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Stabile Unternehmen in Markersdorf

Wer nicht wirbt, der stirbt: Gilt das auch heute noch?

Das Geschäftshaus Am Schöps 3, direkt an der B 6 in Markersdorf gelegen, hat sich in den vergangenen Jahren neben dem Handel mit Blumen, Zeitungen und Literatur sowie Geschenken zu einem Standort entwickelt, der nicht nur Postdienstleistungen bietet, sondern auch die Palette des Lausitzer Heimatverlages und gelegentlich Kurse
Das Geschäftshaus Am Schöps 3, direkt an der B 6 in Markersdorf gelegen, hat sich in den vergangenen Jahren neben dem Handel mit Blumen, Zeitungen und Literatur sowie Geschenken zu einem Standort entwickelt, der nicht nur Postdienstleistungen bietet, sondern auch die Palette des Lausitzer Heimatverlages und gelegentlich Kurse

“Weshalb soll ich werben, es läuft doch!”, bekommt so manche Werbeagentur zu hören, die bei Unternehmen vorstellig wird. Die Aussage mag berechtigt sein, oft genug liegen ihr jedoch gleich mehrere Irrtümer zugrunde, der größte davon: Mit Werbung sollen kurzfristig Neukunden gewonnen werden. Grund genug, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen.

Ein Beitrag zur Krisenfestigkeit

Erst im Juni 2020 hatte sich der Unternehmerverband Markersdorf e.V. mit dem Thema Krisenfestigkeit von Unternehmen beschäftigt. Das ist nicht nur aus wirtschaftlichem Interesse wichtig, sondern auch aus sozialem: Immerhin sind viele Unternehmen in der Region Markersdorf wichtige Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern und deren Familien soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen und den Lebensstandard absichern.

Wie Werbung dazu beiträgt, dass Unternehmen unter Umständen Krisen besser durchstehen können, lässt sich anhand von drei Punkten zeigen:

  1. Wenn die Geschäfte richtig gut laufen, so gibt es nur ein sicheres Ereignis: Irgendwann laufen sie nicht mehr so gut. Um dann neue Kunden zu gewinnen ist es äußerst hilfreich, bei den möglichen Kunden als Folge regelmäßiger Werbung bereits bekannt zu sein. Man nennt das auch den Vorverkaufs-Effekt.
  2. Das ist der eigentliche Effekt von Werbung: Produkte und Dienstleistungen werden potentiellen Kunden bekannt gemacht, damit diese sich bevorzugt an den Werbetreibenden wenden, wenn wirklich Bedarf eintritt. Der Fall, dass jemand etwas kauft, weil es etwa im Einzelhandel “in der Werbung” ist, ist eher ein Reklame-Effekt und hat mit Werbung im eigentlichen Sinne kaum etwas zu tun.
  3. Werbung leistet zudem einen Beitrag zum Imageaufbau, gerade im ländlichen Raum nicht nur für das Unternehmen, sondern für den Ort insgesamt. Ein gutes Image erzeugt positive Vorurteile und trägt zur Kundentreue bei, auch dann, wenn einmal etwas nicht optimal gelaufen ist.

Tatsächlich wird Werbung gern mit Reklame verwechselt. Der Unterschied: Reklame soll möglichst kurzfristig einen Kauf auslösen, Werbung aber dafür sorgen, dass sich der Kunde im Bedarfsfall an den Anbieter erinnert und – vielleicht sogar bevorzugt – auf ihn zurückkommt, ihn aber zumindest in die Auswahl der Anbieter einbezieht. Logisch: Wer dem Kunden nicht als Anbieter bekannt ist, kann nichts verkaufen.

Anbieter und Interessenten zusammenbringen

Werbung muss stets eine hochwertigen Eindruck machen, wird sie doch gern mit der Leistungsfähigkeit des Anbieters gleichgesetzt. So kann etwa ein billiger Werbekugelschreiber den gewünschten Werbeeffekt ins Gegenteil verkehren. Dabei müssen Werbemittel nicht teuer sein, Hauptsache, sie sind besonders pfiffig, praktisch oder auf andere Weise beeindruckend, damit sich die Umworbenen noch lange daran erinnern oder sie dauerhaft nutzen.

