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Tierwohl

Was fressen Hund und Katz'?

Redaktionshund Rudi Rabauke ist sich mit Katze Miriam einig: Was sie übrig lässt, darf er ausschleckern
Redaktionshund Rudi Rabauke ist sich mit Katze Miriam einig: Was sie übrig lässt, darf er ausschleckern

Es soll Tierfreunde geben, die mehr auf die gute Ernährung ihrer vierbeinigen oder gefiederten Hausgesellen achten als auf ihre eigene. Wie auch immer: Für das Wohl seiner Tiere ist der Tierhalter verantwortlich. Während sich Menschen gewöhnlich selbst helfen können, sind Haustiere auf den Menschen angewiesen.

Gerade das Tierfutter hat sich längst zu einer Wissenschaft für sich entwickelt. Das hat sicherlich damit zu tun, dass man heute viel besser also noch vor wenigen Jahrzehnten versteht, wie die Nährstoffe im Tierfutter wirken, sprich welche Nährstoffe in welchen Mengenanteilen enthalten sein sollen – und das selbstverständlich abhängig vom Tier, seiner Größe und seinem Alter.

Tipp:
Ein Nährstofflexikon auf Deuka Companion zur Tiernahrung erklärt
grundlegend die Rolle der Kohlenhydrate, Makronährstoffe und Mineralstoffe bei der tierischen Ernährung.

Tatsächlich kommen Tierhalter nicht umhin, sich mit Tiernahrung auseinanderzusetzen. Landwirte und Pferdehalter wissen das, wer sich aber erstmals eine Katze oder einen Hund anschafft braucht etwas mehr Orientierung, als sie die einzelnen Futtermarken auf den ersten Blick geben.

Natürlich ist jeder Tierhalter bestrebt, dass es seinem Tier gutgeht. Dazu gehören etwa die notwendigen Impfungen beim Tierarzt, der oft auch Tipps zur Tiernahrung hat. Überhaupt empfiehlt es sich für angehende Tierhalter, sich umfassend zu informieren.

Katzennahrung – und ein Konflikt

Während viele Katzen in den Markersdorfer Ortschaften ein glückliches Leben als Freigänger führen können, ist das in Städten oder bei sehr wertvollen Tieren anders: Hier ist die sogenannte Wohnungskatze verbreitet. Dass damit ein Mangel an Bewegung einhergeht, liegt auf der Hand. Damit diese Katzen nicht fett werden, ist Nassfutter dem Trockenfutter vorzuziehen, weil Trockenfutter viel energiereicher ist.

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Doch worin besteht der Konflikt? Im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ist eigentlich das Trockenfutter im Pappkarton die bessere Wahl; Nassfutter wird in Blechdosen oder Aluminiumschalen verkauft und verursacht zudem mehr Transportaufwand.

Tipp:
Auch bei Tiernahrung auf den Zuckergehalt achten. Katzenfutter etwa ist zuckerfrei erhältlich.

Was bekommt der Hund?

Ist es schon bei der Katze schwierig, scheiden sich beim Hund die Geister vollends: Fertigfutter, Pansen kochen, dazu Gemüse oder ganz vegetarisch oder – im Gegenteil – barfen, was für die biologisch-artgerechte Rohfütterung steht? Was die Verdauung des Hundes betrifft, sind die Fellnasen bekanntermaßen recht empfindlich.

Auf jeden Fall müssen die Rasse und das Alter des Tiers berücksichtigt werden. Junge Hunde großer und schnell wachsender Rassen brauchen etwa mehr Nahrungsbestandteile für den Knochenbau. Ei kann für ein glänzendes Fell sorgen und auch an die Zahngesundheit will gedacht sein. Natürlich spielen auch die Vorlieben des Hundes eine Rolle; Redaktionshund Rudi Rabauke hat eine Vorliebe für Milchprodukte, geklaute Würstchen und die Reste aus dem Katzennapf.

Tipp:
Bei aller Hundeliebe bleibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln für Hunde jedoch tabu. Dazu gehören Schokolade und überhaupt Zucker, Trauben und Rosinen, rohe Kartoffeln und Zwiebeln, rohes Schweinefleisch, Geflügelknochen, Avocado und Steinobstkerne.

Ist der Hund erst einmal sein Futter gewohnt, sollte man mit einer Futterumstellung zurückhaltend und vorsichtig sein. Vorsicht geboten ist auch bei der Meinung, dem Hund sei mit einer Ernährung wie der seines nächsten Verwandten, des Wolfes, am besten gedient. Hintergrund: Hunde verfügen über mehr Enzyme zur Umwandlung des nur von Pflanzen gebildeten Kohlenhydrats Stärke als Wölfe, die übrigens ebenfalls – wenn auch im geringen Maße – pflanzliche Nährstoffe aufnehmen.

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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