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Feste feiern!

Wer feiern will, muss planen

Eine Hochzeit auf dem Land zu feiern, das ist wohl nicht zu überbieten
Eine Hochzeit auf dem Land zu feiern, das ist wohl nicht zu überbieten

Symbolfoto: shutterbug41, Pixabay License

Feiern in großer Runde kann man endlich wieder planen. Schon vor den beiden Coronajahren war es erstaunlich, welch große Gesellschaften zu den unterschiedlichsten Anlässen zusammenkamen. Das deutet darauf hin, dass man nicht nur planen kann, sondern muss!

Ein Anlass findet sich immer

Was liegt im Jahr 2023 an? Wer hat einen runden Geburtstag, wo ist Nachwuchs oder eine Taufe zu erwarten, wer kommt in die Schule, wo wird geheiratet, wann ist das Familientreffen?

Listet man alle Termine auf, die man selbst organisieren will oder manchmal, naja, muss, und nimmt man noch jene Termine hinzu, wo man bei anderen mitfeiern möchte, ohne selbst viel Arbeit zu haben, dann bleiben Terminüberschneidungen nicht aus. Folge: Man muss sich schweren Herzens entscheiden; nur wenn eigene “Feierverpflichtungen” bestehen, zu denen Gäste eine Einladung erwarten, ist der Fall im Grunde genommen klar. 

Man kann nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen – außer in Jauernick!

Natürlich ist es gut, Termine rechtzeitig zu planen, weil man ja – der Volksmund kennt sich da bestens aus – nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Andererseits gehört es zu den Markersdorfer Besonderheiten, dass man in der Ortschaft Jauernick-Buschbach für eine Nacht – bis zum nächsten Hahnenschrei – heiraten kann. Wer hier auf dem “Jauernicker Heiratsmarkt” tanzt, der oder die tanzt nicht nur auf zwei, sondern auf vielen Hochzeiten gleichzeitig!

Rechtzeitig planen muss man außerdem, weil größere Gesellschaften immer seltener in Eigenregie organisiert und zu Hause gefeiert werden. Im Laufe der Jahre sind die Erwartungen der Gäste immer weiter gestiegen. Vor diesem Hintergrund ist man in Markersdorf froh, dass der Berggasthof Jauernick-Buschbach zusätzlich zu den Kolonnaden über einen großen Saal verfügt. Bei allen Anbietern gilt: Rechtzeitiges Nachfragen sichert die besten Termine!

Eine Überschneidung der anderen Art

Ein Überschneidung anderer Art, die nichts mit dem Termin zu tun hatte, gab es bei einer Familie – nein, keine Namen –  anlässlich einer Einschulung. Um anstrengende Überlegungen bezüglich eines geeigneten Geschenks zu vermeiden, hatte ein Schwiegerelternpaar rechtzeitig angemeldet: “Den Schulranzen kaufen wir!” Nur war die Rechnung leider ohne den Wirt oder in diesem Fall die anderen Gäste gemacht, denn das zweite Schwiegerelternpaar pfiff gar nichts, sondern kaufte einfach einen Ranzen. Es trat ein, was man gern als “Befindlichkeiten” und “Funkstille” bezeichnet.

Darüber wurde allerdings vergessen, wo der Hase eigentlich im Pfeffer lag: Niemand hatte daran gedacht, das zukünftige Schulkind zu seinen Vorstellungen über den Schulranzen zu befragen. Auch die Eltern, die für ihr Kind nur das Beste wollten und bereits Testberichte und Bewertungen studiert hatten, waren beim Kauf nicht hinzugezogen worden. Das intensivierte die Befindlichkeiten weiter. Zum Glück waren jedoch alle schlau genug, schließlich mit dem frischgebackenen Schulkind einen schönen Schulanfang zu feiern und die Schulranzen-Fehde bei einem guten Tropfen zu beenden.

Wie hätte es besser laufen können? Wichtigster Punkt: Die Entscheidung über den Schulranzen treffen das Schulkind und seine Eltern. Die Auswahl ist via Internet übersichtlich und einfach, denn auf entsprechenden Webseiten kann man Step by Step Schulranzen auswählen – ein schönes Wortspiel, denn “Step by Step” ist zugleich eine Marke des deutschen Traditionsherstellers Hama aus Monheim.

Ist die Entscheidung gefallen, dann können ja die Schwiegereltern den Schulranzen pari-pari, also zu gleichen Teilen, finanzieren. Das wiederum ist praktisch oft nicht so einfach, wie es klingt: Man möchte doch in Erscheinung treten als Schenkende. Von diesem Anspruch etwas abzugeben schmerzt viele deutlich schlimmer als die Kosten des Geschenks.

Resümee

Was lernen wir daraus? Feiern wollen geplant sein und zwar nicht nur hinsichtlich des Termins, der einzuladenden Gästeschar, des Programms und nicht zuletzt der Kosten. Dort, wo etwas wertvollere Geschenke übergeben werden sollen, sollte jemand als vertrauter Ansprechpartner die Koordinierung übernehmen. Das verhindert außerdem, dass vielleicht das Gleiche zweimal geschenkt wird oder ungeliebte Geschenke alsbald wieder entsorgt werden.

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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