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Während sich Werbung heutzutage stark im digitalen Bereich abspielt, hat die Bedeutung der alten, der analogen Werbewelt noch lange nicht nachgelassen. Presseannonce (klar auch eine Anzeige im Schöpsboten, Amtsblatt und Dorfzeitung für Markersdorf), Flyer und Plakat haben je nach Zielgruppe in ihrer Bedeutung nicht nachgelassen. In vielen Bereichen – etwa bei erklärungsbedürftigen Produkten oder wenn für den Kunden spezifiziert werden müssen – ist es darüber hinaus besonders erfolgversprechend, wenn Anbieter und Interessenten miteinander ins Gespräch kommen können. Schon aus diesem Grund ist die Wirtschaft heilfroh, wenn die coronabedingten Auflagen im Herbst nicht wieder verschärft werden, denn das wäre die Voraussetzung dafür, dass in der Oberlausitz die Gewerbe- und Leistungsschau KONVENT’A nach der pandemiebedingten Absage für 2020 endlich vom 24. bis zum 25. April 2021 stattfinden kann.

Rückblick: Kaum jemand erinnert sich noch an die “Görlitzer Fachausstellung” im Jahr 1990 in der Stadthalle Görlitz, eine der ersten Gewerbemessen in der Region rund um die Landeskrone. Erwähnenswert ist das deshalb, weil damals improvisiert wurde, was das Zeug hielt, um etwas Messeähnliches auf die Beine zu stellen. Mit solch einer Ausstattung aus alten Vitrinen und Bürostühlen würde sich heute niemand mehr auf einer Messe präsentieren. Längst gelten ganz andere Standards, wenn es darum geht, mögliche Kunden von der Leistungsfähigkeit des eigenen Unternehmens zu überzeugen. Kaum ein Messestand kommt ohne Bodenbelag, Messemöbel und eine Displaywand aus, wobei hier die LED Messewand gerade andere Displayformen ablöst – selbstleuchtende Wände sind nun einmal auffälliger und beeindruckender als alles andere.

Wer eher selten als Aussteller auf eine Messe geht, kann die Standausstattung mieten, doch auf je mehr Messen man auftritt, umso schneller lohnt es sich, eine eigene Messeausstattung anzuschaffen.
Tipp: So eine LED Messewand macht sich auch im Eingangsbereich des Unternehmens gut; an den für viele Unternehmen relativ wenigen Messetagen wird sie eben für den Messestand verwendet.

Gedruckte Unterlagen und Werbegeschenke

Ein anderes Kapitel sind gedruckte Unterlagen. Gesprächspartner erwarten oftmals regelrecht, etwa zum Mitnehmen zu erhalten. Dafür reicht schon ein ziemlich einfacher Flyer oder Folder aus, wenn er nicht nur lapidare Informationen enthält und wertschätzend überreicht wird. Für den Empfänger steigt der Wert weiter, wenn er sich individuell behandelt fühlt und der Übergebende vielleicht noch seine direkte Telefonnummer von Hand vermerkt. Generell sollten gedruckte Unterlagen möglichst für lange Zeit verwendbar sein, weil die Stückpreise mit der Auflage deutlich sinken – alles, was schnell veralten könnte, sollte in Druckunterlagen also möglichst nicht erscheinen.

Und wie ist das mit den Werbegeschenken? Das ist von Branche zu Branche unterschiedlich und hängt auch von der Hierarchieebene ab, mit der man es zu tun hat. Ein mit einem Schlüsselanhänger bedachter Geschäftsführer könnte schon etwas irritiert dreinschauen. Wie so oft im Geschäftsleben gilt auch hier, sich an die Üblichkeiten zu halten. Außerdem sollte man bedenken: Wenn man einmal schenkt, muss man es auch beim nächsten mal tun, sonst könnte Enttäuschung programmiert sein.
Bei neuen Firmenkontakten sollte man sich ruhig erkundigen, wie es das Unternehmen mit Werbegeschenken hält. Mit dem Einzug von Compliance-Regeln, also Anforderungen an regelgetreues Verhalten, sind höherwertige Werbegeschenke oftmals nicht mehr willkommen oder werden regelmäßig für einen guten Zweck versteigert. Und, wie gesagt, Billiggeschenke verbieten sich in der Wirtschaftswelt im Grunde von selbst.

Wichtig: dem Kunden begegnen

Wichtigster Aspekt moderner Werbung ist es, dass Kunden und solche, die es werden könnten, dem Unternehmen immer wieder begegnen. Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht vom Infomaterial und dem Werbegeschenk für Privatkunden über Plakate und Baustellenschilder bis zur Werbung im Funk und den Medien des Internets – und die heimischen Vereine freuen sich sicherlich, wenn das eine oder andere Unternehmen sich als Sponsor betätigt und neben dem damit verbundenen Werbeeffekt seiner Verbundenheit zur Region Markersdorf Ausdruck verleiht.

So gesehen gilt das “Wer nicht wirbt…” sicherlich noch immer.

Thomas Beier

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