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Aus der Bauverwaltung

Juli-Arbeiten des Markersdorfer Bauhofes

Der Ertrag von vier Wochen Bauhof-Arbeit: Illegal in Markersdorf entsorgter Sperrmüll
Der Ertrag von vier Wochen Bauhof-Arbeit: Illegal in Markersdorf entsorgter Sperrmüll

Hauptthema im Sommer: Grasmahd

Zu den wesentlichen Arbeiten, die der Bauhof Markersdorf im Juli erledigt hat, gehört die Grasmahd an den Gemeindestraßen und -flächen. Zudem standen Pflegearbeiten an den Gewässern an; Wildwuchs und Neophyten wurden entfernt und zugleich das umliegende Gras gemäht.

Gern möchten sich die Bauhof-Mitarbeiter auf ihr eigentliche Arbeit konzentrieren, denn zu tun gibt es wahrlich genug. Leider gibt es jedoch Zeitgenossen, die die Arbeit erschweren und für Mehraufwand sorgen. Es Dabei geht es vor allem um die Entsorgung von Abfällen und Hinterlassenschaften.

Abfallentsorgung auf die unfeine Art

Jeden Freitag führt der Bauhof die Müllrunde durch. Dabei werden die Bushaltestellen, die Containerstellplätze und die Wanderwege abgefahren. Was dabei und bei der Grasmahd an Sperrmüll zum Vorschein kommt, ist erstaunlich. Man könnte annehmen, die Leute haben in der Corona-Zeit nichts anderes zu tun, als sich ihrer alten Sachen zu entledigen – leider auf illegalem Wege. Auf dem Foto sind binnen nur vier Wochen gesammelte Gegenstände wie Reifen, ein Liegestuhl, Koffer, Computer, Drucker, Grill, Töpfe und Pfannen, ein Fahrrad, ein Bürostuhl, einen Elektrorasentrimmer, ein Wäschekorb, Bügeleisen, Waschbecken und anderes mehr erkennbar.

Seinen Müll einfach in der Natur oder an Plätzen, die nicht dafür gedacht sind, zu hinterlassen, ist gelinde gesagt eine Sauerei, zumal die Sperrmüllentsorgung im Landkreis Görlitz für die Bürger kostenlos und bequem erfolgt. Wer seinen Sperrmüll kostenfrei abholen lassen möchte, kann die Sperrmüllabholung online anfordern oder die dem Abfallkalender beiliegende Karte nutzen. Vieles kann man auf dem SAPOS-Wertstoffhof in Görlitz auf der Heilige-Grab-Straße 69 direkt abgeben. Auf dem Schrottplatz Görlitz von OReD auf der Rauschwalder Straße 40 bekommt man Geld für seinen Metallschrott und Altpapier, ebenso auf dem Schrott-Recycling Hof Görlitz Am Schützenhaus 13. Was jeweils genau angenommen wird, ist schnell auf den verlinkten Webseiten zu sehen.

Viele Bürgerinnen und Bürger bemühen sich um eine angenehme Wohnumgebung und ein schönes Ortsbild. Das sollten auch die wilden Entsorger respektieren und außerdem den Bauhof nicht damit beschäftigen, für sie auf Kosten der Allgemeinheit den Müll zu entsorgen.

Zum Hund gehört im Freien immer ein Beutel

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Natürlich gibt es auch in den Markersdorfer Ortschaften viele Hundefreunde, schließlich bietet das Leben auf dem Land auch dem Vierbeiner bessere Bedingungen als etwa eine Stadtwohnung. Kein Wunder also, wenn sich mancher – gerade auch in der für viele einsamen Coronazeit – einen Hund anschaffen möchte oder schon im Haus hat.

Damit einher geht allerdings ein Problem, mit dem sich nicht nur die Bauhof-Mitarbeiter konfrontiert sehen: Die Unsitte, Hundehäufchen oder -haufen einfach zurückzulassen, wird immer schlimmer. “Es macht kein Vergnügen, wenn man die Haufen mit der Motorsense erwischt”, schreibt die Markersdorfer Bauverwaltung im August-Schöpsboten.

Was ebenfalls immer wieder vorkommt: Der Hundekot landet zwar im Beutel, der aber wird dann in einem unbeobachteten Moment in der Natur oder über einen Zaun “entsorgt”. Leider werden solche Zeitgenossen – zu denen auch jene zählen, die ihre Fast-Food-Reste, Zigarettenstummel oder den ganzen Aschenbecherinhalt einfach aus dem Auto werfen – viel zu selten erwischt und zur Rede gestellt.

Natürlich kann das keine Pauschalkritik an den Hundehaltern sein, denn die allermeisten entsorgen die Hinterlassenschaften ordentlich. Jene aber, die das noch nicht begriffen haben, sollten sich endlich angewöhnen, Kundekotbeutel einzustecken und über die Abfallbehälter oder zu Hause zu entsorgen – dankbar dafür ist nicht nur die Bauverwaltung.

Der Beitrag ist auf Grundlage eines Artikels der Bauverwaltung Markersdorf im Schöpsboten vom August 2020 entstanden.

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