Leider unterstützt Markersdorf.de die veraltete Version des Internet Explorers nicht mehr und es kommt zu ungewollten Darstellungsproblemen.

Bitte besuchen Sie uns daher mit dem aktuellem Edge Browser von Microsoft oder greifen Sie auf kostenlose Alternativen, wie bspw. Google Chrome oder Firefox zurück.

Vielen Dank für Ihr Verständniss.

Der 8. Mai 2011 - ein besonderer Gedenktag in der Kirchengemeinde Markersdorf

Die Konfirmanden der Jahrgänge 1951 und 1961 feierten mit der Kirchengemeinde ihr 60. bzw. 50. Jubiläum ihrer Konfirmation. Entsprechend groß war auch die Besucherzahl. Es war ein würdiger Gottesdienst, den Pfarrer Kroll mit dem Kirchen- und Posaunenchor gestaltete. Anschließend fand auf dem Friedhof mit allen Gottesdienstbesuchern eine Andacht zur Einweihung der neuen steinernen Grabdenkmale für die hier bestatteten Soldaten des 2. Weltkrieges statt. Die neuen Steinkreuze wurden von der Firma Sauermann in Kittlitz angefertigt, beschriftet und aufgestellt.

Finanziert wurde diese Maßnahme von der Landesdirektion Chemnitz, befürwortet von der Deutschen Kriegsgräberpflege e.V. Diese kurze Andacht hatte den Schwur am Kriegsende 1945 “Nie wieder Krieg” zum Inhalt und von daher war der 8. Mai ganz bewusst gewählt.

Pfarrer Kroll dankte allen Gemeindegliedern für ihre Grabpflege über 66 Jahre und äußerte den Wunsch, dass auch in den kommenden Jahren immer wieder junge Grabpfleger ihre Bereitschaft zusichern. Ortsvorsteher Frank Baier äußerte in seinem Grußwort für den Ortschaftsrat die Hoffnung für einen dauerhaften Frieden.

Der Markersdorfer Posaunenchor begleitete die Andacht mit Chorälen und während Frank Baier auf jedem Grabhügel eine gelbe Rose zur Erinnerung legte, erklang das alte Lied: “Ich hatt’ einen Kameraden %u2026”.

Anzeige

Unterstützer der Webseite markersdorf.de:

 

Es ist mit heute wichtig zu berichten, dass Pfarrer Walter Schönfeld (%u2020 1968) selbst Soldat war und nach seiner Heimkehr 1945 eine Soldatengrabliste geschrieben und ergänzt hat.

Als im August 2002 Kameraden der gefallenen Soldaten die Holzkreuze und Gräber per Video filmten, stellten sie fest, dass zwei Gräber mit Kreuzen fehlten. Es bestand der Verdacht, dass hier nicht sorgfältig gearbeitet wurde.

Aufzeichnungen von Pfarrer Schönfeld belegen, dass zwei Kameraden 1951/1952 nach Dortmund bzw. nach dem Elsaß umgebettet wurden. Es ist erfreulich festzustellen, dass Pfarrer Schönfeld mit seinen Notizen einen wichtigen Beitrag zur Klärung von Soldatenschicksalen leistete.

Nach einem Beitrag von Manfred Rößler im Schöpsboten, Ausgabe Juni 2011.

Verknüpfungen Der 8. Mai 2011 - ein besonderer Gedenktag in der Kirchengemeinde Markersdorf

Ortschaftenmehr aus diesem Themenbereich