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Singekreis blickt auf ereignisreiche Monate zurück

Die vergangenen Monate brachten für den Singekreis Markersdorf e.V. gleich eine ganze Reihe von Höhepunkten. Der Chor hat sich zu einer gefragten Institution entwickelt, die über die heimatliche Region hinaus ausstrahlt.

Am 21. Juni 2007 fand das nun schon traditionell gewordene Abendsingen auf der Rathaustreppe in Görlitz statt. Den Rahmen dafür bot die in ganz Europa an diesem Tag stattfindenden Féte de la Musique. Die Zuhörer waren in großer Zahl erschienen und sangen so manches Abendlied und den Schlusskanon mit.

Seinem verdienten Chorleiter Ulf Großmann brachte der Chor im Juli anlässlich des 50. Geburtstages ein Ständchen – ein Dank für die ehrenamtliche Leitung des Vereins, der zurzeit immerhin 50 Mitglieder umfasst.

Am 15. September 2007 beteiligte sich der Singekreis Markersdof e.V. auf Einladung des Fördervereins “Schlesisch-Oberlausitzer Dorfmuseum e.V.” an einem internationalen Chorkonzert im Dorfmuseum. Nach dem Singen, bei dem vor allem die Gäste aus Polen und Tschechien glänzten, hielt das Festival einen sehr fröhlichen Teil bereit.

Ein Teil des Chores nahm am 29. September 2007 am Michaelis-Abend, einem bunten Abend im Rahmen der “Nacht der Kirche”, teil – viel Freude und Beifall waren der Lohn.

Der Singekreis hat sich zu einer gefragten Institution entwickelt: So lagen Einladungen für diesen Tag auch aus Schönau und Waldenburg vor.

Aber es gab zu dieser Zeit ebenfalls eine Einladung aus Wünschelburg (Radkow) und Albendorf (Wambierzyce). Beide Orte liegen im Glatzer Bergland. Ziel dieser Einladung sollte die Teilnahme des Chores am 6. Reimann-Festival am Wochenende vom 13. und 14. Oktober 2007 sein.

So kam es, dass der Singekreis Markersdorf e.V. nach 63 Jahren als erster deutscher Chor die “Wünschelburger Christnacht” in der Wünschelburger Kirche mit aufführte. Initiator war ein in Wünschelburg geborener Herr, der jetzt in Soest lebt und seit Jahrzehnten freundschaftliche Verbindung zu Wünschelburg, seiner Heimat und deren Einwohnern, hält. Er wünschte sich, dass der Singekreis anlässlich seines 80. Geburtstages in der Kirche, in der er getauft worden war, die “Christkindlmesse” singen möge. Hierfür hatte er tatsächlich alle Hebel in Bewegung gesetzt.

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Tragisch war, dass er drei Wochen vor dem Auftritt einen Gehirnschlag erlitten hatte und wochenlang im Koma lag. Inzwischen ist er aber daraus erwacht ist und hat – so seine Tochter – sofort nach dem Konzert gefragt.

Die Teilnahme am 6. Reimann-Festival war für den Chor ein Erlebnis besonderer Art. Gern wird zurück gedacht an die liebevolle Bewirtung im Franziskanerkloster, die Übernachtung im Pilgergästehaus in Albendorf, die Probe und das Konzert mit dem angekündigten Orchester, das sich – welch Überraschung – vier Stunden vor dem Konzert als Streichquartett entpuppte.

Dank der Professionalität von Chorleiter Großmann und der vier jungen Streichinstrumentalisten, die noch nie gemeinsam musiziert hatten, gelang es, nach einer anderthalbstündigen Probe ein gutes, ansprechendes und
mit viel Beifall begleitetes Konzert – bestehend aus dem “Transeamus” von Schnabel, dem “Stille Nacht” von Führer und der Pastoralmesse von Reimann – zu geben.

Gewichtigen Anteil dabei hatten die Solistin Luisa Szostakowski, die Mitglieder des Kirchenchores Jauernick unter Leitung von Herrn Bunzel und die Sänger des Kirchenchores Markersdorf.

Ein zweites Konzert, ein Experiment mit einem polnischen Dirigenten, jedoch ohne die Jauernicker Sängerinnen und Sänger, konnte nicht die Qualität des Vortages nicht ganz erreichen. Entscheidend aber war, nicht nur für die polnischen Gastgeber, dass wir als deutscher Chor am Reimann-Festival überhaupt teilgenommen hatten, was durch den reichlichen Beifall bestätigt wurde. Auch der musikalische Beitrag zur Messe am Vormittag fand hohe
Anerkennung.

Jetzt bereitet der Singekreis sein Weihnachtskonzert vor, das am 27. Dezember 2007 ab 18 Uhr in der St.-Michaelis-Kirche zu Markersdorf stattfindet und vor allem schlesisches Liedgut zum Inhalt hat.

Die Broschüre “Rückblick auf 20 Jahre Singekreis Markersdorf” kann für einen Kostenanteil von 12 Euro bei Herrn Schmidt, Telefon: 03581 739618, erworben werden.

Nach eine Beitrag von Herrn Kaplick, Vorstandsvorsitzender des Singekreises Markersdorf e.V., in der Dezemberausgabe der örtlichen Dorfzeitung “Der Schöpsbote”.

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