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Wasserschlacht

Wasser hat keine Balken. Nach tagelangem Regen, vorausgegangen war am Montag der Sturm mit Hagel und Regen, folgte nun die Spitze des Eisberges. Nachdem uns der Donnerstag schon mächtig an den Nerven gezogen hatte, folgte am Freitag, dem 6. Juli 2012, das Chaos. Nur im Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Freunden und hilfsbereiten Nachbarn war es möglich, dass die Bewohner überschwemmter Keller, Wohnungen und Fluren der übermächtigen Wassermassen einigermaßen Herr wurden. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gegen die unaufhaltsamen Wassermassen gekämpft, während am Morgen bereits die ersten Außen-Aufräumarbeiten durchgeführt wurden. Erschöpft, aber trotzdem musste es weiter gehen. Dabei blieben alle ausgelegten Sandsäcke an Ort und Stelle für einen eventuellen weiteren Notfall liegen. Wie sieht es nun im weiteren Ortsteil aus?

Die erst unlängst fertiggestellte Straße im Niederdorf.

Die erst unlängst fertiggestellte Straße im Niederdorf.
Unsere, in den letzten Jahren mit großem Aufwand fertiggestellte Straße im Niederdorf hat es so entschärft, dass Bankette weggespült und im Nachgang die Asphaltschicht zwischen Töpfer- und Flieher-Brücke runtergebrochen ist, so dass diese nur noch für den Anliegerverkehr frei ist. Unser in der Vergangenheit schwer erwirtschaftetes Geld ist innerhalb von 24 Stunden einfach im Eimer.

Im Oberdorf nicht ganz so schlimm, aber die Bankette ebenso, fast auf der gesamten Länge weggespült, nur, dass der Asphalt noch nicht so in Mitleidenschaft gezogen ist. Die Brücke über dem Reichenbacher Wasser ist ausgespült.

Die Brücke über dem Reichenbacher Wasser ist ausgespült.
Auf der Feldstraße ist die Brücke über dem Reichenbacher Wasser ausgespült, und bis auf einem Streifen in der Mitte (im Moment noch für Fußgänger) nicht mehr zu benutzen.

Bei all diesen Aufzählungen sind noch nicht die enormen Ausmaße an anderen Banketten, welche ausgespült wurden aufgezählt. Auch ein Pkw Typ BMW sowie ein Hänger wurden Opfer der Fluten und fanden einen Platz im Bach.

Eine kurzfristig angesetzte Sondersitzung des Gemeinderates wird dazu die richtigen Festlegungen treffen. Dazu zählt sicher nicht nur die Beseitigung der angerichteten Schäden, sondern auch die Veränderung des Zustandes der Bachläufe sowie der Kleinigkeiten, welche mit der Beherrschung der Witterungswidrigkeiten im Zusammenhang stehen.

Bedanken möchte ich mich bei all jenen, welche bereits die Zeit genutzt haben und die vielen Anspülungen auf den Straßen beseitigt haben. Denn eines möchte ich noch sagen Gemeinde, das sind wir, die darin lebenden Bürger.

Bedanken möchte ich mich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehren unserer Ortsteile, welche Tag und Nacht im Einsatz waren, bei den Mitarbeitern des Bauhofes, bei allen Helfern, die bei der Beseitigung der Schäden den Betroffenen geholfen haben und bei all denen, die im Nachhinein noch vieles leisten und Unterstützung geben werden.

Dieter Deutschmann

Nach einem Beitrag im Schöpsboten, Ausgabe August 2012.

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