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Digitalisierung

Schnelles Internet: Mach was draus!

Bild: Pete Linforth, Pixabay License

Fährt man durch Markersdorf oder etwa Schöpstal, dann fallen die Baustellen auf, an denen die markanten Leerrohre für die Glasfaserkabel, die das schnelle Internet ins Haus bringen sollen, unter die Erde gebracht werden.

Das Breitband-Internet mit seiner superschnellen Datenübertragung eröffnet für Anwender neue Möglichkeiten, so etwa für die Weiterbildung. Sogar die Sächsischen Landfrauen setzen auf Online-Seminare! Für viele sind sicherlich auch Unterhaltungsangebote wichtig, die mit dem schnellen Internet besser zugänglich sind, sie nutzen es für den E-Mail-Verkehr und den Versand großer Datenmengen, den Online Einkauf und die Nutzung der Cloud, auf gut Deutsch der “Wolke”. Allerdings wissen Internetnutzer mit dem Begriff “Cloud” etwas anzufangen, wer von “der Wolke” spricht, erntet sicherlich verständnislose Blicke. 

Die Cloud als universeller Speicherplatz

Jedenfalls bietet die Cloud Speicherplatz und Programmanwendungen. Der Speicherplatz ist praktisch, weil man einerseits von überall, wo man Zugang zum Internet hat, darauf zugreifen kann, und andererseits Daten dort vor Verlustgefahren, wie man sie zu Hause hat, geschützt sind. Vom Diebstahl des Laptops bis zum Brand: Was in der Cloud hinterlegt ist, bleibt verfügbar.

Allerdings haben die Cloudanbieter grundsätzlich Zugriff auf die Daten. Sie werden diese zwar nicht veröffentlichen, aber wie sie diese auswerten und wem sie noch Zugriff geben, das ist weitgehend unklar. Vor diesem Hintergrund werden immer wieder europäische Anbieter empfohlen, die ihre Dienste im Geltungsbereich der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung erbringen. Dennoch sind die cloudbasierte Online Dienste mancher Anbieter verlockend: Hoch leistungsfähige Bürosoftware-Systeme stehen kostenlos zur Verfügung, inklusive dem Speicherplatz für die Daten.

Höhere Ansprüche an Webauftritte

Auch für Unternehmer bringen die schnellen Internetanschlüsse neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Dabei braucht man noch nicht einmal an die Echtzeit-Maschinensteuerung, wie sie das in der Lausitz im Test befindliche 5G-Netz erlauben soll, zu denken – das immer besser verfügbare schnelle Internet steigert auch die Erwartungen der Internetnutzer an einen Internetauftritt. Ob man diesen folgt, ist eine unternehmerische Entscheidung in bezug auf die Marketingstrategie.

Für Webauftritte bestehen zwei Grundstrategien:

  • Strategie 1: Aufwand gering halten

    Wer seine Webadresse etwa in Zeitungsannoncen oder auf Flyern bekannt macht und grundlegende Informationen über sein Sortiment, seine Angebote oder etwa seine Öffnungszeiten bereitstellen will, kommt mit einem sehr einfach gehaltenen Webauftritt aus.

    Allerdings: Ob Internetnutzer Zeitungsannoncen, Flyer und andere gedruckte Werbung überhaupt zur Kenntnis nehmen? Wer etwas sucht – ob nun ein Angebot oder eine Telefonnummer – der macht das immer öfter gleich online. Einfache, selten aktualisierte Webseiten sind dann doppelt nachteilig: Erstens sind sie inhaltlich für die Nutzer kaum interessant, andererseits landen sie in der Ergebnislisten der Suchmaschinen oft genug so weit unten, dass sie gar nicht erst abgerufen werden.

  • Strategie 2: Kundennutzen und Erlebniswelten bieten

    Hier wird der Webauftritt genutzt, um sich als Anbieter im Gedächtnis des Seitenbesuchers einzuspeichern und möglichst Handlungen auszulösen. Handlungen, das kann die Kontaktaufnahme, die Anforderung von Unterlagen, die Bitte um eine Beratung, die Teilnahme an einem Gewinnspiel, das Abonnement eines Newsletters oder im Online Shop die Bestellung sein.

