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Heimat Oberlausitz

Gute Arbeit – gutes Leben

Ganz oben auf der Karriereleiter ankommen: ohne Anstrengung geht das nicht
Ganz oben auf der Karriereleiter ankommen: ohne Anstrengung geht das nicht

Foto: jonpalazuelos, Pixabay License

Einen guten Arbeitsplatz zu haben, auskömmlich bezahlt und nicht von Marktrisiken bedroht, das ist für viele zentral. Doch diesen in der Oberlausitz zu finden ist schwierig und das trifft nicht nur Ältere, sondern auch Geringqualifizierte wie auch besonders hoch Qualifizierte. Die Flexibelsten – die Jüngeren und die gut Qualifizierten – neigen am ehesten zur Abwanderung, während Zuwanderung eher selten ist und sich vor allem auf Rückkehrer beschränkt.

Dabei gibt es doch – allen strukturellen Schwächen regelrecht zu Trotz – auch in der Oberlausitz leistungsfähige Unternehmen mit guter Marktposition und Mitarbeiterführung. Jedoch sind es oft gerade diese Unternehmen, die über einen Mangel an qualifizierten Bewerbern klagen. Schaut man sich etwa die Ausstellerliste der Oberlausitzer Karrieretage 2022 an, so sind neben den üblichen Verdächtigen wie Behörden und Institutionen auch die bekannten und die heimlichen Leistungsträger in der Wirtschaft der Oberlausitz zu finden. Wer die Liste einmal herunterscrollt, entdeckt neben sehr bekannten Markennamen auch Unternehmen, die sich eine eigene Marktnische aufgebaut haben.

Oberlausitzer Karrieretage: Eintritt frei – ganz ohne Fördermittel!

Diese Oberlausitzer Karrieretage, kurz O.K., verstehen sich als “Jobmesse für den Osten”  und finden am 1. und 2. Oktober 2022 bei freiem Eintritt im Messepark Löbau statt. der Eintritt ist nicht etwa frei, weil Fördermittel fließen, sondern weil der veranstaltende Lausitz Matrix e.V. eine kluge unternehmerische Denke hat und weiß, dass die Maximierung des Nutzens wichtiger ist als die Maximierung des Profits. Jedenfalls ist die Messehalle bereits jetzt mit 113 Ausstellern ausgebucht.

Unkomplizierter und direkter kann man mit potentiellen Arbeitgebern aus der Region nicht in Kontakt treten. Das ist eine Riesenchance für viele, nämlich für jene, die

  • ein latentes oder akutes Interesse an einem neuen Arbeitgeber haben, teils, um schlechter Mitarbeiterführung zu entkommen, teils, um den nächsten Karriereschritt in Sack und Tüten zu bringen,
  • als Rückkehrer oder Zuzügler beruflich Fuß in der Region fassen wollen,
  • an einer Berufsausbildung interessiert sind,
  • an einem Studium interessiert sind oder die
  • einfach nur ihren Wert im Arbeitsmarkt testen möchten.

Schon, um sich ein Gespür für die Entwicklung des sächsischen Arbeitsmarktes und speziell des Oberlausitzers zu verschaffen, sollte man als Arbeitnehmer, Unternehmer oder Führungkraft die Oberlausitzer Karrieretage nutzen. Anzuraten ist das sogar Großeltern, die oft in die Rolle als Enkelberater bei der Berufswahl geraten, und Eltern sowieso.

Zugang zum Arbeitsplatz ändert sich

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Wer meint, mit einer Spontanbewerbung eine gute Anstellung zu finden, gerät oft in die Rolle des blinden Huhns: Klar kann es irgendwann ein Korn finden, doch meist dauert es bis dahin viel zu lange und das Huhn verhungert. Praktisch: Spätestens nach einigen Dutzend Bewerbungen neigt man dann dazu, zu resignieren. Ob die Chancen bei der Bewerbung auf eine Stellenausschreibung besser sind? Hier liegt die Krux darin, dass man oft mit Dutzenden oder gar Hunderten Bewerbern bildlich gesprochen auf einem Stapel liegt. Doch was ist außer dem Besuch einer Messe wie den Oberlausitzer Karrieretagen erfolgversprechend?

Hingehen ohne Vorgeplänkel

Eine Möglichkeit besteht darin, anstelle sich formal zu bewerben den angestrebten Arbeitgeber einfach aufzusuchen, ohne vorherige Terminvereinbarung – allerdings bitte nicht nebenbei beim Wocheneinkauf  oder vielleicht mit der Familie im Schlepptau, vorbereitet und angemessen angezogen muss man schon sein. Aber was soll schon schiefgehen? Entweder man erreicht einen Ansprechpartner, kann sich vorstellen und darf als Erfolg seine Bewerbung einreichen mit dem Vorteil, bereits Engagement beweisen zu haben und nicht mehr ganz fremd zu sein, oder der gewünschte Ansprechpartner hat keine Zeit oder ist nicht da – dann vereinbart man eben gleich vor Ort einen Termin oder lässt sich die Kontaktdaten geben. Und dümmer wird man bei dieser Vorgehensweise bestimmt nicht.

Einen Headhunter beauftragen

Die andere Möglichkeit ist es, einen Headhunter zu beauftragen. Solche “Kopfjäger” sind die professionelle Schnittstelle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wenn es um die Vermittlung von Fachexperten und Führungskräften geht. Sie suchen im Auftrag von Unternehmen nach geeignetem Personal, helfen Stellensuchenden aber ebenso, den passenden Arbeitgeber zu finden. Bestimmte Branchen kommen ohne Headhunter kaum noch aus: Zum einen wäre eine Fehlbesetzung viel zu teuer, zum anderen haben eben die Headhunter die nötige Expertise für die Personalauswahl beziehungsweise Personalvorauswahl und eben nicht die Arbeitgeber.

Oft sind Headhunter auf bestimmte Branchen spezialisiert. Etwa den Kontakt zu einem Headhunter Pharma finden, das geschieht oft frühzeitig und ohne eigenes Zutun noch vor Beginn des Berufslebens. So werden bereits  Medizin- und Pharmaziestudenten umworben, um eine Beziehung zu den späteren besten Absolventen aufzubauen. Ebenso erhält mancher am Arbeitsplatz einen Anruf von einem Headhunting-Unternehmen und wird zu seinem Interesse an einem Arbeitgeberwechsel befragt. Gute Kontakte zu Arbeitgebern, Berufseinsteigern und Arbeitnehmern mit Berufserfahrung sind das Lebenselixier der Headhunter.

Im Trend

Schaut man sich im westdeutschen Arbeitsmarkt um, so erfolgt nicht nur die Mitarbeitersuche, sondern auch die  Stellensuche bereits bei nur halbwegs anspruchs- oder verantwortungsvollen Positionen immer öfter über Headhunter – eine Entwicklung, die auch in den ostdeutschen Bundesländern immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de.

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