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Jetzt geht’s wieder nach draußen

Sommer in Markersdorf

Badehose einpacken und los: Am Berzdorfer See wartet das Urlaubsfeeling direkt vor der Haustür
Badehose einpacken und los: Am Berzdorfer See wartet das Urlaubsfeeling direkt vor der Haustür

Es gibt diese Zeit im Jahr, da wird Markersdorf wieder ein Stück größer. Nicht auf der Karte, aber im Alltag. Die Terrasse wird zum zweiten Wohnzimmer, der Garten zur Baustelle, zum Spielplatz oder zur kleinen Erholungszone. Die Wege zwischen den Ortsteilen werden wieder mit dem Rad gefahren, Kinder sind länger draußen, und wer nach Feierabend noch eine Runde läuft, merkt schnell: Man muss gar nicht weit weg, um im Sommer etwas zu erleben.

Gerade das macht den Sommer in der Gemeinde aus. Zwischen Markersdorf, Deutsch-Paulsdorf, Friedersdorf, Gersdorf, Holtendorf, Jauernick-Buschbach und Pfaffendorf gibt es genug kleine Strecken, stille Ecken und bekannte Wege, die man im Sommer noch einmal anders wahrnimmt. Ein Spaziergang am Abend, eine Fahrradrunde durchs Dorf oder ein kurzer Abstecher ins Grüne können manchmal genau das Richtige sein – ohne große Planung und ohne lange Anfahrt.

Kleine Ausflüge, bekannte Wege, neue Blicke

Wer etwas mehr vorhat, findet unter Tourismus in Markersdorf zahlreiche Anregungen für Ausflüge und sehenswerte Orte. Dazu gehören zum Beispiel die Bergkapelle am Kreuzberg in Jauernick-Buschbach, die St. Michaeliskirche in Markersdorf, die Gersdorfer Kirche, die Bauernkirche St. Ursula in Friedersdorf oder die Stiftskirche St. Wenzeslaus in Jauernick-Buschbach.

Viele dieser Orte kennt man vielleicht vom Vorbeifahren oder aus dem Alltag – im Sommer lohnt es sich aber, sie bewusst in eine kleine Tour einzubauen. Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder als kurzer Familienausflug am Wochenende. Manchmal reicht es schon, eine bekannte Strecke anders zu gehen, eine Pause einzuplanen oder den Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch auf die Umgebung zu richten.

Ab ans Wasser: Der Berzdorfer See liegt nah

Natürlich gehört auch der Berzdorfer See für viele zur warmen Jahreszeit dazu. Ob Baden, Spazieren, Radfahren oder einfach ein paar Stunden am Wasser: Der See ist eines der naheliegendsten Ziele, wenn es draußen heiß wird. Wer es sportlicher mag, kann eine größere Runde planen; wer es ruhiger angehen will, packt Picknickdecke, Getränke und Sonnenschutz ein.

Gerade an heißen Tagen sollte man aber nicht nur an Handtuch und Badekleidung denken. Ausreichend Wasser, Sonnencreme, Kopfbedeckung und eine gute Sonnenbrille gehören dazu. Wer im Alltag eine Brille trägt, fährt mit einer Sonnenbrille mit Sehstärke oft deutlich entspannter – beim Autofahren, Radfahren, Lesen am See oder beim Spaziergang. Wichtig ist außerdem, die Bade- und Benutzungsregeln vor Ort zu beachten, besonders dann, wenn viele Menschen unterwegs sind.

Gartenzeit: Schön muss nicht perfekt heißen

Aber Sommer findet nicht nur am See statt. Auch der eigene Garten wird jetzt wieder wichtig. Wer Gemüse anbaut, Kräuter zieht oder Blumen pflanzt, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes. Blühende Ecken, Stauden, Kräuter und heimische Pflanzen helfen auch Insekten und Vögeln. Ein Garten muss im Sommer nicht perfekt aussehen. Im Gegenteil: Etwas mehr Wildwuchs, längeres Gras und schattige Bereiche können bei Hitze sogar sinnvoll sein.

