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Landleben

Küchentrends in Haus und Garten

Im Freien frisch zubereitet schmeckt doppelt gut
Im Freien frisch zubereitet schmeckt doppelt gut

Foto: Silke Weinandi, Pixabay License, Autorin des Kochbuchs “Querbeet – Kleingartenverein Freilassing: Leckere Rezepte mit Zutaten aus unseren Schrebergärten” (hier einsehbar)

Wer auf dem Land lebt und sich gern gut und gesund ernährt, entdeckt über kurz oder lang jene Traditionen, die früher Keller, Vorratskammer und Küche bestimmten – heute allerdings oftmals auf Basis moderner Technik.

Wie das bäuerliche Leben früher einmal war, kann man im Dorfmuseum Markersdorf nachvollziehen, wo sogar entsprechende Veranstaltungen angeboten werden. Heute freilich ist in der Lebensmittelverarbeitung im Haushalt vieles einfacher, weil moderne Technik auch in die Küche eingezogen ist. Dabei sind zwei Trends zu beobachten, einmal in der Küche im Haus, zum anderen in der Gartenküche, wie sie in den letzten Jahren modern geworden ist.

Die Küche im Haus

Die herkömmliche Küche, die vor technisch allem durch Kühl- und Gefrierschrank, Herd und Backofen, den Geschirrspüler und – da scheiden sich die Geister – die Mikrowelle gekennzeichnet, hat in vielen Haushalten Zuwachs bekommen.

Eingezogen sind etwa besonders leistungsstarke und vielfältige Küchenmaschinen aus dem Profibereich, die für Anwendungen genutzt werden, die noch vor kurzem der Bequemlichkeit des Einkaufs im Supermarkt geopfert wurden. Mit ihnen macht es Spaß, Wurst selber herzustellen oder Hackepeter – der geschmackliche Unterschied gegenüber der Fertigware ist enorm. Man kann den Brotteig rühren oder Mayonnaise zubereiten – garantiert ohne nicht deklarationspflichtige technische Hilfsstoffe, von denen Verbraucher oft nichts ahnen. Und Gemüse lässt sich richtig produktiv verarbeiten.

Ein weiteres Gerät, das die Küchen erobert, ist der Dörrautomat: Der ist nicht nur ideal für Pilze und etwa Apfelringe, sondern eignet sich auch bestens für die selbst hergestellte Gemüsebrühe, denn Knoblauch, Tomaten, Möhren und Sellerie lassen sich darin dörren. Wem das gar zu vegetarisch klingt, der sollte einmal eigenes Dörrfleisch probieren. Und wer Kürbis und Süßkartoffel dörrt, kommt sicherlich bei Kürbispfeffer und Süßkartoffelsalz auf den Geschmack.

Von der Gartenküche zum Koch-Erlebnis

Nicht ohne Grund auf dem Vormarsch sind Gartenküchen, von der wetterfesten Designeranlage bis zum urigen Selbstbau. Natürlich hat Kochen und Essen im Freien seinen Reiz, aber ihre Stärken spielt eine Gartenküche aus, wenn Besuch da ist oder die Gartenparty steigt. Die Küche im Grünen ist übrigens seit der Entdeckung von Tee, Grog und Glühwein auch im Weißen – also im Winter – betriebsfähig.

In der warmen Jahreszeit allerdings spielt sie ihre Stärken so richtig aus und übertrifft damit jede Grillparty. Weshalb? Wirft der Hausherr den Grill an, ist für ihn die Party meist schon gelaufen, denn einer muss ja grillen, während die Gäste bestenfalls beim Abholen der fertigen Würste und Steaks und natürlich beim Vertilgen mitwirken.

Ganz anders läuft die Gartenparty, wenn man über einen Pizzaofen verfügt: Hier belegt sich jeder Gast seine Pizza selbst und schiebt sie in den Ofen – und schon nach ein oder zwei Minuten ist sie fertig! Moderne Pizzaöfen sind kompakt und – je nach Bauform – dank anklappbarer Beine transportabel, so dass man nicht einmal im Campingurlaub darauf verzichten muss.

