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Kultur- und Heimatverein Markersdorf

Brunnenführung in Görlitz

Der 1999 aufgestellte Brunnen
Der 1999 aufgestellte Brunnen "Das Zecherpaar" – die Figuren wurden von der Görlitzerin Gisela Mauermann geschaffen – sollte besser "Der Zecher" heißen, denn während er mit dem Bierkrug spielt, muss sie die Wäsche waschen. Die Granitbütte diente früher wohl als Pferdetränke

Der 5. August 2020 war einer der heißen Tage dieses Sommers und da passte es, dass die vom Kultur- und Heimatverein Markersdorf e.V. gebuchte Brunnenführung in Görlitz auf dieses Datum fiel. Die Stadtführerin Gudrun Strübing erläuterte die einzelnen Brunnen aus kulturhistorischer Sicht und erklärte, welche Quellen und Flüsse die Brunnen der Neißestadt speisen.

Die Markersdorfer spazierten zwei Stunden lang zu ehemaligen Pferdetränken, Wassertrögen, zu Bütten, Zier- und Kunstbrunnen, zu Wasserinstallationen und Wasserspielen und erfuhren dabei viel über den Weg des kühlen Nasses zwischen dem Obermarkt, dem Postplatz und der Brunnenterrasse im Ochsenzwinger.

Es gab auch lustige Eindrücke. Wer weiß denn schon, das Modell, nach dem die “Muschelminna” des Toberentzbrunnens auf dem Postplatz gestaltet wurde, ein Mann war? Eine Frau stand gerade nicht zur Verfügung! Oder dass der Neptunbrunnen auf dem Untermarkt auch “Gabel-Jürgen” heißt? Oder wer kennt in Görlitz den Kannibalen-Brunnen?

Die Markersdorfer am Toberentzbrunnen auf dem Görlitzer Postplatz

Offenbar sind die Markersdorfer zu all diesen Fragen jetzt besser informiert als die meisten Görlitzer. Auf jeden Fall war es ein toller Nachmittag mit vielen neuen Erkenntnissen. Für die Stadtführerin gab es einen herzlichen Dank für diese interessante Führung.

Nach einem Bericht von Rosi Urban und Eleonore Senftleben, veröffentlicht im Schöpsboten vom September 2020.

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