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Freunde und Familie

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Rommé, Skat und etwa Mau-Mau sind sehr verbreitet, aber neuartige Kartenspiele drängen auf den Markt
Rommé, Skat und etwa Mau-Mau sind sehr verbreitet, aber neuartige Kartenspiele drängen auf den Markt

Symbolfoto: Kees Koertshuis, Pixabay License

Der Winter steht vor der Tür und damit auch die langen Winterabende. Das ist die richtige Zeit zum Zusammensitzen, ob nun in der Familie oder mit Freunden. Ein guter Anlass für alle ist immer ein Spieleabend.

Viele Familien haben noch alte Brettspiele aufbewahrt und die Erwachsenen wie auch die Kinder haben ihren Spaß daran, diese wieder einmal hervorzukramen. Doch auch in den Markersdorfer Seniorenvereinen sind gesellige Nachmittage beim Spiel beliebt.

Traditionell spielen oder elektronisch?

An einem Punkt scheiden sich allerdings die Geister: Soll ganz traditionell etwa mit Würfel und Figuren oder mit Spielkarten gespielt werden – oder am PC oder Smartphone? Sicher ist das eine Generationenfrage, aber fürs Beisammensein ist es bestimmt schöner, wenn kein Bildschirm im Spiel ist.

Klar hat man etwa mit dem Smartphone seine Lieblingsspiele immer dabei, was etwa im Urlaub ganz praktisch ist. So kann man sich mit Freunden oder der Familie immer eine unterhaltsame Zeit bereiten. Sowohl für kleine als auch für größere Gruppen gibt es jedenfalls genau die richtigen Spiele, eben auch für die Winterabende.

Die Spielerzahl ist entscheidend

Viele Brettspiele können beispielsweise nur von zwei bis vier Spielern gespielt werden, was sie für größere Gruppen, die nicht gerne in Teams spielen wollen, mehr oder weniger ungeeignet macht. Wenn man sich alleine oder zu zweit ein wenig die Zeit vertreiben möchte, sind kostenlose PC Spiele eine interessante Variante. Klarer Vorteil: Sie nehmen keinen Platz weg, außerdem gibt es mittlerweile viele Brettspiel-Klassiker für das Smartphone oder den PC.

Größere Gruppen haben eine etwas begrenztere Auswahl, was Spiele anbelangt. Dennoch gibt es auch für sie interessante Spiele. Wichtig ist neben der möglichen Spielerzahl natürlich auch hier, dass die Spiele möglichst wenig Platz wegnehmen, leicht transportiert werden können und im Idealfall wirklich überall gespielt werden können. Kartenspiele erfüllen diese Kriterien perfekt.

Zwar machen die verbreiteten Kartenspiele oder als Brettspiel der Evergreen Mensch-ärgere-dich-nicht nicht nur dem Markersdorfer Kultur- und Heimatverein e.V. immer wieder Spaß, dennoch will man gelegentlich etwas Neues kennenlernen. Dazu gibt es nachfolgend einige Tipps für abwechslungsreiche Kartenspiele.

Exploding Kittens

Auch wenn sich der Titel dieses Kartenspiels mit “Explodierende Katzen” etwas makaber anhört, können hier alle Familienmitglieder mitspielen. Es geht darum, die explodierenden Katzen so gut wie möglich zu vermeiden. Allerdings ist für jeden Mitspieler eine dieser explodierenden Katzen im Kartenstapel versteckt. Durch verschiedene Kartenfunktionen und geschicktes Abwägen des Risikos versucht man, sich möglichst lange im Spiel zu halten.

Munchkin

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Wenn es um Spiele für lange Abende oder den nächsten Urlaub geht, darf Munchkin in der Liste sicherlich nicht fehlen. Der Fantasy-Klassiker macht in einer Viererrunde am meisten Spaß und kann nicht nur am heimischen Wohnzimmertisch, sondern auch im Zelt oder am Strand gespielt werden. Man kämpft gegen Monster, stiehlt den Schatz und murkst seine Mitspieler ab. Wem die normale Variante zu monoton wird, der kann auf Munchkin Varianten wie Grimms Märchen oder Jurassic Park ausweichen.