    Diese Strategie richtet sich direkt an Internetnutzer und ist darauf gerichtet, zu einem Ergebnis zu gelangen. Es geht also nicht mehr um die bloße Präsenz im Internet sondern um aktives Verhalten sowohl des Anbieters als auch des möglichen Kunden.

Wer im Web nicht gefunden wird, existiert nicht

Voraussetzung für die zweite Strategie ist, mit nützlichen Informationen den Webseitenbesucher für sich zu gewinnen. Nur reicht das alleine nicht aus, um im Web überhaupt gefunden zu werden, vor allem, wenn man – und hier liegen die eigentlichen Potentiale – überregional verkaufen möchte. Hintergrund: Wer bei der Suche nach einem Online Anbieter nicht gefunden wird oder – besser gesagt – in den Blick fällt, bei dem kann nicht gekauft werden.

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Wer aber im Internet sichtbar sein möchte, also von Interessenten gefunden werden will, kommt um einige Optimierungsmaßnahmen nicht herum: Das beginnt bei den Inhalten des eigenen Webauftritts und wie diese aufbereitet und strukturiert werden und geht über die Programmierung der Webseite bis hin zu Maßnahmen auf anderen Webseiten, die auf den eigenen Webauftritt zurückwirken, um nur einige der Möglichkeiten zu erwähnen.

Suchergebnisse richtig interpretieren

Freilich ist es so: Je genauer man sucht, umso besser findet man über die Suchergebnisse einen bestimmten Anbieter. Den Test kann jeder selbst machen: Sucht man etwa nach “Blumenladen in Markersdorf”, so findet sich bei der Suchmaschine Google – jedenfalls zum Zeitpunkt der Texterstellung – der Facebook-Auftritt des Blums-Ladens an der B6 auf Platz Eins, der eigentliche Webauftritt aber erst auf Platz Sieben und damit gerade noch unter den ersten Zehn – mehr schauen sich Internetnutzer in aller Regel nicht an. Bei der Suche nach “Blumen kaufen” haben allerdings viele andere die Nase vorn, es sei denn, die Suchmaschine weiß, wo man sich aufhält und blendet lokale Anbieter bevorzugt ein.

Wer immer wieder einmal nach sich selbst sucht, um sein Ranking zu ermitteln: Unter Umständen merkt die Suchmaschine das und platziert den vermeintlichen Vorzugsanbieter dann immer oben – aber nur, wenn man eben selbst gesucht hat. Hier ist es besser, den Rat von Experten für die Suchmaschinenoptimierung einzuholen und auf entsprechende Indizees zu setzen, die das Erfolgspotential eines Webauftritts abbilden.

Vorsicht ist allerdings geboten bei Anbietern, die vorgeben, den Algorithmus von Google, der zweifellos wichtigsten Suchmaschine, ganz genau zu kennen – der gehört nämlich wohl zu den bestgehüteten Geschäftsgeheimnissen der Welt. Seriöse Anbieter werden auf allgemein anerkannte Strategien der Suchmaschinenoptimierung setzen und zudem einkalkulieren, dass sich der Algorithmus in Teilbereichen immer wieder ändert.

Das Geschäft ins Internet bringen

Gleich, ob gestandener Unternehmer oder Existenzgründer: Mit dem Ausbau des Breitband-Internets steigen auch im ländlichen Raum die unternehmerischen Möglichkeiten und Anforderungen zugleich. Hinterfragt werden muss: Welche Prozesse – von der Information über den Kauf bis zur Lieferverfolgung und zum Service nach dem Kauf – können ins Internet oder sogar in die Cloud verlagert werden? Welche Prozesse können automatisiert werden? Wo können Kunden direkt eingreifen, um Produkte oder Abläufe zu individualisieren? 

In diesen Fragen treffen vermengen sich wirtschaftliche Notwendigkeiten immer stärker mit den Erwartungen der Kunden. Was früher etwa im direkten Gespräch geklärt wurde, um anschließend ein Angebot zu erstellen, wollen Kunden heute direkt am Computer oder am Handy in einem Zuge und möglichst schnell erledigen. Unternehmer sind gut beraten, sich darauf einzustellen.

Quelle: PR/Ost!

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