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Sanierung von St. Ursula braucht weiter Spenden

“Der Abschluss einer Aufgabe ist meist der Beginn einer neuen, zumindest gedanklich. Bisher haben wir es so gehalten und wollen daran auch festhalten”, leitet Wilfried Renger die Informationen des Kirchbauvereins St. Ursula in der August-Ausgabe des Schöpsboten ein.

In einem ersten Abschnitt erfolgten die Instandsetzung und Restaurierung des Kirchturms, die Erneuerung der gesamten Elektrik, die Sanierung der Turmuhr, in einem weiteren die Außensanierung von Kirchenschiff, Chorraum und Apsis. Ein dritter Bauabschnitt befasste sich mit der Sanierung unserer altehrwürdigen Orgel und konnte in diesem Jahr mit der feierlichen Einweihung abgeschlossen werden.

Mit der Restaurierung des Orgelumfeldes (ein Teil der Emporenbilder eingeschlossen) konnte gleichzeitig eine sogenannte Probeachse für die zukünftige Gestaltung der Innenraumschale angelegt werden. Eine solche Probeachse ist bei der Restaurierung historischer Bausubstanz erforderlich, um gestalterische Entscheidungen zu treffen, die dem historischen Vorbild gerecht werden und den Charakter des Gesamtobjektes unterstreichen.

Bei den vorangegangenen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass neben den Wand- und Deckenbereichen auch die Stuckornamente in schlichten Weiß- und Grautönen gehalten waren. Farbliche Kontraste ergaben sich im Wesentlichen durch Emporen-, Kanzel- und Altarbemalung. Die üppige farbliche Ausmalung an Wänden und gestalterischen Elementen stammt aus wesentlich späterer Zeit. Kirchenmaler Rhaue aus Görlitz hatte dafür den Auftrag in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts und es entsprach wohl den Vorstellungen der damaligen Zeit.

Aus denkmalpflegerischer Sicht besteht Konsens, die farbliche Gestaltung des Kircheninnenraums den historischen Befunden anzupassen, also entsprechend der angelegten Probeachse sowie eventuell weiteren Befunden aus noch anzustellenden Untersuchungen.

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Die Erfahrung hat gezeigt, dass manche Überraschung im Verborgenen schlummert (siehe die Wandmalerei im Orgelbereich). So ist also die Aufgabe klar definiert: Mauerwerksrisssanierung, Stuckfestigung und Vervollständigung, farbliche Gestaltung nach Probeachse bei paralleler Befunduntersuchung. Für diesen Abschnitt liegt ein konkretes Kostenbild vor.
Zurzeit arbeiten wir an einem Finanzierungsplan und recherchieren mögliche Förder- und Unterstützungsprogramme für eine eventuelle Umsetzung im Jahr 2015.

Nicht geplant, jedoch zwingend notwendig, ist die gleichzeitige Betrachtung und Behandlung des Altars. Sich in letzter Zeit lösende und herabfallende Schnitzwerkteile zwingen dazu. Nun hat zwar der Kirchbauverein neben erheblichen Anteilen an der Orgelfinanzierung 15.000 Euro für den Bauabschnitt “Innenraumschale” ansparen können, die Gesamtfinanzierung einschließlich des Altars erfordert jedoch noch erhebliche Anstrengungen.

Daher sind wir weiterhin auf die Unterstützung unserer treuen Anhängerschaft angewiesen, aber auch zuversichtlich, diesen letzten Abschnitt der Kirchgebäudesanierung zu vollenden.

Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, erbitten wir Spenden an folgende Bankverbindung:
Sparkasse Oberlausitz- Niederschlesien,
IBAN: DE 53850501003100017594
BIC: WELADED1GRL
Kennwort: “Innenraumschale, Altar”

Spenden direkt an die Kirchgemeinde sind ebenfalls möglich.

Wilfried Renger

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