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Kultur- und Heimatverein im Oberland unterwegs

Der Museumshof in Ebersbach/Sa. war am 26. April 2014 das Ausflugsziel des Kultur- und Heimatvereins Markersdorf. Hier befindet sich in einem der schönsten Vierseithöfe im Baustil der Umgebindehäuser der Oberlausitz ein kleines Kaffeemuseum im Privatbesitz der Familie Scholz. “In den über 200 Jahre alten Ausstellungsräumen erhielten wir einen Einblick in die Geschichte der Kaffeekultur”, berichtet R. Urban im Schöpsboten.

Weiter ist zu lesen: Utensilien rund um den Kaffeegenuss wurden hier in unterhaltsamer Weise präsentiert. Wir fanden natürlich einige alte Kaffeeservice aus Omas Zeiten, die bekannten Aluminium-Kaffeefilter, gehäkelte Kaffeewärmer und auch die Tüten “Mocca Fix”.

Verschiedene historische Kaffeebereiter, auch ein Perkolator, waren ausgestellt. In der kleinen Kaffeerösterei im Gewölbe unter den Ausstellungsräumen wurden die Arabica-Bohnen mit einem Trommelröster bei ca. 160° C schonend geröstet. Der ausströmende Duft macht natürlich Lust auf einen frischen Kaffee, den wir gemeinsam in der guten Stube des Hofes an der liebevoll mit Sammeltassen gedeckten Tafel zusammen mit einem Stück hausgebackenem Kuchen genießen konnten.

Nur wenige Kilometer von Ebersbach entfernt liegt Eibau, die Heimat des Eibauer Schwarzbieres. Bei vielen von uns bekannt durch den jährlichen “Historischen Bierzug” zeugen zahlreiche Umgebinde- und Faktorenhäuser von der Tradition der Leineweberei, von der Handwerkskunst der Bauleute vergangener Jahrhunderte und vom einst blühenden Leinwandhandel.

Als “Perle der Oberlausitzer Barockbauten” gilt der Eibauer Faktorenhof, der neben dem Gasthof auch das Heimat- und Humboldtmuseum beherbergt.
Das Herrenhaus wurde um 1717 vom Tuchhändler Ch. Zentsch in Umgebindebauweise errichtet und zeugt in seiner barocken Pracht vom Reichtum des Bauherren.

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Im Dachgeschoss werden seit Oktober 2012 die Exponate des 1864 gegründeten, naturwissenschaftlich orientierten Humboldtvereins von Alteibau ausgestellt. Durch die ausländischen Geschäftsverbindungen der Leinwandhändler wurde die Sammeltätigkeit des Eibauer Vereins stark bereichert.

Abgeschlossen wurde unsere Führung im Humboldthaus natürlich noch mit einer Bierprobe des köstlichen “Eibauer Schwarzen” im historischen Ambiente des 18. Jahrhunderts.

R. Urban

Nach einem Bericht im Schöpsboten, Ausgabe Juni 2014.

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