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In Markersdorf

Schönes Landleben – und dazu auch noch gesund

Gesund leben auf dem Dorf: Nirgends ist es einfacher!
Gesund leben auf dem Dorf: Nirgends ist es einfacher!

Foto: jf-gabnor, Pixabay License

Manche meinen, die Coronakrise werde auf Dauer den Alltag verändern. So wird etwa wieder mehr zu Hause gekocht und das Thema nachhaltiges Leben erhält mehr Aufmerksamkeit. Im ländlichen Raum bestehen dafür besonders gute Voraussetzungen. Das fällt schon bei einem Spaziergang durch die Markersdorfer Ortschaften ins Auge: Auf vielen Grundstücken werden Obst und Gemüse angebaut und immer wieder sind Gewächshäuser zu sehen.

Die Ernte verarbeiten

Schon hat wieder die Zeit begonnen in der verarbeitet wird, was die Natur hervorbringt, damit der Vorratsschrank zu jeder Jahreszeit gefüllt ist. Als Erstes wurde Löwenzahn gesammelt, um damit einen leckeren Likör anzusetzen, und aus dem als “Maggikraut” bekannten Liebstöckel im Garten wird bald wieder eine leckere Würzsauce hergestellt. Die Tomaten brauchen noch ein wenig Zeit, mögen sie vor den Schnecken verschont bleiben!

Es ist eine Freude, durch den Garten zu gehen und die sich entfaltende und verändernde Natur zu beobachten. Allerdings stellt sich wie in jedem Jahr die Frage: Was kann man aus den wertvollen Kräutern, aus Obst und Gemüse Neues herstellen? Oder anders gefragt: Was wird gleich verarbeitet oder vernascht, was wird haltbar gemacht?

Der Holunder blüht gerade, neben dem Holunderblütensekt eignet er sich zudem für Salben und selbstgemachte Salatöle. So findet jede Gartenfrucht Verwendung – was nicht gleich auf den Tisch kommt, wird eingelagert, eingekocht, gedörrt oder eingelegt. Doch nicht nur die eigene Ernte kann von Grund auf selbst verarbeitet werden: Getreidekörner selber mahlen und ein gutes Brot daraus zu backen ist einfach nur herrlich. Dazu braucht man keinen Brotbackautomaten, ein Backofen reicht auch. Tipp: Den Brotteig in einem Römertopf im Gasgrill backen.

Langlebige Küchentechnik

Wer gesunde Lebensmittel mag und dafür auf “Convenience Food”, also hochgradig vorverarbeitete, oft mit viel zu viel Zucker versehene Nahrungsmittel verzichtet, kommt heutzutage ohne geeignete, zeitsparende Küchentechnik kaum aus. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sollten langlebige Geräte gewählt werden, die von guter Qualität und zuverlässig sind und bestenfalls irgendwann an die Kinder weitergegeben werden können.

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Mit solchen Geräten zu arbeiten macht richtig Freude. Natürlich muss dafür erst einmal etwas investiert werden, aber wenn man bedenkt, wie lange gute Geräte in Gebrauch sein sollen, lohnt sich der finanzielle Aufwand. In wie vielen Kellern steht noch die damals moderne Küchentechnik der Großeltern in Form von Einkochtöpfen, Entsaftern, Gärtöpfen oder Kochgeräten – allesamt Küchenhelfer, die “ewig” halten?

Obgleich ein Gasherd für den ambitionierten Koch noch immer das Nonplusultra ist, haben heute vor allem Elektrogeräte Einzug in die Küchen gehalten. Zentral dabei ist neben dem Herd eine gute und leistungsstarke Küchenmaschine. Testsieger der Stiftung Warentest 2020 ist die KitchenAid Artisan aus Edelstahl mit Spritzgebäck-Vorsatz, Fleischwolf, Rührbesen, Flachrührer, Foodprocessor und weiterem Zubehör – zehn Kilogramm schwer und praktisch unkaputtbar.

Wer sich etwa ein Dörrgerät zulegen möchte, sollte auf eine Ausführung aus Edelstahl achten. Ist ein Dörrautomat erst einmal im Haus, wird er vielfältig genutzt, so für Tomaten, Pilze, Fisch und selbst angefertigte Knabbereien und sogar Hundeleckerlis. Als Zerkleinerer und Mixgerät kommt nur ein Hochleistungsmixer mit Glasaufsatz in Frage, der nicht gleich zu qualmen beginnt, wenn er einmal etwas stärker belastet wird.

Gute Küche ist ein Stück Lebensqualität

So, wie einem Handwerker die Arbeit mit gutem Werkzeug mehr Spaß macht, ist es auch in der Küche. Nicht zuletzt ist sich selbst um seine Lebensmittel zu kümmern ein gutes Mittel gegen Stress. Selbst erzeugte oder selbst verarbeitete Lebensmittel erfahren eine bessere Wertschätzung und die Mahlzeiten dienen nicht einfach dazu, den Appetit zu stillen und dem Hunger vorzubeugen, sondern werden in den Familien zu Zeiten des genussvollen Zusammenseins.

Selbstgeerntetes zu verarbeiten, neue Rezepte auszuprobieren, Früchte haltbar zu machen und schließlich damit die Vorratsschränke zu füllen macht zugegeben etwas Arbeit, aber auch viel Spaß. Wer das auf den Tisch bringt oder damit kocht und damit auf Fertignahrungsmittel verzichtet, tut damit außerdem viel für seine Gesundheit und die seiner Lieben.

Tina Beier

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