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Ratgeber Gesundheit

Immer mehr Pillen und Tropfen?

Wird die Zahl der eingenommenen Medikamente gefühlt zu viel, sollte man sich bei seinem Hausarzt vergewissern
Wird die Zahl der eingenommenen Medikamente gefühlt zu viel, sollte man sich bei seinem Hausarzt vergewissern

Foto: Talpa, Pixabay License (Bild bearbeitet)

Mit dem Alter kommen die Pillen und die Tropfen und so mancher Mitbürger verwendet ein eigenes System, um bei der Einnahme nicht durcheinanderzukommen. Bewährt haben sich etwa spezielle Pillenbehälter mit Fächern für die Wochentage. Eine ebenfalls gute Möglichkeit ist ein Einnahmeplan auf Papier, auf dem sofort abgehakt wird, was man eingenommen hat.

Den Arzt vollständig informieren

Je mehr unterschiedliche Medikamente eingenommen werden, desto eher taucht die Frage nach unerwünschten Wechselwirkungen auf. Hier ist es wichtig, dass dem verschreibenden Arzt mitgeteilt wird, welche anderen Medikamente bereits eingenommen werden. Generell sollte der Hausarzt den Überblick über alle Verschreibungen haben.

Verordnungspflichtige Arzneien sind Arztsache!

Von zwei Verhaltensweisen ist streng abzuraten: Die eine ist die Selbstmedikamentation, etwa nach dem Motto: Was beim Schwager geholfen hat, wird wohl auch mir helfen –  ich nehme die Pillen, die er übrig hat. Der andere Fehler ist es, ohne ärztliches Zutun Medikamente einfach abzusetzen oder die Dosierung zu verändern. Eine Infektion ist eben noch nicht unbedingt ausgestanden, wenn die Symptome abgeklungen sind.

Nahrungsergänzungsmittel: Arzt und Apotheker kennen sich aus

Immer wieder in der Diskussion sind Nahrungsergänzungsmittel. Hier verweist die Verbraucherzentrale Sachsen in einer aktuellen Mitteilung darauf, dass nicht nachweisbare gesundheitsfördernde Wirkungen eines Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel nicht beworben werden dürfen. Alle zugelassenen Angaben findet man in der Positivliste der Health-Claims-Verordnung. Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln ist vor der Einnahme grundsätzlich die Rückfrage bei Arzt oder Apotheker zu empfehlen.

CBD-Öle – ein Wundermittel?

Eine besondere Rolle nehmen seit einiger Zeit die CBD-Öle ein. Anfangs misstrauisch beäugt, sind sie längst bis in die Apotheken und sogar in die Discounter vorgedrungen. Es hat sich ein regelrechter Hype entwickelt und viele erwarten Linderung bei Schlafstörungen, Angstzuständen, Hautkrankheiten, bestimmten Schmerzen oder etwa posttraumatischen Belastungsstörungen. 

Während die einen auf fehlende wissenschaftliche Nachweise zur Wirkung verweisen, stehen für andere persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt. Wer CBD Tropfen kaufen möchte, sollte auf jeden Fall auf vertrauenswürdige Anbieter achten, die etwa Laboranalysen und Zertifikate online bereitstellen. Um Online Shops ohne Impressumsangaben und Garantie für die rechtliche Zulässigkeit des Erwerbs, die etwa wegen eines zu hohen Anteils am berauschenden THC nicht gegeben sein kann, sollte man unbedingt einen Bogen machen!

Gesundheit ohne Mittelchen

Man kann in vielen Fällen selbst dafür sorgen, dass Arzneien gar nicht erst verordnet werden müssen. Ein Beispiel sind leichte Fälle von Altersdiabetes, bei denen eine Ernährungsumstellung und etwas mehr Bewegung unter Umständen dazu führen, dass die im Volksmund sogenannten “Zuckertabletten” in Abstimmung mit dem Arzt wieder abgesetzt werden können.

Allerdings ist oft das Gegenteil zu sehen: Die Diabetes-Präparate werden nicht wie verordnet eingenommen und bei der Ernährung wird sich eine Ausnahme nach der anderen gegönnt. Stimmt, es tut ja nicht sofort weh, aber die Spätfolgen können verheerend sein. So können Fußamputationen wegen Diabetes heute oftmals vermieden werden – erste Voraussetzung: Der Patient hält sich an die vom Arzt vorgegebenen beziehungsweise verordneten Spielregeln.

Die Schlüssel für eine lang anhaltende Gesundheit

Ein Schlüssel reicht leider nicht aus, um seine Gesundheit möglichst lange zu erhalten oder dorthin zurückzufinden – man braucht schon einen kleinen Schlüsselbund. Der besteht aus gesunder Ernährung und am besten täglicher körperlicher Betätigung, aber auch aus Kontakten zu anderen und mentaler Hygiene. Zur mentalen Hygiene gehört, sich nicht immer nur auf Probleme oder Streit zu konzentrieren, sondern zu lernen, das hinzunehmen, was nicht zu ändern ist; ebenso Freude zu empfinden und zu teilen sowie anderen gegenüber gütig zu sein.

Das Stichwort “gesunde Ernährung” lässt manchen an fleischlose Kost denken und zurückschrecken. Der Weg wird einfacher, wenn man zunächst auf hochwertigere Ernährung achtet, etwa öfter selber kocht statt Fertiggerichte zu kaufen. Nicht zu rauchen und Alkohol aus dem Alltag zu verbannen sind weitere Schritte.

Unter dem Strich

Seine Lebensgewohnheiten zu ändern fällt leichter, wenn man sich mit seiner Gesundheit beschäftigt. So gelangt man schließlich an einen Punkt, an dem man sich sagt: Jetzt ist es soweit! – und Schritt für Schritt gesundheitsbewusster lebt. Wenn man dann nach und nach die Wirkung des bewussteren, gesünderen Lebens spürt, wird es noch einfacher, diesen Weg immer weiter zu beschreiten. 

Ein Beitrag der Redaktion markersdorf.de

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