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Bürgermeister November 2014

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Markersdorf! Wenn man bei Wikipedia nachschaut, erfährt man, dass Kommunikation der Austausch oder die Übertragung von Informationen ist. Mit Austausch ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; Übertragung ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können.

“Das größte Problem in der Kommunikation
ist die Illusion, sie hätte stattgefunden.”

George Bernard Shaw

Obwohl ich mich ganz sehr bemühe, viel mit den Menschen zu reden, und diese auch nach Möglichkeit stetig in die Beratung zu den Entscheidungen einzubeziehen, passiert es mir doch immer wieder, dass ich den Vorwurf erhalte, zu wenig zu informieren. Also erliege auch ich immer öfter der Illusion, dass wir vor unseren Entscheidungen ausreichend informiert haben.

Ganz kann ich diesen Vorwurf jedoch nicht gelten lassen. Wir sind einfach nicht in der Lage, über alle Entscheidungen eine groß angelegte Diskussionsrunde einzuberufen. Dafür haben wir Gremien wie den Gemeinderat, die Ausschüsse, Schulkonferenzen, Elternabende, die Ortschaftsräte und vieles mehr. Wenn grundlegende Fragen anstehen, muss das zuständige Gremium das Anliegen erörtern und die aussagefähigen Personen einladen. Über die dabei getroffenen Entscheidungen muss dann das jeweilige Gremium informieren.

Aber wie schon im Vorfeld beschrieben, ist die Kommunikation ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Auch die Bereitschaft, Informationen zu empfangen, muss vorhanden sein.

Und was noch wichtiger ist, man muss nach Entscheidungen auch mit den Auswirkungen zurechtkommen, welche man vielleicht nicht vollumfänglich vorhergesehen hat.

Meinen heutigen Beitrag möchte ich vorrangig zur Information
nutzen.

Auf den Winter vorbereitet

Auf den Winterdienst sind wir vorbereitet. Die Absprachen mit den Dienstleistern und dem Bauhof sind getroffen und die notwendigen Materialien und die Technik stehen bereit! In einigen Bereichen werden wir uns noch bemühen, kleinere Reparaturarbeiten auszuführen und Planungsleistungen für 2015 abzuschließen.

Die Überprüfung der Brücken und technischen Bauwerke an den Wasserläufen haben ergeben, dass ein enormer Handlungsdruck entstanden ist. In Auswertung der Studie der Hochwasserrisikobeurteilung und der Vorstellung einer Diplomarbeit zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie an Gewässern II. Ordnung werden wir einen Maßnahmeplan erarbeiten und 2015 mit der Umsetzung beginnen. Kleinere Arbeiten am Schöps, dem Pfaffendorfer und dem Friedersdorfer Wasser werden noch ausgeführt. Die Information dazu erhalten die Ortsvorsteher in den monatlichen Sitzungen.

Schnelles Interbnet

Das Thema Breitbandausbau beschäftigt uns schon ein paar Jahre. Nach einer langen Diskussionsphase haben wir nun die Ausschreibungsunterlagen für die Verfügbarkeitsanalyse rausgeschickt. Voraussichtlich am 04.11. im Technischen Ausschuss wollen wir den Auftrag dafür vergeben. Diese Analyse ist dann die Grundlage für die weiteren Maßnahmen, über die wir dann spätestens im Januar entscheiden werden. Die Angebote der interessierten Firmen stimmen uns recht zuverlässig, dass es auch für unsere Gemeinde kurzfristig Lösungen für das schnelle Internet gibt.

Gemeinde halt Gebühren in 2014 und 2015 stabil

Eine nicht ganz erfreuliche Information befasst sich mit den anstehenden Preiserhöhungen. Die Entscheidung über die Mindestlöhne wurde von der Mehrzahl der Bürger gewollt und die Einführung steht für 2015 an. Die Auswirkungen merken wir vor allem im Dienstleistungssektor.

Dem Versprechen, dass sich die Elternbeiträge 2014 nicht erhöhen werden, können wir hinzufügen, dass für diese und auch für die von der Gemeinde zu verantwortenden Gebühren auch 2015 keine Erhöhung geplant ist.

Leider sind aber andere Dienstleister wie die Essenversorger, Reinigungsfirmen, das Amtsblatt und Ähnliche gezwungen, auf die gesetzlichen Vorgaben zu reagieren. Dies wird mit der Verwaltung beraten und die Firmen informieren dann direkt die Verbraucher. Wir bitten einfach um Verständnis, denn die Kommune kann die anfallenden Kostensteigerungen nicht übernehmen.

Bleibt mir nur noch, allen einen schönen Herbst zu wünschen.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

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