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Befeuert werden sie je nach Ausführung mit Propangas, Holz oder Pellets, wobei es für Pizzaöfen für feste Brennstoffe auch zusätzliche Gaseinsätze gibt. Elektrisch beheizte Pizzaöfen sind vor allem, aber nicht ausschließlich, für Innenräume gedacht. Aufnehmen können sie je nach Typ meist Pizzen von 33 oder sogar 40 Zentimetern Durchmesser.
Auf der Suche nach einem Pizzaofen finden sich im Web weitere Informationen und Gerätebeispiele.

Tipp:
Für alle, die beruflich oder im Verein Teamarbeit organisieren müssen, plaudert der Holtendorfer Unternehmensberater Thomas Beier ein wenig aus der Schule: “Bei Teams geht es stets darum, die Zusammenarbeit schneller oder besser in Gang zu bringen oder neue Teammitglieder ohne lange Anwärmphase zu integrieren. Eine Methode ist es, zu einem Teamworkshop einzuladen. Zu Beginn erkläre ich, dass sich die Teilnehmer selbst ums Essen kümmern müssen. Es soll Pizza gebacken werden – und dann werden alle losgeschickt, um die Zutaten zu beschaffen.”

Plötzlich habe das Team, das vielleicht mit einem herkömmlichen Seminar gerechnet hat, ganz reale Aufgaben und Herausforderungen: Man muss sich einigen, was und wo von einem vorgegebenen Budget gekauft werden soll und wie die Arbeit aufgeteilt wird. Ist alles besorgt, müssen die Pizzen belegt und gebacken werden. Beier: “Nichts schweißt besser zusammen als praktische Arbeit, besonders dann, wenn sie ein klares Ziel hat und allen Spaß macht!” Nach dem Essen, als dem erfolgreich erreichten Ziel, wertet der Berater gemeinsam mit allen aus, wie das “Projekt Pizza” gelaufen ist, wo das Team richtig gut war, wer welche Rolle eingenommen hat und wie noch bestehendes Entwicklungspotential erschlossen werden kann. Wichtig: Im Pizza-Team gibt es zunächst keine Hierarchien, Chef oder Chefin sind in diesem Fall also Kollege beziehungsweise Kollegin. Die entstehende Dynamik führt jedoch zu unterschiedlichen Rollen, die jedem Teammitglied seine Bedeutung geben.

Das klappt natürlich ganz genauso bei einer privaten Party, ganz ohne Berater und Auswertung. Ob man sich dann aber mit einem Einzelhändler in der Nähe abspricht und seine Gäste erst einmal zum Einkauf losschickt oder die Zutaten – mehr oder weniger vorbereitet – doch lieber selbst zurechtlegt, das hängt sicher sehr davon ab, wen man zu Gast hat. Auf jeden Fall aber können sich die Gastgeber mit diesem kleinen Trick, der zudem noch Spaß macht, viel Vorbereitungsarbeit sparen.

Was man selbst machen kann

Einige Tipps, was man selbst machen kann: Ob man Tomaten nun selbst anbaut oder zur günstigen Jahreszeit einkauft: Eingeweckte Tomatensuppe ist auch jetzt im Winter jederzeit eine leckere und schnell zubereitete Abwechslung. Wer sich einmal in die Welt der selbst produzierten Chutneys und Relishes vorgetastet hat, wird immer wieder neue Geschmacksvarianten entdecken.

Tipp:
Wenn beim eigenen Anbau Tomaten grün bleiben, sind sie ein tolle Grundlage für grünes Chutney.

Wer etwas für seine Verdauung tun will und Vitamine aufnehmen möchte, kann sich dem Fermentieren widmen: Milchsauer vergorene Lebensmittel tragen zu einer gesunden Darmflora bei und stärken das Immunsystem. Fermentieren kann man alle Kohlsorten und festes Gemüse wie Möhren, Rettich, Sellerie, Sojabohnen und Rote Beete. Der Klassiker ist Sauerkraut, das man leicht aus Weißkohl herstellen kann. Aus fermentiertem Chinakohl, Ingwer und Knoblauch als Hauptbestandteilen entsteht das gesunde Kimchi.

Aus fermentiertem Tee hingegen entsteht Kombucha, das selbst hergestellt – weil nicht pasteurisiert – besonders gesund ist. Apfelsaft kann man mit Essigsäurebakterien fermentieren, der entstehende Apfelessig ist ein Klassiker der Volksmedizin.

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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