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Kultur- und Heimatverein erlebt 1813 im Theater

Über einen Besuch des Sommertheaters auf der Bautzener Ortenburg berichtet für den Kultur- und Heimatverein Markersdorf Hartmut Ahlswede in der Septemberausgabe des Schöpsboten: “Es kann ja eigentlich nur heiter werden. Dieses Gefühl hatten alle, die wie jedes Jahr in unserem Bus zum Sommertheater in Bautzen saßen. Wie oft sorgten kleine Fläschchen von Jubilaren für gute Laune, diesmal gab es sogar Proviant in Form von Bikernudeln.

Auch bei der in der Pause wie immer durchgeführten Befragung, wo die Besucher herkommen, konnte sich der Chronist (Dr. Frank Stübner) ein lautes Lachen nicht verkneifen, als bei Markersdorf ein stimmgewaltiges “Ja” und von den Rängen lauter Beifall ertönte.

Das sonst durchgängig heitere Theaterspektakel auf der Ortenburg hatte sich diesmal einem schwierigen Titel gewidmet. “Senf für Bonaparte” ist ein extra von Ralph Oehme geschriebenes Theaterstück zur Historie des Jahres 1813, das für den Verlauf der europäischen Geschichte von großer Bedeutung ist.

Hauptfigur ist jedoch nicht Napoleon, sondern die Most-Marianne, eine robuste Essigfabrikantin und (illegale) Schnapsbrennerin, die gern die Lizenz zur Senfproduktion besäße.

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Die Schlachten, die vor 200 Jahren in Moskau und in der Bautzener Gegend stattfanden, wurden mit besonders aufwendigen Kulissen dargestellt. Das Jahr 1813 hat auch in Markersdorf seine Spuren hinterlassen. An eine französische Granate erinnern Inschrift und Kanonenkugel an einem Haus, an den in Markersdorf zu Tode gekommenen Marschall Duroc ein Gedenkstein und ein nach ihm benanntes Hotel.<br />Fotos: BeierMedia.de”/></a><br /><figcaption>Das Jahr 1813 hat auch in Markersdorf seine Spuren hinterlassen. An eine französische Granate erinnern Inschrift und Kanonenkugel an einem Haus, an den in Markersdorf zu Tode gekommenen Marschall Duroc ein Gedenkstein und ein nach ihm benanntes Hotel.<br />Fotos: BeierMedia.de</figcaption>Aber auch heitere Seiten fehlten durch die vielfältigen Liebesszenen zwischen der Most-Marianne und Offizieren aus den verschiedenen Armeen zum Glück bei der Aufführung nicht. Allerdings hat Marianne am Ende doch nicht gewonnen, denn sie erhielt weder eine Konzession für das Schnapsbrennen, geschweige denn für die Senfproduktion, und konnte auch keinen Mann für sich erobern.</p>
<p>Auch die Butz’ns, eine Familie aus dem damaligen Bautzen, die immer versuchten, bei den jeweiligen “Siegern” das Beste herauszuholen, profitierten insgesamt nicht. Kriege sind eben immer grausam, viele verlieren ihr Leben, ihre Gesundheit, den Verstand, ihr Eigentum und vor allem ihre Illusionen.</p>
<p>Dr. Uwe Koch schreibt zu den Ereignissen der damaligen Zeit: Die Schlacht bei Bautzen am 21. Mai 1813 ist Teil der nach dem Russlandfeldzug einsetzenden Befreiungskriege, die in europäischen Ländern Krieg und Verwirrung gebracht haben, aber auch einschneidende gesellschaftspolitische, ökonomische und kulturelle Entwicklungen initiierten.</p>
<p>Somit machte das Sommertheater “Senf für Bonaparte” mehr als sonst nachdenklich, der Besuch der Veranstaltung war lohnend und bereitete insgesamt doch wiederum viel Freude.”</p>
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