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Weihnachtszeit vor hundert Jahren

Weihnachtszeit in Markersdorf.
Weihnachtszeit in Markersdorf.

Katrin Linke hat in der Dezember-Ausgabe des “Schöpsboten” berichtet, welche Traditionen die Weihnachtszeit in Deutsch-Paulsdorf prägen. Es ist schön, wenn die alten Bräuche weiterleben und Weihnachten als Zeit der Familie, der Stille und der inneren Einkehr, der Heimlichkeiten vor dem Fest, des Friedens und der Güte erhalten bleibt.

Festlich geschmückte Häuser in der gesamten Gemeinde.

Festlich geschmückte Häuser in der gesamten Gemeinde.
Für die Paulsdorfer war vor hundert Jahren der Weg in die Kirche kein leichter – und trotzdem ist man regelmäßig zu den Gottesdiensten und auch in die Christnacht nach Sohland gegangen.

Der Weg zu Fuß als Kind wird so manchem Älteren in Erinnerung sein.
An der B6 in Markersdorf.

An der B6 in Markersdorf.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Wielhelm Bochert als Lehrer nach Deutsch-Paulsdorf. Er begründete die Tradition, mit den Schulkindern ein Weihnachtsprogramm einzuüben.

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In jedem Jahr wurde fortan das große Klassenzimmer weihnachtlich ausgeschmückt, damit am Heiligen Abend die Bewohner zur Christnacht kommen konnten.
Winternacht in Markersdorf.

Winternacht in Markersdorf.
Ab siebzehn Uhr wurden von den Schulkindern die Weihnachtsgeschichte und weihnachtliche Gedichte vorgetragen. Mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern und Vorträgen durch Herrn Bochert bekamen die Abende einen feierlichen und christlichen Rahmen.

Die Paulsdorfer nahmen es dankend an. Bis ins Jahr 1943 konnten sie die Christnacht in der Schule besuchen.
Der Stern von Betlehem findet sich an vielen Häusern wieder.

Der Stern von Betlehem findet sich an vielen Häusern wieder.
Heute erfreuen sich die Deutsch-Paulsdorfer wieder am Krippenspiel, das jetzt in Axels Scheune aufgeführt wird.

Und die Weihnachtsschmiede und der Eselhof bringen weihnachtliche Vorfreude in den Ort.

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