Fantastische Reiche

Fantastische Reiche ist ein etwas anspruchsvolles Kartenspiel als die bisher vorgestellten Titel, kann aber auch ungleich befriedigender sein. In der Grundversion geht es darum, seine sieben Karten nach und nach so mit dem verdeckten Nachziehstapel und den offen ausliegenden Karten auszutauschen, dass am Ende der Runde alles gut zusammenpasst und damit eine hohe Punktzahl erzielt wird. Der Clou an diesem Spiel sind die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten und die zahlreichen eingebauten Stolpersteine. So gibt es etwa einige Karten, die zwar eine sehr hohe Punktzahl versprechen, dafür aber ganze Kartengattungen blockieren.

Fantastische Reiche kann über viele Runden gespielt werden, ohne dass es langweilig wird. Sollte man derselben Karten irgendwann doch einmal überdrüssig werden, kann man auf die bisher einzige Erweiterung “Der verfluchte Schatz” zurückgreifen.

Spicy

Wer gut bluffen kann, ist bei Spicy klar im Vorteil. Dem Spiel zugrunde liegt die Legende von drei Katzen, die ihre neun Leben mit einem Wettbewerb im Fressen von scharfen Gewürzen aufpeppen wollen, doch sie begannen zu schummeln… Entsprechend geht es bei Spicy heiß her: Handkarten werden verdeckt ausgespielt und deren Wert und Typ angesagt. Die insgesamt zwei bis sechs  Spieler müssen sich immer weiter überbieten. Jederzeit darf einer der Spieler jedoch die Karten aufdecken und damit den Spieler, der gerade am Zug ist, der Schwindelei bezichtigen. Hat er ihn tatsächlich beim Lügen erwischt, muss der überführte Spieler Karten nachziehen. Ansonsten zieht natürlich jener Spieler Karten nach, der zu Unrecht beschuldigt hat.

Bohnanza

Für viele darf das Spiel Bohnanza nicht fehlen. Das Kartenspiel ist inzwischen aufgrund des großen Erfolgs in unzähligen Varianten erschienen und hat seinen Reiz immer noch nicht verloren. Auch wenn die Illustrationen niedlich und lustig aussehen, ist das Spiel eigentlich eine Wirtschaftssimulation, bei der man versucht, sich ständig durch verschiedene Handelsgeschäfte einen Vorteil zu verschaffen. Nur wenn man beim Handeln einen guten Riecher hat und beim Aufdecken der Karten ein wenig Glück, kann man am Ende auch genug Bohnentaler für den Sieg sammeln.

Codenames

Codenames – im Jahr 2016 als “Spiel des Jahres” ausgezeichnet – kann je nach Konstellation der Spielergruppe eines der besten Spiele sein oder auch eines der langweiligsten. Die Mitspieler brauchen ein gutes Sprachgefühl und müssen sich alle wirklich bemühen, dürfen aber auch nicht übertreiben und den anderen Spielern durch die lange Wartezeit das Spiel verderben. Zwei Teams treten bei Codenames gegeneinander an und versuchen, mit Codewörtern möglichst viele Begriffe auf einmal zu vermitteln.

Warum miteinander spielen?

Miteinander zu spielen, hat viele Vorteile. Vor allem bleibt man in Kontakt und entfremdet sich nicht mit der Zeit – das gilt für Bekannte und Freunde wie auch für Familien. Vor allem Kinder lernen, mit Gefühlen umzugehen, mit der Freude über den Sieg und dem Ärger über einen Fehler oder ein verlorenes Spiel. Dabei geht es darum, die Beziehung zu anderen nicht kurzfristigen Stimmungen unterzuordnen. Senioren hingegen helfen gute Spiele, geistig fit zu bleiben.

Überhaupt: Warum nicht einmal die Nachbarn zu einem Spieleabend einladen?

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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