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20 Jahre traditionelles Dreschen von Getreide

Die zahlreichen Besucher des Dorfmuseums Markersdorf hörten am 3. März 2013 schon außerhalb des Gehöfts das typische Klopfen der Dreschflegel. Seit zwei Jahrzehnten bemühen sich die Mitarbeiter des Museums und des Fördervereins, diese sehr alte und schwere Arbeit der jetzigen Generation zu demonstrieren. Der Ausspruch: “Er isst wie ein Scheunendrescher” stammt aus dieser Zeit, als das Getreide noch mit Muskelkraft gedroschen wurde.

Neun Teilnehmer, so aus Krotoszyce und Ose%u010Dná (Partnergemeinden aus Polen und Tschechien), Ruppersdorf, Kottmarsdorf, Fischbach und Markersdorf stellten sich dem Wettbewerb. Es war nicht leicht, aus den klammen Weizenähren genügend Körner auszudreschen, zumal einige Mäuse den langen Winter über kein Verständnis für das Ergebnis hatten.

In die Bewertung ging, neben dem gleichmäßigen Takt der drei bis vier Teilnehmer, erstmals das Gestalten einer Strohpuppe mit ein.

Die jungen Männer von den Heimatfreunden Kottmarsdorf gewannen den Wettbewerb vor der Juniorenmannschaft aus Markersdorf. Anliegen dieser Tradition ist in erster Linie die Teilnahme, die Veranschaulichung und der Spaß an der Sache.

Die einheitliche Kleidung der Mitwirkenden, vor allem die bäuerliche Tracht der beiden Fischbacher Mannschaften, sind dem Anliegen sehr zuträglich.

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Mit der Motorisierung und Elektrifizierung wurden zunehmend Maschinen eingeführt.

Die Schlepperfreunde aus Markersdorf demonstrierten mit einer Dreschmaschine, angetrieben von einem Lanz-Bulldog, den Fortschritt vor ca. 60 Jahren.

Das Federnschleißen, ausgeübt von einer Frauengruppe, gehörte wie immer auch dazu, ebenso das Schnapsbrennen, das Zinngießen, das Schnitzen und das Drehen von Hanfseilen.

Reges Interesse fand ein Feldschmied am glühenden Koksfeuer beim Anfertigen von Gerüstklammern und Feuerhaken.

Allen Organisatoren, Mitwirkenden und Helfern gebührt ein herzlicher Dank für das Gelingen dieses Jubiläums.
Nach einem Beitrag von Hans-Jürgen Rothe im Schöpsboten,
Ausgabe April 2013.

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