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Markersdorfer Neujahrsempfang 2013

Besser spät als gar nicht – da waren sich die Markersdorfer einig, als es um den Termin für den 9. Markersdorfer Neujahrsempfang ging. Dass der erst am 22. Februar 2013 stattfand, war der Einführung der Doppik – das ist die für die Verwaltung zugeschnittene Form der doppelten Buchführung – geschuldet, die der Gemeindeverwaltung erhebliche Mehrarbeit aufgebürdet hatte. Den passenden Rahmen für die inzwischen traditionelle Veranstaltung bot wieder die via regia-Halle, sonst Turnhalle der Grundschule Markersdorf.

Thomas Köhler
Thomas Köhler

Der Markersdorfer Neujahrsempfang wird, unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern, gemeinsam von der Gemeindeverwaltung Markersdorf und vom Unternehmerverband Markersdorf e.V. ausgerichtet. Er ist eine “Dankeschön!”-Veranstaltung für alle, die sich für das Wohl der Markersdorfer in den sieben Ortsteilen engagieren.

Bürgermeister Thomas Knack
Bürgermeister Thomas Knack

Dass es für eine gedeihliche Entwicklung der Großgemeinde am Besten ist, wenn Gemeindeverwaltung, Ehrenamtliche, Vereine und Unternehmer an einem Strick ziehen, hob Thomas Köhler, Vorsitzender des Unternehmerverbandes, in seiner Eröffnungrede hervor. Nur ein starkes Markersdorf könne auf Sicht seine Unabhängigkeit bewahren und damit auch über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel vor Ort selbst entscheiden.

Die zur Verfügungen stehenden Mittel, die freiwilligen und die aufgezwungenen Aufgaben (Stichwort Doppik) machte auch Bürgermeister Thomas Knack zum Thema seiner Rede.

Grußworte an die Anwesenden richteten (v.l.) Pfarrer Steffen Kroll,<br />Sven Fiedler, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG,<br />und Hartmut Rohne für den Kirchbauverein St. Ursula e.V..
Grußworte an die Anwesenden richteten (v.l.) Pfarrer Steffen Kroll,
Sven Fiedler, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG,
und Hartmut Rohne für den Kirchbauverein St. Ursula e.V..

Ausgehend von den im vergangenen Jahr gemeinsam bewältigten großen Herausforderungen wie dem zerstörerischen Hochwasser hob er das Zusammenwirken der Ortsteile hervor. Nun könne man auch die kleineren Probleme angehen.

Elfriede Stiller (links)
Elfriede Stiller (links)

Daniel Reichstein
Daniel Reichenstein

Stellvertretend für alle engagierten Bürgerinnen und Bürger wurden vier von ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Lutz Güttler aus Jauernick-Buschbach, der am Neujahrsempfang nicht teilnehmern konnte, wurde für seinen unermüdlichen Einsatz im Ort und für die Freiwillige Feuerwehr gewürdigt. Elfriede Stiller vom Bürgerverein Lebensfreude Gersdorf/Deutsch-Paulsdorf erhielt hohe Anerkennung für Ihre ehenamtliche Arbeit für die Senioren.

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Gewürdigt wurde Andreas Breck, der nicht nur sein Unternehmen, die Brewes GmbH, seit Jahren erfolgreich entwickelt und erweitert, sondern sich auch im Vorstand des Unternehmerverbandes engagiert und stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine hat. Auch er konnte nicht persönlich zugegen sein.

Gerade noch rechtzeitig zum Ende des
Gerade noch rechtzeitig zum Ende des “offiziellen Teils” des 9. Markersdorfer Neujahrsempfangs konnte Bürgermeister Thomas Knack die Kameraden des Technischen Hilfswerks, die Markersdorf nach dem Juli-Hochwasser 2012 geholfen hatten, begrüßen.

Quasi als Vorhut seiner etwas später eintreffenden Kameraden konnte der Ortsbeauftragte Daniel Reichstein vom Technischen Hilfswerk (THW) ausgezeichnet werden. Nach dem reißenden Hochwasser, das sich infolge heftiger Regenfälle im Juli 2012 gebildet hatte, übernahm das THW im Gemeindegebiet Notinstandsetzungen und machte beispielsweise die Fußgängerbrücke im Ortsteil Holtendorf wieder begehbar.

Dass die Markersdorfer mit Ihren Gästen zu Feiern verstehen zeigte sich, als Ronny und Tomek vom Oldieexpress zum Tanz aufspielten. Und ganz nebenbei – sicher nicht unbeabsichtigt – ergab sich die Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen.

So steht der traditionelle Markersdorfer Neujahrsempfang ganz im Zeichen dessen, was die Markersdorfer gern “Einheit in Vielfalt” nennen: Solange der Dialog funktioniert, können die Interessen der Bewohner der sieben Ortsteile gemeinsam abgewogen und im Rahmen des Möglichen berücksichtigt werden.

Thomas Beier

Fotos: BeierMedia.de

Im Görlitzer Anzeiger vom 23. Februar 2013:
Neujahrsempfang in Markersdorf

Verknüpfungen Markersdorfer Neujahrsempfang 2013

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