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Rückläufige Statistik der Polizei

Wie ist das mit der Kriminalität im Raum Görlitz?

Wer in den Sechzigerjahren aufgewachsen ist, erinnert sich vielleicht daran, dass die Häuser meist nicht verschlossen waren und an den Wohnungstüren der Schlüssel steckte – von außen. Das mag daran gelegen haben, dass sich die Nachbarn oder Hausbewohner in aller Regel gut kannten und der Lebensstandard der Familien so sehr unterschiedlich nicht war.

Das hat sich längst verändert: Viele kennen ihre Nachbarn nur noch vom “Hallo!”-Sagen und es fällt nicht mehr auf, wenn Fremde ein Grundstück betreten. Meldungen über die – eher relativ – hohe Kriminalität am äußersten Ostrand Sachsens tragen dazu bei, dass viele Bürger verunsichert sind – manchmal nur vom Gefühl her, manchmal aus gutem Grund. 

Für Markersdorf insgesamt kann man sicherlich sagen, dass die Menschen hier sehr sicher leben, auch wenn der Landsportverein in Friedersdorf, einer der sieben Markersdorfer Ortschaften, unlängst eine andere Erfahrung machen musste. Wer die Verhältnisse in der Großgemeinde aber verallgemeinern möchte, erntet schnell Widerspruch: So war erst neulich von einem Ehepaar in Ostritz zu hören, das seine Enkel in Baden-Württemberg noch nie besuchen konnte, weil es sich nicht wagt, sein Haus an der Neiße in Ostritz für ein paar Tage unbewohnt zu lassen. Auch im Oberland, an der böhmischen Grenze, leben die Menschen tatsächlich deutlich unsicherer als im Hinterland.

Was man tun kann

Im Grunde kann jeder dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl zu verbessern. Auch wenn Ministerpräsident Kretschmer versprochen hat, 1.000 neue Polizisten einzustellen und vorrangig in der Oberlausitz einzusetzen, kann man nicht die gesamte Verantwortung an die Polizei delegieren.

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Also trauen Sie sich, Fremde freundlich anzusprechen, ob man ihnen weiterhelfen kann, und notieren Sie sich die Kennzeichen von Autos, die scheinbar planlos langsam durch die Ortsteile fahren. Nein, nein, damit soll nicht einer Spitzelmentalität Vorschub geleistet werden, sondern dem, was eine Kommune auch ausmacht: sich gegenseitig Sicherheit geben.

Was nützt Überwachungstechnik, wenn beim Einbruch nur zusehen kann? Vorbeugen ist in jedem Falle besser. Die Polizeidirektion Görlitz berät dazu.

Die andere Seite ist: Schon aus Versicherungsgründen ist man heute gehalten, Haus und Wohnung verschlossen zu halten. Das beginnt beim Aufenthalt auf dem Grundstück, wenn man den Hauseingang nicht mehr im Blick hat. Doch für viele ist das ständige Ab- und Aufschließen sehr lästig. Dem kann ein elektronischer Schließzylinder Abhilfe verschaffen. Damit ist die Tür von außen immer zu, kann aber bequem per kleinem Transponder oder sogar per Handy (praktisch für den Besuch der Kinder bei nächtlicher Anreise) geöffnet werden. Nicht nur für den privaten, auch für den gewerblichen Bereich gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen, die übrigens gegebenenfalls auch dann per Außenanschluss oder mechanischem Schlüssel geöffnet werden können, wenn die Batterie einmal “ihren Geist aufgegeben” hat.

Landleben überhaupt

Nicht nur, dass man sich im Dorf oder in der Kleinstadt gegenseitig besser kennt als manche Mietshausbewohner in einer Stadt, gibt dem Leben in ländlichen Strukturen eine besondere Qualität. Weniger räumliche Enge, dafür Naturnähe und in vielen Orten des Landkreises Görlitz eine solide Infrastruktur sowie Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung sind die Überlegung wert, den Ballungszentren den Rücken zu kehren. Verkehrsstau in Markersdorf? Das ist sicherlich ein einmaliges Ereignis innerhalb von zehn Jahren, nämlich dann, wenn gerade eine wichtige Straße instandgesetzt wird. Und zu Kultureinrichtungen wie Theatern und Kinos ist es für die Markersdorfer nicht weiter als für die viele Großstädter.

Modern Leben im Dorf - ob im sanierten Altbau oder im Neubau, immer mit ausreichend Freiraum

Familien geben ihren Kindern in den Dörfern und Kleinstädten des Landkreises Görlitz wie beispielsweise in Markersdorf oder im benachbarten Reichenbach/O.L. beste Bedingungen, wohlbehütet aufzuwachsen, aber dennoch Erfahrungen in der Natur zu machen, wie sie in einer größeren Stadt nicht möglich sind. Und auf die Kinderbetreuungs- und Schulstrukturen dürfte so manche Großstadt neidisch sein: Markersdorf hat inzwischen sogar Aussichten, auf Schloss Gersdorf mit der SCHKOLA den Weg bis zum Fachabitur anzubieten – und das bei einem Einzugsgebiet, das durch die Bahnanbindung von Görlitz und über Reichenbach/O.L. bis nach Löbau reicht.

Ein Beitrag von Thomas Beier, Redaktion markersdorf.de.

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