer Gemeinde eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.

Verbinden möchte ich die Wünsche mit der Hoffnung, dass sich die Ängste in Zuversicht wandeln und dass die Gemeinschaft unserer kirchlichen und weltlichen Gemeinden gemeinsam einen positiven Anteil dazu beitragen kann.

Ihr Bürgermeister Thomas Knack

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