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Bauen oder mieten?

Wohnen im Dorf

Haus und Hof und Kirche – für viele macht das das Dorf aus. Allerdings sollte man das Rathaus, die Feuerwehren, die Gastronomie und die Unternehmen, das Dorfmuseum und die Vereine nicht vergessen.
Haus und Hof und Kirche – für viele macht das das Dorf aus. Allerdings sollte man das Rathaus, die Feuerwehren, die Gastronomie und die Unternehmen, das Dorfmuseum und die Vereine nicht vergessen.

Es gibt Menschen, die können sich gar nichts anders vorstellen, als auf dem Dorf zu wohnen. Fragt man sie weshalb, dann ähneln sich die Antworten immer wieder: Ein Grundstück, das eigene Haus, Nachbarn, die man kennt, die Möglichkeit, Tiere zu halten. Oder die Erinnerung an eine glückliche Kindheit mit Freiheiten, von denen manches Stadtkind nur träumen kann.

Wobei: Der mögliche Eindruck, ein modernes Dorf wie Markersdorf bestehe vor allem aus Eigenheimen oder selbstgenutztem Wohneigentum, täuscht. Blättert man ein wenig im “Schöpsboten” des Lausitzer Heimatverlages in Markersdorf, örtliches Amtsblatt und Dorfzeitung zugleich, stößt man regelmäßig auf Mietangebote. Ob es da Nachfrage gibt?

“Meine Mandanten suchen vor allem Baugrundstücke”, sagt dazu der Makler Rolf Domke aus Deutsch-Paulsdorf, einer der sieben Markersdorfer Ortschaften. Hintergrund seien vor allem attraktive Arbeitsplätze in den größeren Betrieben in Görlitz, aber auch in Markersdorf selbst. “Da ist sich so mancher sicher, aus der Region um Görlitz und Markersdorf nie wieder weg zu wollen”, meint der erfahrene Bankkaufmann und bezieht jene mit ein, die nach Jahren der Arbeit in fernen Regionen nun wieder in ihre alte Heimat zurück möchten.

Ob liebevoll sanierter Altbau oder Neubau – oft ist es auf dem Dorf einfacher als in der Stadt, seine Vorstellungen vom Leben, Wohnen und Arbeiten umzusetzen

Foto: © BeierMedia.de

Bauen oder mieten?

Obgleich bei jungen Familien der Trend ganz eindeutig hin zum Eigenheim geht, kann in bestimmten Fällen das Wohnen zur Miete eine gute Option sein. Großen Einfluss habe das Alter und die Frage, ob den Kindern Wohneigentum hinterlassen werden soll. Wer etwa kurz vor dem Rentenalter steht, für den kann eine bequeme Mietwohnung auf dem Land eine interessante Alternative sein. “Die Sorge um den Werterhalt der Bausubstanz oder beispielsweise der Haustechnik hat man als Mieter nicht und die Mieten vor Ort sind recht günstig”, so Domke, doch leider, fügt der Makler hinzu, sei aufgrund der Nachfrage neben Baugrundstücken auch das Angebot an Mietwohnungen auf dem Land um Görlitz herum knapp.

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Die Betriebskosten der Wohnung, die der Mieter zu zahlen hat – je nach Mietvertrag kommen noch weitere Nebenkosten hinzu – seien für Mieter manchmal allerdings wenig durchschaubar. “Das ist nicht immer böser Wille des Vermieters”, weiß Domke und verweist darauf, dass die Nebenkostenabrechnung durchaus eine komplexe Angelegenheit sein könne. Immerhin gibt es bereits Dienstleister, die für eine vergleichsweise geringe Pauschalgebühr die Nebenkostenabrechnung überprüfen, wodurch der Mieter letztlich auf der sicheren Seite ist.

Junge Familien sollten langfristig denken

Wer jedoch als junge Familie oder mit Kinderplänen selbst bauen möchte, für den können ein paar strategische Überlegungen wertvoll sein. Dazu gehört, die Kinderzimmer von vornherein als Einliegerwohnung zu konzipieren. Damit schlägt man später zwei Fliegen mit einer Klappe: Bleiben die Kinder länger als gedacht im “Hotel Mama”, haben sie einen separaten Wohnbereich, gehen Sie irgendwann endgültig aus dem Haus, wird dieses nicht zu groß, sondern die Einliegerwohnung kann für Dauermieter oder als Ferienwohnung vermietet werden und auf diese Weise sogar ein kleines Nebeneinkommen im Alter erzeugen.

Ganz gleich, aus welcher der sieben Markersdorfer Ortschaften man zur 420 Meter hohen Landeskrone blickt: Görlitz liegt immer hinter dem Berg

Foto: © BeierMedia.de

Seinen Wohnraum hingegen lieber zu mieten, dafür spricht auch ein Beruf, der dazu zwingt, gegebenenfalls seiner Arbeit hinterherziehen zu müssen. Hier sei man meist mit einem Mietobjekt besser bedient, gibt Rolf Domke zu bedenken und erläutert: “Obgleich viele Immobilien auch in unserer Region deutliches Wertsteigerungspotential haben, geht ein Verkauf in aller Regel nicht von heute auf morgen. Auch gegebenenfalls geeignete Mieter zu finden dauert seine Zeit.”

Pluspunkte für die Markersdorfer Ortschaften

In Markersdorf ist wegen der örtlichen Wirtschaft und der Stadtnähe zu Görlitz, der guten Infrastruktur für Kinder, der idyllischen Lage und der recht guten Verkehrsanbindung ein Mangel an Nachfrage an Wohnraum oder Baugrundstücken nicht in Sicht. “Im Gegenteil”, betont Rolf Domke noch einmal, “wegen Baugrundstücken in den Markersdorfer Ortschaften stehen die Kunden bei mir Schlange, ich suche händeringend!”

Quelle: PR/Ost!

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