Gegossen werden sollte möglichst morgens oder abends, damit weniger Wasser verdunstet. Und wer Regenwasser sammeln kann, spart Trinkwasser. Auch kleine Veränderungen machen schon einen Unterschied: eine Wasserschale für Vögel, ein schattiger Platz für Kinder, ein Kräutertopf auf der Terrasse oder eine Ecke, die bewusst etwas wilder bleiben darf.

Pool im Garten: Erst freuen, dann kurz nachdenken

Ein großes Sommerthema sind außerdem Planschbecken und Gartenpools. Gerade für Familien ist ein kleiner Pool im Garten verlockend. Trotzdem sollte man ein paar Dinge beachten. Der Untergrund muss eben und tragfähig sein, denn Wasser ist schwerer, als man schnell denkt. Auch ein scheinbar kleiner Pool bringt gefüllt ein erhebliches Gewicht auf den Boden.

Außerdem sollte man an Nachbarn denken: laufende Filterpumpen, Spritzwasser oder spätes Baden können störend werden. Ein bisschen Rücksicht verhindert Ärger. Sinnvoll ist auch, den Pool so aufzustellen, dass Kinder nicht unbeaufsichtigt hineingelangen können. Leitern sollten nach dem Baden entfernt oder gesichert werden.

Rechtlich gilt in Sachsen: Schwimmbecken mit einem Beckeninhalt bis zu 100 Kubikmetern sind nach § 61 Sächsischer Bauordnung in der Regel verfahrensfrei – einschließlich dazugehöriger luftgetragener Überdachungen, aber außer im Außenbereich. Verfahrensfrei heißt allerdings nicht automatisch, dass alles ohne jede weitere Prüfung erlaubt ist. Andere öffentlich-rechtliche Vorschriften können trotzdem gelten. Wer also einen größeren, fest eingebauten Pool plant oder unsicher ist, sollte vorher bei der zuständigen Bauaufsicht nachfragen.

Wasser bewusst nutzen

Auch beim Wasser selbst ist Vorsicht sinnvoll. Poolwasser sollte nicht einfach irgendwo abgelassen werden, vor allem dann nicht, wenn Chlor oder andere Pflegemittel verwendet wurden. Wer unsicher ist, sollte sich bei der Gemeinde, dem zuständigen Zweckverband oder dem Wasserversorger informieren.

Und beim Befüllen gilt: Hydranten oder öffentliche Entnahmestellen sind keine private Wasserquelle. Befüllt wird über den eigenen Hausanschluss – alles andere braucht eine ausdrückliche Genehmigung.

Sommer mit Kindern: Oft reicht wenig

Für Kinder braucht es im Sommer oft gar nicht viel: ein Ball, ein schattiger Platz, Wasser zum Spielen, eine kleine Fahrradrunde oder ein Besuch auf dem Spielplatz. Wichtig sind Sonnenschutz, ausreichend Getränke und Pausen im Schatten. Besonders angenehm sind die frühen Morgenstunden oder der Abend, wenn die Hitze nachlässt.

Auch kleine Rituale machen den Sommer besonders: abends noch ein Eis, eine Runde durchs Dorf, ein Picknick im Garten oder ein Ausflug, der gar nicht weit wegführen muss.

Veranstaltungen und Leben im Ort

Wer sehen möchte, was in der Gemeinde los ist, sollte regelmäßig in den Veranstaltungs- und Terminkalender schauen. Dort finden sich Feste, Ausstellungen, Konzerte, Vereinsangebote und weitere Termine. Gerade im Sommer zeigt sich, wie viel vom Leben in Markersdorf nicht nur im eigenen Garten, sondern auch gemeinsam im Ort stattfindet.

So gesehen muss man den Sommer gar nicht neu erfinden. Man muss nur wieder öfter rausgehen: an den See, in den Garten, aufs Rad, zu Veranstaltungen oder einfach eine Runde durchs Dorf. Markersdorf bietet dafür genug Möglichkeiten – direkt vor der Haustür.

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