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Um Werbung für die schöne Heimat am Fuße der Landeskrone zu machen, reicht manchmal ein Bild. Wie sagt man doch gleich? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
Um Werbung für die schöne Heimat am Fuße der Landeskrone zu machen, reicht manchmal ein Bild. Wie sagt man doch gleich? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

Viele Leistungen, die heutzutage in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ganz selbstverständlich in Anspruch genommen werden, sind werbefinanziert. Für Verbraucher hat das viele Vorteile, aber auch seine Schattenseiten.

So mancher freut sich über die Wochenblätter, die kostenlos im Briefkasten landen und vor allem Nachrichten aus der Region ins Haus bringen. Bei durchaus vielen ist die Freude darüber so groß, dass sie auf die Tageszeitung, die im Abonnement – ob nun als gedruckte Ausgabe oder online – verzichten. Immerhin liefern ja auch Radio, Fernsehen und nicht zuletzt das Internet Informationen und Nachrichten am laufenden Band.

Und dennoch: Eine gute Tageszeitung ist in ihrer Nachrichtenauswahl, ihren Kommentaren und in ihrer Auswahl von Themen etwa im Feuilleton durch nichts zu ersetzen. Das Lesen bietet ganz andere Möglichkeiten, Informationen zu verarbeiten als etwa Bilder oder Videos – die üben zwar einen stärkeren Reiz aus und können eine höhere Informationsdichte transportieren, stehen aber in ihrer Flüchtigkeit dem Durchdenken und Einordnen von Nachrichten oftmals eher entgegen.

Zurück zu den werbefinanzierten Medien: Da sich hier die Einnahmemöglichkeiten meist tatsächlich auf die Werbung reduzieren, steht der redaktionelle Teil in aller Regel unter besonderem Kostendruck. Kostendruck habe freilich alle, aber die großen Zeitungsverlage generieren neben der Werbung auch Einnahmen aus dem Verkauf nicht nur ihrer Blätter, sondern auch von Büchern, von hochwertigen Waren und etwa der Vermittlung von Reisen.

Muss aber bei der Redaktion gespart werden, so zeigt sich das beispielsweise in der weitgehend unbearbeiteten Übernahme eingereichter Pressemitteilungen oder der häufigen Verwendung sogenannter Symbolfotos anstelle von Reportagefotografien – beides zählt zu den Schattenseiten der kostenfreien Mediennutzung. Tatsächlich ist es ja ein Kostenfaktor, für eine Fotoaufnahme zu einem Ort zu fahren, das Bild zu bearbeiten und dann auch noch zu verwalten, von den Aufwendungen für die Technik und Software ganz abgesehen.

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Mehr noch: Viele der kostenlos bereitgestellten Informationsangebote, vor allem im Internet, dienen handfesten politischen oder wirtschaftlichen Interessen, was dem Laien nicht unbedingt auffällt – vor allem, wenn er beim Konsum eines Mediums seine Weltsicht und seine Zweifel bestätigt sieht.

Doch auch für die Nachrichtenmedien wird die Werbefinanzierung insgesamt nicht einfacher. Zu oft werden von Werbekunden kurzfristige Reklameeffekte erwartet, die Werbung aber gar nicht leisten kann. So ein Reklameeffekt wäre gegeben, wenn etwa ein Hersteller oder Händler beispielsweise ein neues Badeöl bewirbt und jemand daraufhin sagt: “Genau das brauche ich jetzt unbedingt!” – was wohl weniger wahrscheinlich ist, denn die Auswahl an Badeessenzen ist riesig. Hingegen gehört es zu den Effekten der Werbung, an den werbenden Anbieter zu denken, wenn ein Bedarf an seinen Angeboten entsteht oder man etwa das erwähnte Badeöl im Ladenregal zufällig vor sich sieht.

Um den Diskussionen um Werbung aus dem Weg zu gehen, spricht die Redaktion von markersdorf.de von Unterstützern der Webseite, wenn jemand hier ein Werbebanner schaltet. Das ist ein ehrliches Geschäft: Einesteils ermöglichen die Unterstützer, dass Markersdorf für seinen Webauftritt im Vergleich zu Webseiten ähnlicher anderer Kommunen etwas mehr Aufwand treiben kann ohne dafür das Gemeindesäckel extra zu belasten, andererseits werben die Unterstützer ja tatsächlich in einem attraktiven lokalen Umfeld, in dem viele potentielle Kunden, Multiplikatoren und Entscheider mitlesen.

Insgesamt muss man aber sagen, dass sich gerade die Online Werbung rasch weiterentwickelt. Insbesondere was die Optimierung des Werbeerfolgs betrifft, haben automatisierte Prozesse wie das Programmatic Advertising mit Klaromedia Einzug gehalten. Hier werden entsprechend der Vorgabe des Werbetreibenden die unterschiedlichsten Werbeplätze – von Online Medien über Plakate bis hin zu Radio und TV – auktionsbasiert eingekauft, um ein möglichst optimales Kosten-/Erfolgsverhältnis zu erzielen.

Spätestens, wenn dann auch noch persönliche Daten in die automatisch erzeugte Werbewelt einfließen, ist der Verbraucher endgültig im Schattenreich der Werbung angekommen. Aber das ist ja schon längst Realität.

Quelle: PR/Ost!

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