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Orgelsanierung braucht Spenden

St. Ursula.
St. Ursula.

“Heute will ich wieder etwas ausführlicher zu den Sanierungsarbeiten an unserer Orgel berichten”, schreibt Wilfried Renger aus Friedersdorf im Schöpsboten vom November 2013. Für den Kirchbauverein St. Ursula berichtet er zum Stand der Orgelrestaurierung und von unerwartetem Mehraufwand, der durch Spendengelder gedeckt werden muss.

Wer zum Tag des offenen Denkmals am 8.September die Gelegenheit genutzt hat, konnte sich davon überzeugen, dass das Orgelumfeld, gestaltet nach historischen Funden, fertiggestellt ist. An den Emporenbildern der Orgelempore und der Gedingeleuteempore wird gearbeitet. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten zum Jahresende wird auch das Gerüst abgebaut sein.

Die Arbeiten direkt an der Orgel werden intensiv fortgeführt und befinden sich auf gutem Wege. Wesentliche Bestandteile sind bereits fertiggestellt, so die Windladen als Kernstücke des Orgelkorpus, die Balganlage und die Klaviaturen. Bei Erscheinen dieses Blattes wird die gesamte Orgelmechanik montiert sein. Dabei wird den Orgelbauern durch die Orgelsachverständigen vom Landesamt für Denkmalpflege und der Landeskirche, die am 8. Oktober erneut vor Ort waren, eine hochwertige Handwerkskunst bestätigt.

Leider zeigen die Arbeiten vor allem an den Orgelpfeifen, es sind insgesamt 628 Stück, wesentlich höhere Schäden, als bisher ermittelt und bewertet werden konnten. Da es sich wie, schon mehrfach berichtet, bei unserer Orgel um ein besonders wertvolles historisches Instrument handelt, sind bei der originalgetreuen Restaurierung auch im Sinne der Einmaligkeit keinerlei Abstriche zu machen.

Nun hat sich bei den Arbeiten herausgestellt, dass es äußerst schwierig ist, nachzuweisen, welches der Original- und welches “historisch gewachsener Zustand” ist. Letztendlich ist die Grundlage zur Entscheidung die Empfehlung der Orgelsachverständigen.

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So auch bei der sogenannten Trompetenstimme, einem besonderen Register der Orgel. In vielen Unterlagen ist sie beschrieben, nachgewiesen werden konnte sie im Ursprung nicht. Es erforderte somit eine Abwägung zur Entscheidung, diese Trompetenstimme zu rekonstruieren. Im Kostenbudget war dies bereits enthalten.

Die erforderlichen Mehraufwendungen bei Rekonstruktion der Orgelpfeifen, die nicht durch die bisherige Kalkulation gedeckt sind, müssen nun anderweitig aufgebracht werden. Das wird bei unseren bisherigen Erfahrungen auch möglich sein, denn es besteht kein Zweifel daran, die Orgel nach historischen Vorgaben vollständig zu rekonstruieren.

So hoffen wir, durch weitere Spenden und Aktionen unserer Mitglieder, Unterstützer und Freunde die entstandene Finanzierungslücke zu schließen.

Dass wir dabei Unterstützer haben, zeigt folgendes Beispiel: Herr Kirchenmusikdirektor Reinhard Seeliger, als von der Landeskirche für unsere Orgel eingesetzter Orgelsachverständiger, wird am 3. November 2013 in der Peterskirche zu Görlitz ein Benefizkonzert zugunsten der Friedersdorfer Orgel geben. Ihm und der Kirchenleitung der Innenstadtgemeinde sei an dieser Stelle bereits für die Unterstützung gedankt.

Bereits am 10. Oktober führte Herr Seeliger Friedersdorfer Orgelfreunden an der Sonnenorgel der Peterskirche vor, wie denn die Friedersdorfer Orgel nach ihrer Fertigstellung klingen wird – ein wahrer Genuss.

Wilfried Renger

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