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Zum Jahresbeginn

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf!

Der Regenbogen verbindet und steht mit seinen Farben für Vielfalt – ein Gleichnis auch für das Zusammenleben der Markersdorfer Ortschaften
Der Regenbogen verbindet und steht mit seinen Farben für Vielfalt – ein Gleichnis auch für das Zusammenleben der Markersdorfer Ortschaften

Foto: Julia Zücker

„Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.“

- Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), deutscher Germanist und Lyriker

Kinder, wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr vorbei und man kann einfach nicht glauben, dass der Kalender von 2021 keine Blätter mehr hat. Viele werden sagen, ein Glück. Es war ein gebrauchtes Jahr, dem man nicht nachtrauern muss.

Da ist etwas dran und trotzdem sollte man auch das vergangene Jahr analysieren, damit man 2022 nicht die gleichen, vermeidbaren Fehler macht. Aber wie schon die Prinzen in ihrem Song singen: “Es war nicht alles schlecht!”

Ich könnte den Januarartikel fast jedes Jahr gleich beginnen, denn obwohl wir eine neue Jahreszahl schreiben, sind die vorherrschenden Bedingungen fast identisch. Einschränkungen sind an der Tagesordnung. Darüber gibt es, wie fast immer in der heutigen Zeit, Unmut und Zustimmung.

Die einen sagen, alles ist überzogen, die anderen würden gerne schärfere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung sehen. Die Situation in den Krankenhäusern hat sich nicht wirklich verbessert. Die Coronafälle in den Kindereinrichtungen sind so hoch wie nie zuvor.

Die aktuellen Tagesthemen werden nicht abgearbeitet, sondern meist nur vertagt. Jeder ist gespannt, auf welche Farbe die “Ampel” im Bundestag gerade umspringt und welche davon eigentlich für die Allgemeinheit gilt.

Oh Mann, da hatten wir es in den Kommunen, ironisch gesagt, etwas leichter. Wir mussten uns mit den Tagesaufgaben beschäftigen, weil sonst gar nichts mehr gelaufen wäre. Bevor uns von den übergeordneten Stellen klare Regeln mitgeteilt werden, müssen wir uns oft selbst helfen und entscheiden.

Ein ganz kniffliger Punkt sind dabei die Festlegungen der berechtigten Berufsgruppen für die Notbetreuung. Eine Logik ist dabei eigentlich nicht erkennbar. Aber wie schon gesagt: “Es war nicht alles schlecht.”

Wir konnten 2021 einige Projekte zwar mit Verzögerungen, aber dann doch abschließen. Die Straße am Schöps vom Zahnarzt bis zur Einfahrt Zachmann wurde fertiggestellt. Die Zisterne in Jauernick-Buschbach wurde gebaut und kann nun kurzfristig der Feuerwehr zur Absicherung der Löschwasserversorgung in Buschbach übergeben werden.

Die vielen Baustellen vom DSL-Ausbau waren zwar oft nervig, konnten jedoch bis Weihnachten vielerorts abgeschlossen werden. Im Gewerbegebiet Hoterberg herrscht reger Baubetrieb und die erforderlichen Regenrückhaltebecken werden 2022 auf den Weg gebracht.

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Unsere Großbaustelle “Kita Friedersdorf” bereitet uns schon einiges Kopfzerbrechen. Wir sind jedoch optimistisch, dass sie bis zum Herbst abgeschlossen sein wird und wir die Container in Markersdorf zurückbauen können.

Der Parkplatz an der Grundschule/Kita/Kirche soll im Jahr 2022 in Angriff genommen werden. In einigen Bereichen soll die Straßenbeleuchtung gebaut werden und viele kleine Straßenausbesserungen stehen auf unserem Plan.

Arbeit ist genug und vieles davon wird nicht leicht werden, es umzusetzen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht abzuschätzen. Sie werden jedoch auch an unserer, eigentlich sehr gesunden Gemeinde nicht spurlos vorbeigehen. Um alle Aufgaben zu bewältigen, brauchen wir Mut und Kontinuität!

Das setzt eine gute Vorbereitung durch die Verwaltung voraus und dann zwingend die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Gemeinderat. Dazu sind wir alle bereit.

Zum Abschluss möchte ich es aber nicht versäumen

allen Kindern, Bürgern, Freunden und Gästen der Gemeinde Markersdorf ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2022 zu wünschen.

Hoffen und wünschen wir uns nun auch für 2022, dass endlich ein Ende der Pandemie erkennbar wird. Geben wir uns gegenseitig die Zuversicht, dass bald wieder eine gewisse Normalität in unser tägliches Leben einziehen kann. Helfen wir auch weiterhin all denen, die besonders betroffen sind und zeigen wir durch Achtung und Nächstenliebe, dass wir eine Gemeinschaft sind.

Leider müssen wir auch dieses Jahr wieder auf unseren Neujahrsempfang verzichten und werden unsere Zusammenkünfte auf später verlegen. Vielleicht kann ich im nächsten Jahr wieder als Bürgermeister zum traditionellen Neujahrsempfang der Unternehmen und der Bürger von Markersdorf einladen. Ich bin dazu bereit und werde alles dafür tun!

Bitte bleiben oder werden Sie alle gesund, zuversichtlich, diszipliniert und geduldig. Haben wir es bis hierher geschafft, dann schaffen wir es gemeinsam auch noch weiter. Und denkt immer optimistisch, getreu dem Spruch “Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her”.

Ihr Bürgermeister Thomas Knack

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