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Zu Besuch in Wendisch Ossig (Osiek Luzychki)

Auf dem Kirchplatz
Auf dem Kirchplatz

Am 7. Juni 2008 fanden sich bei herrlichem Wetter siebzehn Radlerinnen und Radler am Pfarrhaus Friedersdorf ein und starteten zur Tour nach Wendisch Ossig, um die dortige Kirche Hl. Maria zu besichtigen. Fünf weitere Interessierte vereinigten sich mit der Gruppe am ehemaligen Grenzübergang Hagenwerder.

Nach kurzer Umfahrung des Schlosses Joachimstift in Radmeritz (Radomierzyce) fuhr die Gruppe pünktlich um 12 Uhr auf dem Kirchplatz von Wendisch Ossig vor und wurde dort sehr herzlich vom Hausherrn, dem Priester Andrzej Wardawa, empfangen. Dank des jungen Dolmetschers Remigiusz Cieplechowicz aus Zgorzelec, der kurzfristig zu helfen bereit war, kamen sprachliche Barrieren nicht auf.

Nach der gegenseitigen Vorstellung und einer Besichtigung der Kirche, die vom gleichen Baumeister und zu gleicher Zeit wie die Friedersdorfer Kirche gebaut wurde, brachte Andrzej Wardawa sein Interesse an einem Besuch der Friedersdorfer Kirche zum Ausdruck. Wilfried Renger sprach als Vorsitzender des Kirchbauvereins St. Ursula eine Einladung zum Gegenbesuch zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008 aus, die sehr gern angenommen wurde. Sich kennen lernen bei Erdbeerkuchen

Sich kennen lernen bei Erdbeerkuchen
Gleich darauf wurde die Gruppe, die in der Kirche auf dreißig Personen angewachsen war, durch den Hausherrn ins Pfarrhaus zu selbst gebackenem Kuchen mit frischen Erdbeeren eingeladen.

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Nach dem Austausch von Gastgeschenken und einer spontan gesammelten Spende für die in Sanierung befindliche Kirche Hl. Maria verabschiedeten sich die Radler dankbar von ihren Gastgebern – sie waren sich einig, dass nicht nur der gemeinsame Baumeister ihre Kirchen verbindet.
Dank der sachkundigen Führung durch Werner Bressel war viel Interessantes auf der von Haupt- und Fernstraßen abgelegenen Strecke zu erfahren. Die Teilnehmer danken ihm ebenso wie der Familie Thomas aus Görlitz, die von der Fahrradtour aus der Sächsischen Zeitung erfahren hatte und spontan vor Ort war, um durch Polnisch-Sprachkenntnisse zu unterstützen.

Gegen 18 Uhr kamen die Radfahrer körperlich ganz schön geschafft, jedoch um ein wunderbares Erlebnis reicher, wieder in Friedersdorf an.

Nach einem Beitrag von Wilfried Renger im Schöpsboten, Ausgabe Juli 2008

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