Leider unterstützt Markersdorf.de die veraltete Version des Internet Explorers nicht mehr und es kommt zu ungewollten Darstellungsproblemen.

Bitte besuchen Sie uns daher mit dem aktuellem Edge Browser von Microsoft oder greifen Sie auf kostenlose Alternativen, wie bspw. Google Chrome oder Firefox zurück.

Vielen Dank für Ihr Verständniss.
Volkssolidarität Jauernick-Buschbach e.V.

Das Abwarten hat sich gelohnt

Erstes Etappenziel der reiselustigen Jauernick-Buschbacher war der Czorneboh, zu Deutsch der
Erstes Etappenziel der reiselustigen Jauernick-Buschbacher war der Czorneboh, zu Deutsch der "schwarze Gott" – im Gegensatz zum benachbarten Bieleboh, dem "weißen Gott"

Foto: Joachim Lehmann

Die für den Mai geplante Halbtagsfahrt in das Oberlausitzer Bergland musste wegen Corona abgesagt werden. Nach reiflichem Überlegen entschied sich der Ortsausschuss auf die Verlegung des Vorhabens auf den September. Am 16. September 2020 war es nun soweit, gegen 10.30 Uhr konnten wir unsere Fahrt mit dem “Rennersdorfer” starten.

Erstes Ziel war der 555 Meter hohe Czorneboh mit seinem Berggasthof, hier war unser Mittagsessen bestellt. Während der Fahrt auf der einspurigen Bergstraße zur Baude bot sich unseren Augen ein trauriger Blick auf den Baumbestand. Statt grüner Zweige an den Fichten waren nur braune Nadeln zu sehen, die Rinde hing in Stücken herab oder fehlte ganz, am Wegrand lagerten Stapel bereits geschlagener Baumstämme.

Nach dem reichlichen und schmackhaften Mittagsmahl ging die Fahrt weiter über Cunewalde und Oppach zum Stausee nach Sohland an der Spree. Hier konnte jeder die freie Zeit für einen Spaziergang oder eine Erfrischung nutzen.

Gegen 14 Uhr fuhren wir dann weiter über Kirschau und Wilthen zum 447 Meter hohen Mönchswalder Berg. An der Weinbrennerei in Wilthen konnten wir leider nur vorbeifahren, die geplante Verkostung war Corona zum Opfer gefallen.

In der Mönchswalder Bergbaude erwartete uns bereits das Kaffeegedeck mit hausbackenem Pflaumen- und Apfelkuchen

Foto: Joachim Lehmann

Die anschließende freie Zeit konnte nun auch für die Besteigung des Aussichtsturmes oder das Umfeld genutzt werden. Der Aufstieg wurde belohnt mit einem weiten Blick über das Zittauer Gebirge und den Jeschken bis zu den Sudeten.

Gegen 17 Uhr traten wir dann unsere Heimreise an, während dieser unser gemeinsamer Tag mit einem Pflaumenschnaps aus Lauterbach begossen wurde – eine Spende des Veranstalters. Diese Fahrt hat gezeigt, mit wieviel Freude diese geselligen Stunden aufgenommen wurden. Die Haltung unserer Organisatoren “Mal sehen, wie es kommt” hatte sich voll ausgezahlt. Dafür möchte ich unserer Karin, ihren umsichtigen Helfern und dem Busfahrer recht herzlich danken.

Ein Beitrag von Heinz Schindler, zuerst erschienen im Schöpsboten vom November 2020.

Verknüpfungen Das Abwarten hat sich gelohnt

Seniorenmehr aus diesem Themenbereich

Vereinemehr aus diesem Themenbereich