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Hexenbrennen in Pfaffendorf

Ein riesiges, warmes, gemütlich loderndes Feuer in Pfaffendorf war für sehr viele Einwohner, deren Freunde und Bekannte und alle anderen Gäste ein guter Grund, sich am Abend des 30. 2008 April vor dem Feuerwehrhaus zu versammeln und gemeinsam einen Lampionumzug in Richtung Sportplatz zu machen. Um dort dann (natürlich unter genauer Beobachtung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr) das Feuer zu entfachen.

Viele Kleingärtner und andere eifrige Holzsammler sorgten dafür, dass ein stattlicher Reisighaufen aufgeschichtet werden konnte. An dieser Stelle
dankt der Ortschaftsrat allen, die an den Vorbereitungen für dieses kleine Volksfest maßgeblich beteiligt waren.

Der Jugendclub hat dafür gesorgt, dass den Reisighaufen eine “wunderschöne” Hexe zierte und nicht, wie in anderen Ortsteilen der Gemeinde, mit einem vorzeitig angezündeten Feuer in den Mai getanzt werden musste.

Für die Kinder wurde wieder ein kleineres Feuer angezündet. Dort wurde der leckere Knüppelkuchenteig von den kleinen und großen Naschkatzen mit Geduld goldbraun gebacken. Die dafür in liebevoller Handarbeit geschnitzten Stöcke organisierte der Jäger Hans Gollmer. Es dauerte nur eine gute Stunde, bis die beiden großen Wassereimer voll Teig an die Stöcke gebastelt und gebacken waren, so lecker war´s!

Auf vielfachen Wunsch der begeisterten Knüppelkuchenbäcker und -esser hat der Matysek-Bäcker das Rezept verraten. Der Fachmann erklärte, dass der leckere Teig in seiner Knetmaschine aus 6 kg Mehl, 400 g Hefe, 300 g Zucker, 250 g Margarine und ca. 80 g Salz entstanden ist.
Falls der eine oder andere die Absicht hat, den Teig auszuprobieren, dann muss er die Rezeptur nicht unbedingt anteilig runterrechnen, sondern einfach nur viele kleine Leckermäuler einladen. Noch zwei Tage später rauchte die Feuerstelle.

Noch zwei Tage später rauchte die Feuerstelle.
Es ist ein Einfaches, in so gemütlicher Atmosphäre, reichlich netter Gesellschaft und einer lauen Frühlingsnacht die Zeit zu vergessen und erst im Morgengrauen festzustellen, dass es wieder einmal richtig schön war, es aber dennoch Zeit wird, langsam nach Hause zu gehen.

Wenn man mit dem Hexenfeuer den Winter tatsächlich endgültig vertreibt, dann haben die Pfaffendorfer unsere Sache wirklich überaus gut gemacht, denn dem Frühling war die ausgelassene Stimmung wohl so unheimlich, dass er gleich den Sommer vorgeschickt hat – so jedenfalls konnte man dies Anfang Mai bei sommerlichen 25°C empfinden.

Nach einem Beitrag von Petra Frenzel im Namen des Ortschaftrats, erschienen im Schöpsboten, Ausgabe Juni 2008.

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